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	<title>meditec International - Das Fachmagazin für die Medizintechnik &#187; Strategie + Perspektiven</title>
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	<description>Technik und Branchenmagazin für die Entscheider und Führungskräfte der Medizintechnik-Industrie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 14:27:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>FMC forciert Fernostgesch&#228;ft / Kooperation mit Nikkiso</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mediklein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationale Märkte + Trends]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie + Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Nikkiso]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto Fusté]]></category>

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		<description><![CDATA[Fresenius Medical Care (FMC) hat mit der japanischen Gesellschaft Nikkiso Co. Ltd. eine zehn Jahre exklusiv geltende Vertriebsvereinbarung f&#252;r H&#228;modialyse- und Peritonealdialyse-Produkte in Japan geschlossen. Durch die Kombination der Fertigungsverfahren von FMC und Nikkisos Vertriebsorganisation wollen beide Unternehmen ihren Marktanteil in Japan, insbesondere bei Dialysatoren und Produkten f&#252;r die Peritonealdialyse, weiter erh&#246;hen.

Mit der &#220;bernahme von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fresenius Medical Care (FMC) hat mit der japanischen Gesellschaft Nikkiso Co. Ltd. eine zehn Jahre exklusiv geltende Vertriebsvereinbarung f&uuml;r H&auml;modialyse- und Peritonealdialyse-Produkte in Japan geschlossen. Durch die Kombination der Fertigungsverfahren von FMC und Nikkisos Vertriebsorganisation wollen beide Unternehmen ihren Marktanteil in Japan, insbesondere bei Dialysatoren und Produkten f&uuml;r die Peritonealdialyse, weiter erh&ouml;hen.</p>
<p><span id="more-3346"></span><br />
Mit der &Uuml;bernahme von Nikkiso Medical Korea Co. Ltd., einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Nikkiso Co. Ltd., baut Fresenius Medical Care zudem seine f&uuml;hrende Position im Dialyseprodukt-Gesch&auml;ft in der Republik Korea weiter aus. Die Akquisition soll  j&auml;hrlich rund 15 Millionen US-Dollar zum Umsatz von Fresenius Medical Care beitragen und sich bereits im kommenden Jahr positiv auf das Konzernergebnis auswirken.</p>
<p>„Fresenius Medical Care und Nikkiso erg&auml;nzen sich hervorragend und werden gleicherma&szlig;en von dieser strategischen Allianz in Japan und Korea profitieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darauf, k&uuml;nftig noch mehr Patienten in diesen asiatischen Wachstumsm&auml;rkten mit unseren hochwertigen Dialyseprodukten versorgen zu k&ouml;nnen“, so Roberto Fusté, Vorstand f&uuml;r die Region Asien-Pazifik bei Fresenius Medical Care (Bild).<a href="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/07/R_Fusté_72dpi.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3350" title="R_Fusté_72dpi" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/07/R_Fusté_72dpi-239x300.jpg" alt="" width="239" height="300" /></a></p>
<p>Japan gilt mit etwa 300.000 Patienten und einer j&auml;hrlichen Zunahme der Patientenzahlen um 2% bis 3% als der gr&ouml;&szlig;te Dialysemarkt in der Region Asien-Pazifik.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wirbels&#228;ulenzentren: Philips kooperiert mit SpineMark</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mediklein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationale Märkte + Trends]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie + Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Silfen]]></category>
		<category><![CDATA[Marcy Rogers]]></category>
		<category><![CDATA[Philips]]></category>
		<category><![CDATA[SpineMark]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbelsäulenzentren]]></category>

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		<description><![CDATA[Royal Philips Electronics und die SpineMark Corporation, ein f&#252;hrendes Unternehmen beim Aufbau von Fachzentren f&#252;r die Wirbels&#228;ulenbehandlung, haben heute eine langfristige Partnerschaft f&#252;r den weltweiten Bau von Wirbels&#228;ulenzentren bekannt gegeben. Die ersten Zentren zur Wirbels&#228;ulenbehandlung, die aufgrund dieses Vertrages entstehen, werden im ersten Quartal 2011 in den Niederlanden, Spanien und der T&#252;rkei eingerichtet.
Die Spine Centers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Royal Philips Electronics und die SpineMark Corporation, ein f&uuml;hrendes Unternehmen beim Aufbau von Fachzentren f&uuml;r die Wirbels&auml;ulenbehandlung, haben heute eine langfristige Partnerschaft f&uuml;r den weltweiten Bau von Wirbels&auml;ulenzentren bekannt gegeben. Die ersten Zentren zur Wirbels&auml;ulenbehandlung, die aufgrund dieses Vertrages entstehen, werden im ersten Quartal 2011 in den Niederlanden, Spanien und der T&uuml;rkei eingerichtet.<span id="more-3337"></span></p>
<p>Die Spine Centers of Excellence von SpineMark versammeln hochgradig kompetente Wirbels&auml;ulenspezialisten und bieten ihren Patienten einen schnellen Zugang zur Behandlung verschiedenster Krankheitsbilder, die mit der Wirbels&auml;ule in Zusammenhang stehen. Die Zentren weisen einen effizienten Versorgungspfad f&uuml;r die Patienten auf, um die Gesundheitskosten unter Kontrolle zu halten und den Patienten einen l&uuml;ckenlosen Behandlungszyklus von der Diagnose &uuml;ber die Schmerzlinderung und Operation bis hin zur Rehabilitation zu bieten. Auf diese Weise arbeiten die Zentren sehr Effizienz, und es wird ein hoher Behandlungsstandard erzielt, bei dem der Patient im Mittelpunkt steht.</p>
<p>Im Rahmen der getroffenen Vereinbarung wird Philips seine Kompetenzen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Beleuchtung und Entwicklung beitragen und eine integrierte L&ouml;sung schaffen, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Dazu geh&ouml;ren auch moderne Bildgebungstechnik wie Magnetresonanz- und Computertomographie sowie &uuml;bergreifende IT-L&ouml;sungen f&uuml;r effizientere Abl&auml;ufe im Wirbels&auml;ulenzentrum und Schulungsinstrumente f&uuml;r &Auml;rzte und Pflegepersonal. Au&szlig;erdem wird Philips die Zentren mit innovativen Lichtanlagen ausstatten, um anregende und produktivit&auml;tssteigernde Arbeitsumgebungen zu schaffen. Des Weiteren sollen L&ouml;sungen entwickelt werden, welche die Arbeitsabl&auml;ufe des Personals im Wirbels&auml;ulenzentrum koordinieren und erleichtern.</p>
<p>„Bei einer Vielzahl Wirbels&auml;ulenbehandlungen ist kein operativer Eingriff erforderlich. Allerdings haben komplexe Diagnosen, verschiedenste Ma&szlig;nahmen zur Schmerzlinderung und umfangreiche Reha-Ma&szlig;nahmen oft lange Wartezeiten, mehrere &Uuml;berweisungen und unn&ouml;tig hohe Ausgaben zur Folge“, erkl&auml;rt Dr. Eric Silfen, Chief Medical Officer von Philips Healthcare. „Das innovative Pflegemodell von SpineMark und unsere einzigartige Partnerschaft werden dazu beitragen, die Wirbels&auml;ulenbehandlung zu vereinfachen und ein patientenfreundliches Umfeld zu schaffen.“</p>
<div id="attachment_3342" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/07/37194_Eric-Silfen_LR.jpg"><img class="size-medium wp-image-3342" title="37194_Eric Silfen_LR" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/07/37194_Eric-Silfen_LR-230x300.jpg" alt="Eric Silfen" width="230" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Eric Silfen</p></div>
<p>„Angesichts der Tatsache, dass vier von f&uuml;nf Menschen unter R&uuml;ckenbeschwerden leiden, und der intensiven Suche nach mehr Qualit&auml;t und Einsparungsm&ouml;glichkeiten im Gesundheitssektor nehmen wir im Bereich der Wirbels&auml;ulenbehandlung weltweit einen hohen Bedarf an optimierten Verfahren wahr“, so Marcy Rogers, CEO der SpineMark Corporation. „Die Partnerschaft mit Philips verschafft uns nicht nur die n&ouml;tigen Instrumente, um unser Modell eines Wirbels&auml;ulenzentrums weltweit zu verwirklichen, sondern auch daf&uuml;r, all diese Zentren zu verwalten. Damit wird erstmalig ein standardisiertes Modell f&uuml;r die Wirbels&auml;ulenbehandlung global umgesetzt.“</p>
<div id="attachment_3343" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/07/Marcy-Rogers.jpg"><img class="size-medium wp-image-3343" title="Marcy Rogers" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/07/Marcy-Rogers-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Marcy Rogers</p></div>
<p>R&uuml;ckenbeschwerden sind in den meisten F&auml;llen mechanischer oder nicht-organischer Natur. Und die h&auml;ufigste Ursache von R&uuml;ckenmarksverletzungen sind Autounf&auml;lle (41,3 Prozent), gefolgt von St&uuml;rzen (27,3 Prozent). Pro Jahr geben Amerikaner 85 Milliarden US-Dollar f&uuml;r Operationen, Arztbesuche, bildgebende Verfahren und Medikamente f&uuml;r die Behandlung von R&uuml;cken- und Nackenbeschwerden aus. Allein auf ambulante Besuche entfielen 2005 36 Prozent aller medizinischen Ausgaben im Wirbels&auml;ulenbereich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fertigungstechnik beschleunigt Medizintechnik</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2010/03/15/fertigungstechnik-beschleunigt-medizintechnik/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie + Perspektiven]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=2705</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/175-Anlauf.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Hersteller von Werkzeugmaschinen, Steuerungen und Zerspanungswerkzeugen bringen die Medizintechnik voran. Beispiel: Ein vollst&#228;ndiges Knie-Implantat aus einer extrem schwer zu bearbeitenden Kobalt-Chrom-Legierung l&#228;sst sich in weniger als 30 Minuten fr&#228;sen. Wie genau die Medizintechnik von moderner Fertigungstechnik profitieren kann, l&#228;sst sich auf der Fachmesse Medtec Europe vom 23. bis 25. M&#228;rz 2010 in Stuttgart besichtigen.

Innovationen zeichnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hersteller von Werkzeugmaschinen, Steuerungen und Zerspanungswerkzeugen bringen die Medizintechnik voran. Beispiel: Ein vollst&auml;ndiges Knie-Implantat aus einer extrem schwer zu bearbeitenden Kobalt-Chrom-Legierung l&auml;sst sich in weniger als 30 Minuten fr&auml;sen. Wie genau die Medizintechnik von moderner Fertigungstechnik profitieren kann, l&auml;sst sich auf der Fachmesse Medtec Europe vom 23. bis 25. M&auml;rz 2010 in Stuttgart besichtigen.<span id="more-2705"></span><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-2708" title="175g-Anlauf" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/175g-Anlauf.jpg" alt="" width="470" height="339" /></p>
<p>Innovationen zeichnen die Medizintechnik-Industrie aus. Nach Angaben der j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten VDE-Studie MedTech 2020 investiert sie in Deutschland rund neun Prozent ihrer Ums&auml;tze in Forschung und Entwicklung. Mit der Anzahl der angemeldeten Patente f&uuml;hrt die Medizintechnik deutlich vor anderen Branchen, etwa der Automobilindustrie oder der Datenverarbeitung.</p>
<p>Nicht zuletzt deshalb gewinnt dieser Markt f&uuml;r die Anbieter von Fertigungstechnik zunehmend an Bedeutung. Das beobachtet Gregor Bischkopf, verantwortlicher Manager der Medtec Europe: „In steigendem Ma&szlig;e werden aufw&auml;ndige Bearbeitungstechniken nicht nur f&uuml;r den kardiovaskularen Markt und f&uuml;r orthop&auml;dische Implantate ben&ouml;tigt, sondern auch oberfl&auml;chenbehandelte Produkte spielen k&uuml;nftig eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle.“ Dabei sei in der Sparte der medizintechnischen Ger&auml;te und Produkte der Trend zur pr&auml;zisen Miniaturisierung ungebrochen. &Uuml;ber den Stand der Technik informiert die Medtec Europe. „Auf dem Messegel&auml;nde sind unter anderem CNC-Bearbeitungsmaschinen, Verpackungstechnik, Software f&uuml;r Konstruktion und Fertigung, Ausr&uuml;stung f&uuml;r die Qualit&auml;tssicherung sowie Verbindungstechnik zu sehen“, erkl&auml;rt Bischkopf.</p>
<p>Dynamik und Vielfalt charakterisieren die Medizintechnikbranche ebenso wie Qualit&auml;t, Prozesssicherheit und Pr&auml;zision. In dieser Hinsicht haben vor allem Werkzeugmaschinen viel zu leisten. So werden beispielsweise rund 100 Mio. Knochenschrauben im Jahr mit Langdrehen gefertigt. Doch auch Multitasking-, Fr&auml;s-, Dreh- und Schleifmaschinen zeigen, was sie k&ouml;nnen. Die Anzahl der in der Medizintechnik eingesetzten Werkzeugmaschinen liege bei &uuml;ber 100 000, so die Einsch&auml;tzung von Sabine Fietz, Siemens Business Unit Motion Control Systems. Die Orthop&auml;dietechnik sei dabei mit Instrumenten, Knie- und H&uuml;ftimplantaten, Knochenplatten und -schrauben, der wichtigste Bereich. Insbesondere bei Implantaten sind hohe Qualit&auml;tsstandards und Pr&auml;zision gefragt.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenhersteller DMG und dem Zerspanungswerkzeuge-Spezialisten Iscar habe es die Siemens Division Drive Technologies geschafft, ein vollst&auml;ndiges Knieimplantat aus einer extrem schwer zu bearbeitenden Kobalt-Chrom-Legierung auf einer DMG HSC 20 linear Maschine in weniger als 30 Minuten zu fr&auml;sen. Die Oberfl&auml;chenqualit&auml;t war so gut, dass keine weiteren Bearbeitungsschritte n&ouml;tig waren. Die Besucher der Medtec k&ouml;nnen live w&auml;hrend einer HSC-Anwendung die f&uuml;nfachsige Produktion medizinischer Teile und die Sinumerik 840D sl mit der neuen Bedienoberfl&auml;che Sinumerik Operate kennenlernen.</p>
<div><strong> </strong></div>
<div id="attachment_2707" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><strong><img class="size-full wp-image-2707" title="175-Haas_P-Hall" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/175-Haas_P-Hall.jpg" alt="" width="150" height="220" /></strong><p class="wp-caption-text">Peter Hall, Europa-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Haas Automation: „Wir haben Hunderte bereits installierter Maschinen im Medizintechnikbereich.“.</p></div>
<p><strong>Flexibel auf Anforderungen reagieren</strong></p>
<p>Als besonders flexibel erweisen sich L&ouml;sungen des kalifornischen Werkzeugmaschinenherstellers Haas Automation. Es sei noch Jahre nach dem Kauf m&ouml;glich, eine 3-Achsen-Maschine auf 4- oder 5- Achsen aufzur&uuml;sten, f&uuml;hrt Peter Hall, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Haas Automation Europe, aus. Damit habe der Kunde die Freiheit, die er braucht, um auch in Zukunft flexibel auf neue Anforderungen reagieren zu k&ouml;nnen. Im Fr&auml;sbereich sind Haas-Maschinen wie Mini Mill, Super Mini Mill und die VF-Serie im Einsatz, aber „eigentlich eignet sich die komplette Haas-Modellreihe f&uuml;r die Werkst&uuml;ckbearbeitung in der Medizintechnik“, meint Peter Hall.</p>
<p>Der Anwender frage beim Fr&auml;sen nach einem steifen Maschinenkonzept „mit einem hohen Drehmoment an der Arbeitsspindel, kombiniert mit entsprechend hohen Drehzahlen“, so der Haas-Europa-Chef weiter. Die Anforderungen an Qualit&auml;t und Genauigkeit liegen seiner Ansicht nach auf dem Niveau „des allgemeinen Industriestandards“, wobei das Herstellen von Implantaten h&ouml;here Anspr&uuml;che an die Applikation stelle. Leicht erlernbare Bedienbarkeit m&uuml;sse gegeben sein, gibt Peter Hall dar&uuml;ber hinaus zu bedenken, weil in vielen Betrieben mit Aushilfskr&auml;ften gearbeitet werde.</p>
<p>Diese m&uuml;ssten rasch mit der Bedienung klar kommen. Implantate verbleiben mittlerweile bis zu 20 Jahre im K&ouml;rper. Ein vorzeitiger Ausfall muss unter allen Umst&auml;nden vermieden werden. In der Medizintechnik werden daher vor allem &auml;u&szlig;erst hochwertige Materialien, wie Titan und Kobalt-Chrom verwendet, die hohe Anspr&uuml;che an die Bearbeitung stellen.</p>
<div id="attachment_2706" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2706" title="175-S-Fietz" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/175-S-Fietz.jpg" alt="" width="150" height="225" /><p class="wp-caption-text">Sabine Fietz, Sales Motion Control Systems bei Siemens Drive Technologies: „Eine durchg&auml;ngige CAD/CAM/CNC-Prozesskette ist wichtig.“</p></div>
<p>Um ein perfekt aufeinander abgestimmtes Paket zu schn&uuml;ren, arbeitet Siemens eng mit f&uuml;hrenden Maschinenbauern und Werkzeugherstellern zusammen. Aufgrund der hohen Zerspangeschwindigkeit, der &Ouml;lk&uuml;hlung und der besonders harten Materialien spiele „in der Medizintechnik auch der Feuerschutz in Werkzeugmaschinen eine gro&szlig;e Rolle“, erl&auml;utert Sabine Fietz.</p>
<p>Mit zunehmender Individualisierung der Produkte erfordern kleine Chargen schnelles Umr&uuml;sten. Diesen Vorgang unterst&uuml;tzt der deutsche Konzern mit zahlreichen Einrichtefunktionen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen alle wichtigen werkst&uuml;ckbezogenen Daten gespeichert und in einem Schritt zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt wieder aufgerufen werden. Bei gro&szlig;en Chargen „spielt dagegen die schnelle Datenverarbeitung der Sinumerik eine wichtige Rolle, selbst bei komplexer 5-Achs-Mehrschlittenbearbeitung“, erkl&auml;rt die Siemens-Expertin.</p>
<p>Die gesamte Prozesskette von der Idee bis zum fertigen Produkt beh&auml;lt Siemens im Auge. So erg&auml;nzen sich das unternehmenseigene CAD/CAM-System NX CAM und die Sinumerik-Steuerung. Dadurch kann der Bearbeitungsablauf mithilfe des virtuellen NC-Kerns bereits in der Konstruktionsphase simuliert werden, was den Verbrauch teurer Materialien reduziert. In der Medizintechnik gelten strenge Regularien. Im Zusammenhang mit der Nachweispflicht, insbesondere beim Herstellen von Implantaten, spielt das Thema Part Tracking eine wichtige Rolle. Sabine Fietz dazu: „Mit dem auf die Sinumerik abgestimmten MCIS-Softwarepaket l&auml;sst sich nicht nur die Fertigung vernetzen.</p>
<p>Auch der Werkst&uuml;ckdurchlauf und die Fertigung jedes einzelnen Schrittes lassen sich revisionssicher dokumentieren.“  Die Medizin der Zukunft stellt hohe Anforderungen an ihre Ausr&uuml;ster. Dynamische Innovationsfelder, zu denen laut VDE-Studie die regenerative Medizin, Telemedizin und e-Health sowie Prothesen und Implantate z&auml;hlen, bergen enorme Potenziale. Diese zu heben und ihre Kompetenz zu beweisen, wird Aufgabe der Fertigungsindustrie sein. Viele europ&auml;ische Unternehmen leisten dazu bereits einen wichtigen Beitrag.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geheimsache Auftragsfertigung?</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2010/03/15/geheimsache-auftragsfertigung/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 07:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie + Perspektiven]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=2658</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/170k-Anlauf-1-CT-Fert-1.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Der Ordner ‚Auftragsfertigung‘ wird in Unternehmen der Medizintechnik-Industrie gut unter Verschluss gehalten. Kein Wunder, schlie&#223;lich sind Kosteneinsparungen im zweistelligen Prozentbereich durchaus belegbar. Und die richtige Definition der eigenen Kernkompetenzen kann mehr denn je &#252;ber die Wettbewerbsf&#228;higkeit entscheiden.

Der Umsatz der deutschen Medizintechnik-Industrie ist 2008 um 2,5 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro gestiegen und selbst 2009, im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Der Ordner ‚Auftragsfertigung‘ wird in Unternehmen der Medizintechnik-Industrie gut unter Verschluss gehalten. Kein Wunder, schlie&szlig;lich sind Kosteneinsparungen im zweistelligen Prozentbereich durchaus belegbar. Und die richtige Definition der eigenen Kernkompetenzen kann mehr denn je &uuml;ber die Wettbewerbsf&auml;higkeit entscheiden.<span id="more-2658"></span><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-2662" title="Computertomograph mit h&ouml;chster Genauigkeit" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/170g-Anlauf-1-CT-Fert-1.jpg" alt="" width="470" height="339" /></p>
<p>Der Umsatz der deutschen Medizintechnik-Industrie ist 2008 um 2,5 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro gestiegen und selbst 2009, im Krisenjahr 1, sind die Unternehmen der Branche durchschnittlich um knapp vier Prozent weiter gewachsen. Dennoch leiden viele Unternehmen unter den gegenw&auml;rtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.</p>
<p>Produktionsoutsourcing kann f&uuml;r Hersteller von medizinischen Ger&auml;ten eine geeignete Alternative zur eigenen Fertigung sein. Electronic Manufacturing Services (EMS) beschreibt die Fertigung von Komplettl&ouml;sungen oder elektronischen Komponenten bei spezialisierten Drittanbietern und gibt Originalherstellern die M&ouml;glichkeit, ihre Produktion auszubauen ohne Eigenkapital langfristig binden zu m&uuml;ssen.</p>
<div id="attachment_2664" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2664" title="170-Corscience-K_Trost" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/170-Corscience-K_Trost.jpg" alt="" width="150" height="228" /><p class="wp-caption-text">Karlheinz Thost, Corscience</p></div>
<p>F&uuml;r Karlheinz Trost steht fest: „Wer alles selbst macht, &uuml;bernimmt sich.“ Der Leiter Produktionsservices und Qualit&auml;tsmanagement beim Auftragsfertiger Corscience in Erlangen warnt nicht nur vor Verzettelung, sondern kennt auch die betriebswirtschaftlichen Segnungen des bewussten Loslassens: „Geringe St&uuml;ckzahlen sind in der Medizintechnik &uuml;blich. Die Auftragsfertigung aber akkumuliert Fertigungsvolumen, erleichtert die Wiederverwendung von Modulen und erm&ouml;glicht dadurch eine bessere Auslastung von Pr&uuml;fmitteln.“ Durch die St&uuml;ckzahlkombination von verschiedenen Herstellern werde eine kontinuierliche  Produktionsauslastung erm&ouml;glicht. „Hierbei gewonnene Skaleneffekte werden an die Projektpartner weiter gegeben und bringen bei kleinen wie auch gro&szlig;en St&uuml;ckzahlen einen gemeinsamen Nutzen in der Serie“ wei&szlig; Trost.</p>
<p>Derzeit fertigt die zur Weinmann-Gruppe geh&ouml;rende Corscience EKG-Ger&auml;te, Pulsoximeter, Bedien- und Monitoreinheiten, medizinische Ger&auml;te mit Funkschnittstelle, Telemedizinprodukte und weitere Ger&auml;te f&uuml;r den kardiovaskul&auml;ren Einsatz. Durch die Verwendung einheitlicher Elektronikkomponenten in den Kompetenzfeldern ist es Corscience m&ouml;glich, Fertigungsvolumen zu erzielen, die weit &uuml;ber jene von Einzelprojekten hinausgehen.</p>
<p>Auch die fachgerechte Lagerung, eine l&uuml;ckenlose R&uuml;ckverfolgung, das Management von Konsignationslagern und eine kundenspezifische Verpackung sowie Labeling z&auml;hlt Corscience zu seinen T&auml;tigkeitsfeldern. Bei der Best&uuml;ckung von Leiterplatten besteht insbesondere f&uuml;r Produkte mit FDA-Zulassung eine enge Kooperation mit dem Gesch&auml;ftssegment Medical Electronics &amp; Imaging Solutions von Siemens Healthcare.</p>
<p>Die Erlangener sehen sich mit ihrem Konzept auf dem richtigen Weg und wollen den Vertrieb von fertigen Medizinprodukten unter eigenem Namen, haupts&auml;chlich EKG-Ger&auml;te, zuk&uuml;nftig einstellen. Bestehende Kunden w&uuml;rden jedoch auch weiterhin unterst&uuml;tzt. Der zuk&uuml;nftige Fokus liege auf dem Vertrieb des Dienstleistungsangebotes und dem B2B-Gesch&auml;ft mit den von Corscience angebotenen White-Label Produkten.</p>
<p>Karlheinz Trost geht ins Detail: „Wir sehen verschiedene Outsourcing Modelle: die Produktion von Teilen und Modulen wie z.B. Kabel und Leiterplatten, die Komplettproduktion von Ger&auml;ten einschlie&szlig;lich der &Uuml;bernahme  von  Einkauf, Lagerhaltung und Versand sowie die Entwicklung und Produktion von gesamten Ger&auml;ten. Je nach Ger&auml;tetyp k&ouml;nnen auch noch After-Sales-Aktivit&auml;ten hinzu kommen. Ein positiver Begleiteffekt des Outsourcings von Produktion und Entwicklung besteht darin, dass dadurch eine kostenoptimierte und auf die Produktion abgestimmte Entwicklung durchgef&uuml;hrt werden kann.</p>
<div id="attachment_2660" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2660" title="170-Michael Braunreuther" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/170-Michael-Braunreuther.jpg" alt="" width="150" height="170" /><p class="wp-caption-text">Michael Braunreuther, Siemens Healthcare</p></div>
<p>Dies beinhaltet auch die Testumgebung. Ein Outsourcing ist insbesondere f&uuml;r Produktteile interessant, die nicht zu den Key-Kompetenzen eines Unternehmens geh&ouml;ren.“ Im Tabu-Bereich f&uuml;r Auftragsfertigung stehen f&uuml;r Michael Braunreuther, Vice President Supply Chain Computertomographie bei Siemens Healthcare, ganz klar Computertomographieger&auml;te (CT): „Unsere CT werden &uuml;berwiegend in Eigenregie gefertigt. Das hei&szlig;t, die Mehrzahl der Komponenten stammt von Siemens und die Endmontage findet ebenfalls an unseren eigenen Produktionsstandorten statt. Es ist &auml;u&szlig;erst selten, dass wir komplette Produkte oder Systeme von Dienstleistern beziehen.</p>
<p>In der Regel kaufen wir nur das ein, was Industriestandard ist, z.B. Monitortr&auml;gersysteme, Computer &#8211; auch von Siemens -, Verkleidungen, Lager, Antriebe, Motore, Kabel, Kleinteile etc.“ Strategische Kernkomponenten, wie z.B. bei einem CT die Strahler, Detektoren, Gantry, Tables, Elektronik oder Software, seien Siemens-interne Eigenfertigungen.<br />
Dass der Dialog zwischen Fertigungsdienstleistern und der eigenen Produktions- bzw. Entwicklungsabteilung die Fertigungsstrukturen insgesamt positiv beeinflussen kann, r&auml;umt Braunreuther dennoch ein: „Die Leistungen unserer Partner werden komplexer und schlie&szlig;en z.B. Entwicklungsleistungen ein.</p>
<p>Ein Beispiel: Ein Verkleidungslieferant baut notwendige Displays oder Kabel etc. gleich mit an die Verkleidung f&uuml;r den CT an. D.h. ein Partner kann ein gr&ouml;&szlig;eres Aufgabenspektrum &uuml;bernehmen. Das f&uuml;hrt bei uns zu Reduzierung von Komplexit&auml;t und Durchlaufzeiten, aber auch zu Prozess- und Produktverbesserungen sowie Kostenreduzierungen.“</p>
<p>Beim Gros der Medizintechnikhersteller l&auml;sst man sich nicht gerne in die Karten der Fertigungsstrategie schauen. meditec-Anfragen beispielsweise bei GE Healthcare, Dr&auml;ger oder Trumpf Medizintechnik zum Umgang mit Auftragsfertigung wurden durchweg abschl&auml;gig beschieden: „Kein Kommentar.“ Die Big Player der Medizintechnik-Industrie wissen das Leistungspotenzial ihrer Systemlieferanten und Dienstleister jedoch zweifellos zu sch&auml;tzen. Corscience-Manager Karlheinz Trost konstatiert: „Als Trend beobachten wir den Aufbau von Partnermanagement-Abteilungen bei gr&ouml;&szlig;eren Unternehmen und die Konzentration auf Schl&uuml;ssellieferanten, die ein m&ouml;glichst breites Angebotsspektrum anbieten.“</p>
<div id="attachment_2659" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2659 " title="Oliver Digel" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/170-Oliver-Digel_Sanmina-SCI.jpg" alt="" width="150" height="225" /><p class="wp-caption-text">Oliver Digel, Sanmina-SCI</p></div>
<p>An welchen konkreten Beispielen der Medizintechnik-Industrie l&auml;sst sich das Thema Auftragsfertigung aus der Perspektive der Dienstleister nun festmachen? Oliver Digel, Senior Vice President Business Development EMEA beim Auftragsfertiger Sanmina-SCI (weltweiter Umsatz im Medizinbereich ca. 700 Mio Dollar, Tendenz steigend) in Stuttgart winkt ab: „Leider ist es in unserer Branche sehr schwierig, &uuml;ber Referenzkunden zu sprechen. Was wir aber sagen k&ouml;nnen, ist: Zwei unserer gr&ouml;&szlig;ten Medizintechnik-Kunden haben ihren Stammsitz in Europa, die H&auml;lfte unserer acht gr&ouml;&szlig;ten Medizinunternehmen kommen aus Europa.“</p>
<p>Kein Mysterium sind f&uuml;r Digel hingegen die Pluspunkte auf der Kostenseite, die daf&uuml;r sprechen, Fertigungsdienstleistungen einzukaufen: „Unternehmen, die auf Produktionsoutsourcing setzen, m&uuml;ssen bis zu 50% weniger Kapital investieren. Erm&ouml;glicht wird das durch Verringerung der Materialbest&auml;nde, des Umlaufverm&ouml;gens und Reduzierung beim Anlageverm&ouml;gen f&uuml;r Maschinen, Fertigungs- und Lagerr&auml;ume. Damit steigt die Kapitalrendite (RoI), das hei&szlig;t der Gewinn steigt im Verh&auml;ltnis zum investierten Kapital, deutlich. Nicht nur f&uuml;r Aktiengesellschaften sind die h&ouml;heren verf&uuml;gbaren Kapitalfl&uuml;sse und mehr Shareholder Value interessant. Der zweite Teil der Kosteneinsparungen entsteht durch die genannte bessere Auslastung der Fertigungsstandorte, Verbesserungen im Produktdesign, die unsere Ingenieure aufgrund ihrer spezifischen Expertise anregen und umsetzen sowie durch g&uuml;nstigere Einkaufspreise bei den Zulieferern.“</p>
<p>Digels Erfahrungen sehen so aus: „Die variablen Produktionskosten k&ouml;nnen bei Auftragsfertigung innerhalb Europas oftmals um 20% gesenkt werden. Bei einer Fertigung in Asien ist sogar eine Senkung dieser variablen Produktionskosten um 60% realistisch. Dar&uuml;ber hinaus besteht ein Einsparpotenzial von circa 5% an Materialkosten, die wir durch g&uuml;nstigere Einkaufskonditionen erhalten und weiterreichen.“ Weitere Aspekte, die auch zu Kosteneinsparungen beitragen, seien je nach Zielland: Geringere Transportkosten bei Fertigung im Zielland und Vermeidung von Einfuhrz&ouml;llen bei Fertigung im Zielland.</p>
<p>Die Reichweite von Outsourcing,  weit &uuml;ber die reine Fertigung hinaus, beschreibt Oliver Digel von Produktdesign und -entwicklung &uuml;ber die Logistik bis hin zu Reparaturservices. „Start-up-Unternehmen brauchen beispielsweise Unterst&uuml;tzung bei der Produktentwicklung, weil sie in ihrem Bereich eine sehr hohe Expertise haben, aber evtl. keine Erfahrung f&uuml;r Fertigungsdesign aufweisen k&ouml;nnen. In diesen F&auml;llen arbeiten wir sehr eng mit den Ingenieuren zusammen und sind in die Entwicklung mit eingebunden. Andere Hersteller ben&ouml;tigen einen EMS-Experten, der Bauteile schnell und in hoher St&uuml;ckzahl best&uuml;ckt, anschlie&szlig;end bauen sie die Ger&auml;te selber fertig und installieren beispielsweise die erforderliche Software. In anderen F&auml;llen handelt es sich um gro&szlig;e, komplexe Ger&auml;te wie CTs oder R&ouml;ntgenger&auml;te, die wir komplett fertigen, verpacken und an die Endkunden versenden. Bei einer solchen Produktion in kleineren St&uuml;ckzahlen rechnet sich die Einrichtung und Wartung einer eigenen Fertigungsstra&szlig;e f&uuml;r die Hersteller nicht inhouse.“</p>
<div id="attachment_2663" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2663" title="170-Dirks, Diedrich - casual - 2009" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/170-Dirks-Diedrich-casual-2009.jpg" alt="" width="150" height="100" /><p class="wp-caption-text">Diedrich Dirks, Philips Medical Systems</p></div>
<p>Den Begriff inhouse kleidet Diedrich Dirks, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Philips Medical Systems DMC GmbH, an dieser Stelle gleich in Schwarz-Rot-Gold: f&uuml;r ihn hat der Medizintechnik-Standort Deutschland Zukunft:<br />
„Am Hamburger Standort Fuhlsb&uuml;ttel entwickelt und produziert Philips R&ouml;ntgensysteme, -r&ouml;hren und -generatoren f&uuml;r den Weltmarkt. Vor knapp zwei Jahren investierten wir 26 Millionen Euro in die Erweiterung dieser R&ouml;ntgenr&ouml;hrenfabrik. Mehr als zwei Drittel der Summe flossen in den Bau einer Fertigungslinie f&uuml;r R&ouml;ntgenstrahler und Generatoren des neuen Philips 256-Zeilen Computertomografen Brilliance iCT.“</p>
<p>Dirks erg&auml;nzt: „Die Investitionen sind f&uuml;r uns so wichtig, da wir die Fertigung von R&ouml;ntgenstrahlern als Kernkompetenz definiert haben. Es kommt f&uuml;r uns nicht in Frage, diese Produktion an Drittfirmen zu vergeben. Wir legen darauf besonderen Wert, dass alle Komponenten, die in dieser hoch diffizilen Technologie verbaut werden, von h&ouml;chster Qualit&auml;t sind.“<br />
Riskiert also, wer nicht alles selbst macht, Abstriche bei der Produktqualit&auml;t? Oliver Digel reagiert gelassen: „Alle unsere elf Medizintechnik-Standorte sind speziell f&uuml;r die Produktion von Medizinger&auml;ten nach FDA (Food and Drug  Administration) und ISO 13485:2003 zertifiziert. Wir fertigen nur nach internationalen Standards und entsprechend h&ouml;chsten Qualit&auml;tsanspr&uuml;chen, die in allen Branchen, aber besonders im Bereich Medizin zwingend sind. “                           -<em>Christian Klein</em>-</p>
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		<title>Letzter Ausweg Medizintechnik?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 12:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie + Perspektiven]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Wirtschaftskrise erleben Technologieunternehmen die Medizintechnikbranche als Fels in der Brandung. Das weckt Begehrlichkeiten.
Manchmal kann Stephan Albani nur den Kopf sch&#252;tteln. Albani ist Vorstandsmitglied der German Medical Technology Alliance (GMTA), einem Zusammenschluss von sechs medizintechnischen Kompetenzzentren. „An uns treten immer wieder Unternehmen heran, die sich die Medizintechnik als neues Gesch&#228;ftsfeld erschlie&#223;en wollen.&#8221; Waren es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wirtschaftskrise erleben Technologieunternehmen die Medizintechnikbranche als Fels in der Brandung. Das weckt Begehrlichkeiten.<span id="more-2008"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2009" title="27-01-g" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/27-01-g.bmp" alt="" />Manchmal kann Stephan Albani nur den Kopf sch&uuml;tteln. Albani ist Vorstandsmitglied der German Medical Technology Alliance (GMTA), einem Zusammenschluss von sechs medizintechnischen Kompetenzzentren. „An uns treten immer wieder Unternehmen heran, die sich die Medizintechnik als neues Gesch&auml;ftsfeld erschlie&szlig;en wollen.&#8221; Waren es in den vergangenen Jahren im Schnitt etwa zehn Anfragen, stieg diese Zahl 2009 auf 35. Darunter waren Spin-offs von Hochschulen, kleine und mittelst&auml;ndische Unternehmen, aber auch namhafte Firmen. Die GMTA bietet Unternehmen Strategie-Workshops an, um die konkreten Chancen und Risiken einer solchen Neuausrichtung oder Diversifikation besser einsch&auml;tzen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Oft seien die Vorstellungen, mit denen die Leute da an einen herantr&auml;ten aber „eher unklar&#8221;. „Da kommt es schon mal vor, dass das Management denkt, in der Medizintechnik schnell und einfach Umsatz generieren zu k&ouml;nnen. Gerade in der heutigen Zeit ist diese Vorstellung auch aus der Krise geboren, die derzeit so viele Firmen in ihren angestammten Gesch&auml;ftsfeldern heimsucht.</p>
<p>So musste die Automobilbranche im ersten Quartal 2009 einen Produktionsr&uuml;ckgang um 30 Prozent, im zweiten um 18 Prozent hinnehmen. Ohne Abwrackpr&auml;mie s&auml;he die Lage noch d&uuml;sterer aus. Auch der Maschinenbau leidet: F&uuml;r das Gesamtjahr erwartet der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) einen Produktionsr&uuml;ckgang von 20 Prozent. Im Juli waren die Produktionskapazit&auml;ten nur noch zu 69 Prozent ausgelastet.</p>
<p>Mancher Zulieferer schaut da staunend auf die Marktzahlen der Medizintechnikbranche: Bei der Fr&uuml;hjahrsumfrage des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed) gaben 62 Prozent der Unternehmen an, dass ihr Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigen werde. Nur 15 Prozent gehen von einem R&uuml;ckgang aus. Grundlegende Korrekturen an dieser Einsch&auml;tzung haben sich auch Anfang Herbst noch nicht abgezeichnet. Kein Wunder, dass der BVMed f&uuml;r die Branche gegen&uuml;ber 2008 mit einem Plus f&uuml;r das Gesamtjahr rechnet.<br />
Die im BVMed organisierten Unternehmen fertigen gr&ouml;&szlig;tenteils Produkte, deren Einsatz zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen geh&ouml;rt. In gewisser Weise sind sie damit nat&uuml;rlich auch konjunkturunabh&auml;ngig. Aber auch der Fachverband Medizintechnik im Deutschen Industrieverband f&uuml;r optische, medizinische und mechatronische Technologien (Spectaris) spricht von einer „soliden Branche&#8221;. Die Hersteller sp&uuml;rten zwar die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, aber f&uuml;r das Gesamtjahr erwartet der Spectaris „nur ein leichtes Minus&#8221;.</p>
<p>Die EBM-Papst-Gruppe, ein Spezialist f&uuml;r Motoren und Ventilatoren mit Hauptsitz im baden-w&uuml;rttembergischen Mulfingen, hat bereits seit vielen Jahren ein Standbein in der Medizintechnik. Neben Absaugeinheiten f&uuml;r Labortische liefert das Unternehmen auch Gebl&auml;se f&uuml;r Atemmasken, die Schlafapnoiker tragen k&ouml;nnen, sowie Komponenten f&uuml;r Rehager&auml;te, OP-Tische und Dialyse. Etwa f&uuml;nf Prozent seines Umsatzes von einer Milliarde Euro erwirtschaftet EBM-Papst im Gesch&auml;ftsfeld Medizintechnik. Daneben stecken Motoren und Ventilatoren des Unternehmens unter anderem in Autos, elektronischen Ger&auml;ten, in der Klimatechnik und in Heizungen. „Von allen Branchen, die wir bedienen, erweist sich die Medizintechnik als eine der stabilsten&#8221;, sagt Markus Kuner, Leiter Vertrieb Antriebstechnik bei EBM-Papst. „In der Medizintechnik haben wir einen R&uuml;ckgang erst im Juni hinnehmen m&uuml;ssen &#8211; und er fiel gering aus.&#8221; Die Automobilindustrie sei da ein gutes halbes Jahr fr&uuml;her dran gewesen. „Nat&uuml;rlich hat uns das darin best&auml;rkt, dass die Labor- und Medizintechnik f&uuml;r uns ein Wachstumsmarkt ist&#8221;, so Kuner. Aber diese strategische Entscheidung habe man bei EBM-Papst schon lange vor der Krise getroffen.</p>
<p><strong>H&ouml;chste Anforderungen an Produkte</strong><br />
Die zertifizierten Prozesse f&uuml;r den Automobilbereich und f&uuml;r gro&szlig;e OEM-Projekte erleichterten es EBM-Papst die hohen Anforderungen in der Medizintechnik an die Dokumentation der Entwicklungs- und Pr&uuml;fergebnisse zu erf&uuml;llen. Hierin unterscheidet sich die Medizintechnik f&uuml;r einen Zulieferer deutlich von manch anderer Branche.</p>
<p>„Teils liefern wir in diesem Gesch&auml;ftsfeld auch keine Standardprodukte, sondern kundenspezifische Anpassungen&#8221;, sagt Kuner. Ein Motor f&uuml;r eine Schlafapnoe-Maske m&uuml;sse Standzeiten von 30 000 bis 40 000 Stunden erreichen. „Das ist extrem, wenn man es mit einem b&uuml;rstenlosen Motor f&uuml;r die Antriebstechnik vergleicht, wo die Standzeiten zwischen 10 000 und 20 000 Stunden liegen.&#8221; Ein weiteres Spezifikum der Medizintechnik seien die langen Entwicklungszyklen, da der Aufwand sehr hoch sei. „Das setzt sich bei den Produktlaufzeiten fort, wo 15 Jahre nichts Ungew&ouml;hnliches sind&#8221;, verdeutlich Kuner. „So kann es passieren, dass man ein halbes Berufsleben warten muss, bevor man wieder die Chance hat, beim selben Kunden vorstellig zu werden.&#8221;</p>
<p>Angesichts der Zahlen der Medizintechnikbranche ist es kein Wunder, dass Automobilzulieferer oder Maschinenbauer &uuml;ber den Einstieg in dieses Gesch&auml;ftsfeld nachdenken. Der Kabelhersteller Leoni hat im Fr&uuml;hjahr die Medizintechnik- und die Luftfahrtbranche zu strategischen Wachstumsfeldern erkl&auml;rt. Der Roboterhersteller Kuka bezeichnet die Medizintechnik als einen seiner neuen M&auml;rkte, den er neben der Automobilindustrie verst&auml;rkt bedienen m&ouml;chte. Und der Embedded-Computer-Spezialist Kontron macht schon heute sieben Prozent seines Umsatzes in der Medizintechnik.</p>
<p><strong>Der Fluch der Monokultur</strong><br />
Zusammen mit seinen Aktivit&auml;ten in anderen relativ krisensicheren Bereichen wie Sicherheitstechnik, Transport und Energie konnte das Unternehmen dadurch im Gesch&auml;ftsjahr 2008 die R&uuml;ckg&auml;nge in anderen Branchen kompensieren.</p>
<p>Viele Firmen, die sich von der GMTA beraten lassen, sind noch nicht so weit. „Einige Unternehmen haben es sich in den vergangenen Jahren gewisserma&szlig;en in Monokulturen eingerichtet und teils nur ein begrenztes Kundensegment bedient&#8221;, sagt GMTA-Vorstandsmitglied Albani. Doch die Medizintechnik sei ein Markt, in dem ohne Innovation kaum ein Einstieg gelinge. Goldgr&auml;berstimmung wie zu Zeiten der New Economy kennt die Branche nicht, die j&auml;hrlichen Zuwachsraten sind zwar konstant, aber &uuml;ber alle Segmente hinweg betrachtet moderat. „Ein Unternehmen muss in irgendetwas Spitze sein &#8211; in der Materialverarbeitung, bei einem spezifischen Einzelteil oder in einem chemischen Verfahren zum Beispiel. Sonst gelingt der Markteintritt nicht&#8221;, ist Albani &uuml;berzeugt. Und: ein langer Atem ist gefragt. Ein, zwei Jahre sind &uuml;berhaupt keine Zeit.</p>
<p>„Suchen Sie sich eine Nische, &uuml;ber die Sie in den Markt eintreten&#8221;, r&auml;t das GMTA-Vorstandsmitglied, denn die hohen gesetzlichen Qualit&auml;tsauflagen bedeuteten einen nicht zu untersch&auml;tzenden Aufwand f&uuml;r jedes Unternehmen. Man muss sich entsprechend zertifizieren lassen. Das bedeutet f&uuml;r eine Gro&szlig;serienfertigung einen recht hohen Aufwand, bei Kleinserien tut man sich da deutlich leichter. -Michael Vogel-</p>
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		<title>Parole: Kosteng&#252;nstiger entwickeln!</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/11/11/parole-kostenguenstiger-entwickeln/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie + Perspektiven]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/22-01-k.bmp" alt="Illustration" style="float: left;" />Die Differenzierung der deutschen MedTech-Hersteller alleine &#252;ber Qualit&#228;t und Innovation wird in einem reifenden Markt zunehmend schwieriger. Im Auftrag des Magazins meditec hat Lischke Consulting jetzt die Branchen Medizintechnik, Automotive und Maschinen- und Anlagenbau verglichen und analysiert. Fazit: Die deutschen Medizintechnikhersteller haben Nachholbedarf bei den Themen herstellkostengerechte und effiziente Produktentwicklung.

Die Studie „Herausforderungen in der Produktentwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Differenzierung der deutschen MedTech-Hersteller alleine &uuml;ber Qualit&auml;t und Innovation wird in einem reifenden Markt zunehmend schwieriger. Im Auftrag des Magazins meditec hat Lischke Consulting jetzt die Branchen Medizintechnik, Automotive und Maschinen- und Anlagenbau verglichen und analysiert. Fazit: Die deutschen Medizintechnikhersteller haben Nachholbedarf bei den Themen herstellkostengerechte und effiziente Produktentwicklung.<span id="more-1999"></span><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-2001" title="22-01-g" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/22-01-g.bmp" alt="" /><br />
Die Studie „Herausforderungen in der Produktentwicklung erfolgreich meistern&#8221; vergleicht die Branchen Medizintechnik, Automotive und Maschinen- und Anlagenbau. Die Automobilindustrie steht dabei f&uuml;r einen hochgradig reifen Markt, der in den letzten 20 Jahren &auml;hnliche Entwicklungen durchlaufen hat, wie in den n&auml;chsten Jahren in der Medizintechnik zu erwarten sind. Der Maschinen- und Anlagenbau kann in Bezug auf die Beherrschung hoher Produktkomplexit&auml;t Vorbild f&uuml;r die Medizintechnik sein. Als Ergebnis des branchen&uuml;bergreifenden Vergleichs zeigt sich der gr&ouml;&szlig;te Handlungsbedarf f&uuml;r die deutschen Medizintechnikhersteller zur Wahrung der Wettbewerbsf&auml;higkeit in den Themen herstellkostengerechte und effiziente Produktentwicklung.</p>
<p>In der Innovationseffektivit&auml;t und in der Produktqualit&auml;t sehen sich die deutschen Medizintechnikunternehmen als Benchmark im internationalen Wettbewerb. Bei dem Thema wettbewerbsf&auml;hige Herstellkosten sehen sich die Studienteilnehmer im internationalen Vergleich jedoch am schlechtesten positioniert. Die Innovationsf&auml;higkeit wird noch immer von den meisten Firmen als das alleinige Erfolgsrezept gesehen. Bei der Entwicklung von neuen Produkten stehen Funktionalit&auml;t und technologische Applikation im Vordergrund. Potenziale zur systematischen Senkung der Herstellkosten werden, wenn &uuml;berhaupt, erst in der Serienproduktion thematisiert, wenn bestenfalls noch kosmetische Ma&szlig;nahmen zur Kostenoptimierung m&ouml;glich sind. Ein Blick auf die Marktentwicklung in der Automotive-Branche zeigt, dass dieses bisherige Erfolgskonzept der Medizintechniker schon bald nicht mehr tragf&auml;hig sein k&ouml;nnte.</p>
<p>Die Teilnehmer der Automotive-Branche sehen Ihre gr&ouml;&szlig;te Herausforderung in der Senkung der Herstellkosten ohne dabei Qualit&auml;tsverluste oder Innovationsverluste zu riskieren. Dieser reife Markt der Automobilindustrie ist gekennzeichnet von hoher Transparenz in den Kostenstrukturen und einer starken Preissensitivit&auml;t der Endkunden bzw. OEMs. Innovationen und Produktqualit&auml;t sind deswegen nicht weniger wichtig. Das Thema Kostenoptimierung ist den Automotive-Herstellern jedoch schon derart in Fleisch und Blut &uuml;bergegangen, dass dies zur Selbstverst&auml;ndlichkeit wurde.</p>
<p>Noch sind zahlreiche Medizintechnikunternehmen auf ihrem hohen Qualit&auml;tsniveau konkurrenzlos. Gef&auml;hrlich wird es jedoch, wenn internationale Firmen auf gleichem Qualit&auml;tsniveau operieren und das zu erheblich geringeren Herstellkosten. Die Professionalisierung des Einkaufes von Arztpraxen, medizinischen Versorgungszentren und Krankenh&auml;usern beschleunigt diese Entwicklung.</p>
<p>Wer sich jetzt in der Medizintechnik die Wettbewerbsf&auml;higkeit f&uuml;r die n&auml;chsten 10 Jahre sichern m&ouml;chte, muss sich an den Entwicklungen der Automotive-Industrie in den 90er Jahren orientieren. Mehrere Konsolidierungswellen haben dazu gef&uuml;hrt, dass weltweit unter den hoch innovativen und qualitativ hochwertigen Anbietern nur diejenigen &uuml;berleben konnten, die sich im Herstellkostenvergleich mit Anbietern aus EU, USA, Osteuropa und BRIC-Staaten messen lassen k&ouml;nnen.</p>
<p>In der Medizintechnik werden nach Studienergebnissen 6,8% des Umsatzes in den Bereich Research and Development investiert. Im Bereich Automotive liegen die Ausgaben bei lediglich 5,1% und im Maschinen- und Anlagenbau bei 5,5%. Dieser verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohe Anteil in der Medizintechnik l&auml;sst sich mit den heterogenen Produktpaletten, niedrigen St&uuml;ckzahlen und langen Erprobungsphasen begr&uuml;nden. Wahr ist jedoch auch, dass die Medizintechnik bislang noch wenig Druck versp&uuml;rt hat, die Entwicklungskosten systematisch durch gezielten Methodeneinsatz und schlanke, effiziente Prozessgestaltung zu senken. Ein Blick auf die teilnehmenden Unternehmen zeigt deutliche Indizien daf&uuml;r, dass Unternehmen mit geringeren prozentualen R&amp;D-Ausgaben ein reiferes Prozessmodell haben und damit effizienter zum Produktentwicklungsziel kommen. Damit einhergehende, nicht unerw&uuml;nschte Begleiteffekte sind eine bessere Termineinhaltung und verk&uuml;rzte Entwicklungszeiten.</p>
<p><strong>Kundenverh&auml;ltnis teilweise gest&ouml;rt</strong><br />
Innovationsf&auml;higkeit und Kosten alleine sind f&uuml;r die Studienteilnehmer jedoch nicht die einzigen Erfolgskriterien. Eine Grundvoraussetzung zum Erfolg in der Branche ist das Verst&auml;ndnis der Kundenanforderungen. Das Verh&auml;ltnis zum Kunden, also zum Arzt oder Patienten, im Rahmen der Produktentwicklung kann teilweise als noch etwas gest&ouml;rt bezeichnet werden. Clevere Unternehmen arbeiten bei der Analyse der Kundenanforderungen bereits mit &uuml;bergreifenden Teams aus &Auml;rzten, Patienten, Krankenh&auml;usern, Technikern und Vertriebsmitarbeitern zusammen.</p>
<p>Der aufgezeigte Handlungsbedarf beim Thema Herstellkosten spiegelt sich 1:1 in den angewendeten Entwicklungsmethoden wider. Die Methoden Design for Manufacturing/Design for Assembly, in der Automotive-Industrie eine l&auml;ngst selbstverst&auml;ndlich gelebte Philosophie zur fertigungsg&uuml;nstigen Entwicklung, wird in der Medizintechnik gerade mal von 20% der befragten Unternehmen konsequent angewendet. In vielen mittelst&auml;ndisch gepr&auml;gten Unternehmen hat gerade erst der Paradigmenwechsel zu einer herstellkostentransparenten Organisation stattgefunden. Die Meinung Gewinnmargen und Kalkulationsschemata intern im Unternehmen unter Verschluss zu halten ist l&auml;ngst &uuml;berholt. Wer die Kosten ma&szlig;geblich festlegt, muss z.B. bei einer Design&auml;nderung die volle Auswirkung auf Kostenstruktur und Marge kennen.</p>
<p>Die Medizintechnik tut sich in einem sehr konservativen Umfeld schwer, allgemeing&uuml;ltige Standards zu definieren. Eine Herausforderung, die ein Unternehmen alleine nicht bewerkstelligen kann. Technologische Standards m&uuml;ssen firmen&uuml;bergreifend gefunden werden. Ein immenses Potenzial schlummert auch in der Variantenreduzierung bei Baugruppen. Bei den Produktvarianten f&uuml;hrt jede neue Produktgeneration h&auml;ufig zu komplett neuen Unikaten. Es werden noch zu wenige systematische Ans&auml;tze zum Einsatz eines Baukastens verfolgt. Eine Kunst, die der Maschinen- und Anlagenbau &uuml;ber Jahrzehnte perfektioniert hat.</p>
<div id="attachment_2003" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-medium wp-image-2003" title="24-01-k" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/24-01-k.bmp" alt="" width="150" height="225" /><p class="wp-caption-text">Autor Christian Beck, Manager Manufacturing bei Lischke Consulting: &quot;Die Medizintechnik setzt im Projektmanagement vermehrt auf wenige Gates im Entwicklungsprozess.&quot;</p></div>
<p>Wo die Medizintechnik den Branchen Maschinen- &amp; Anlagenbau sowie Automotive etwas voraus hat, sind die Erprobungsphasen. Auf Grund langer klinischer Tests und hoher gesetzlicher Anforderungen hat sich die Medizintechnik auf die Anwendung von Methoden zur Sicherstellung der Robustheit und Ausfallsicherheit ihrer Produkte fokussiert. So kommt die FMEA (Failure Mode and Effects Analysis oder auf deutsch: Fehlerm&ouml;glichkeits- und Einflussanalyse oder kurz Auswirkungsanalyse) beispielsweise fast immer zum Einsatz. Dies ist zwar in der Automotive-Branche ebenfalls der Fall, jedoch wird dies gerade bei den Zulieferern eher als Dokumentationspflicht gegen&uuml;ber der OEMs empfunden, anstatt wirklich nach Produktrisiken zu fahnden. Die Medizintechnik agiert hier vorausschauender und nachhaltiger. Die langen Erprobungsphasen haben zur konsequenten Anwendung von Rapid Prototyping gef&uuml;hrt, um m&ouml;glichst schnell erprobungsf&auml;hige Muster herzustellen.</p>
<p>Die Medizintechnik setzt im Projektmanagement vermehrt auf wenige Gates im Entwicklungsprozess anstelle eines permanenten Trackings tagesaktueller Meilensteine. Damit ist ein klarer Trend hin zu weniger Messpunkten im Entwicklungsprozess und hin zu mehr Eigenverantwortung der Entwicklungsteams in Bezug auf Entwicklungsergebnisse und Projektfortschritt erkennbar. Das Management der erfolgreichen Medizintechnikunternehmen hat diesen Trend aufgegriffen und durch diese schlanken Entwicklungsprozess Vorteile in Entwicklungsdauer und Termineinhaltung realisiert.</p>
<div id="attachment_2004" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/24-02-k.bmp"><img class="size-full wp-image-2004" title="24-02-k" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/24-02-k.bmp" alt="" width="150" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Autor Dr. Norbert L&uuml;hring, Partner Manufacturing bei Lischke Consulting: &quot;Die Innovationsf&auml;higkeit wird noch immer von den meisten Firmen als das alleinige Erfolgsrezept gesehen.&quot;</p></div>
<p>Schwachstellen sind bei den Studienteilnehmern aller Branchen im Projektmanagement von Entwicklungsprojekten erkennbar. Schlecht aufgestellt sehen sich die Unternehmen im Thema Risikomanagement, sprich die permanente Einsch&auml;tzung von technischen, kommerziellen und terminlichen Risiken im Entwicklungsprojekt sowie die F&auml;higkeit fr&uuml;hzeitig Gegenma&szlig;nahmen zu ergreifen. Dies erfordert neben der Sicht auf die produktbezogenen Entwicklungsergebnisse eine Sicht auf die Entwicklungspartner vom Patienten bis zum Bauteillieferanten und ein Denken in Projektszenarien.</p>
<p>Das Verst&auml;ndnis zur kontinuierlichen Verbesserung in der Anwendung von Prozessen und Methoden fehlt h&auml;ufig noch in der Medizintechnik. Potenziale werden zwar in zahlreichen Lessons Learned Meetings diskutiert, es scheitert jedoch meistens an der z&uuml;gigen und nachhaltigen Umsetzung. In der Autmotive-Branche hingegen haben die breit angelegten Lean-Initiativen bereits f&uuml;r eine fl&auml;chendeckende Sensibilisierung der Mitarbeiter f&uuml;r Verbesserungspotenziale gesorgt.</p>
<p>Auf Basis der Studienergebnisse lassen sich drei Handlungsfelder f&uuml;r die Sicherstellung der zuk&uuml;nftigen Wettbewerbsf&auml;higkeit ableiten: Verankerung der Herstellkosten-Sensibilit&auml;t im Unternehmen, Ber&uuml;cksichtigung der Kundenanforderungen aus den Perspektiven Krankenh&auml;user, &Auml;rzte und Patienten sowie die Etablierung schlanker Produktentwicklungsmodelle. -Dr. Norbert L&uuml;hring, Christian Beck-</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Empfehlungen an die Medizintechnikbranche zur Sicherstellung der zuk&uuml;nftigen Wettbewerbsf&auml;higkeit<br />
Verankerung der Herstellkosten-Sensibilit&auml;t im Unternehmen.</span><br />
<strong>Ma&szlig;nahmen:</strong></p>
<ul>
<li>Konkrete Ziele zur Senkung der Herstellkosten f&uuml;r die Produktentwicklung definieren.</li>
<li>Gezielter Einsatz der Entwicklungsmethoden DFM/DFA und Baukastensystem.</li>
<li>Herstellkostentransparenz f&uuml;r alle internen Stakeholder im Produktentwicklungsprozess herstellen.</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ber&uuml;cksichtigung der Kundenanforderungen aus drei Perspektiven (Krankenh&auml;user, &Auml;rzte und Patienten).</span><br />
<strong>Methoden zur Analyse:</strong></p>
<ul>
<li>QFD, Lead User Methode, Conjoint Analyse, Interviews, Workshops, Konzepttest.</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Etablierung schlanker Produktentwicklungsmodelle.</span><br />
<strong>Ma&szlig;nahmen</strong>:</p>
<ul>
<li>Schlanke Gate-Systematik anstatt „1000 Meilensteine&#8221; und „tagesaktuelles Reporting&#8221; etablieren.</li>
<li>Eigenverantwortung der Entwicklungsteams st&auml;rken.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Qualit&#228;t bestimmt 1. Tuttlinger MedTech-Forum</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 10:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie + Perspektiven]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=1954</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/09-01-k.bmp" alt="Illustration" style="float: left;" />Knapp 100 Teilnehmer aus &#252;ber 60 Industrie- und Wirtschaftsunternehmen der Medizintechnik fanden sich am 8. Oktober 2009 im Rahmen des 1. Tuttlinger MedTech-Forums zu den Themen Qualit&#228;t, Compliance und integrierte Managementsysteme in der Stadthalle Tuttlingen ein. Die Vortr&#228;ge von Dr. Gerd Schmidt, Vice President Quality der Siemens Healthcare, und den Beratern der DHC Dr. Herterich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knapp 100 Teilnehmer aus &uuml;ber 60 Industrie- und Wirtschaftsunternehmen der Medizintechnik fanden sich am 8. Oktober 2009 im Rahmen des 1. Tuttlinger MedTech-Forums zu den Themen Qualit&auml;t, Compliance und integrierte Managementsysteme in der Stadthalle Tuttlingen ein. <span id="more-1954"></span>Die Vortr&auml;ge von Dr. Gerd Schmidt, Vice President Quality der Siemens Healthcare, und den Beratern der DHC Dr. Herterich &amp; Consultants sowie von Philipp Reusch von Reusch Rechtsanw&auml;lte, sorgten f&uuml;r rege Diskussion und intensiven Austausch.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1955" title="09-01-k" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/09-01-k.bmp" alt="" />Dr. Rudi Herterich, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der DHC: „Das gro&szlig;e Besucherinteresse zeigt, welche zentrale Rolle das Thema einer qualit&auml;tsbewussten Unternehmensf&uuml;hrung unter Ber&uuml;cksichtigung regulatorischer Rahmenbedingungen f&uuml;r Unternehmen der Medizintechnik spielt und wie viel Bedarf an einem Wissensaufbau noch besteht. Mit dem Tuttlinger MedTech-Forum haben wir eine Plattform geschaffen, aktuelle Themen der Branche aufzugreifen und gemeinsam L&ouml;sungen zu diskutieren. Wir freuen uns auf die Fortsetzung im n&auml;chsten Jahr.&#8221; Die gro&szlig;e Mehrheit der G&auml;ste hat bereits die Teilnahme am 2. Tuttlinger MedTech-Forum im Herbst des kommenden Jahres zugesagt.</p>
<p>Das 2. Tuttlinger MedTech-Forum zum Thema<br />
&#8220;Validierung in der Medizintechnik&#8221; findet am 23. September 2010 statt.<br />
<a href="http://www.dhc-gmbh.com">www.dhc-gmbh.com</a><br />
<a href="http://meditec.mi-verlag.de/inhalt/termine-6-events/" target="_self">Weiter zur Rubrik Termine und Events</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Systemf&#252;hrer haben Zukunft</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/09/08/systemfuehrer-haben-zukunft/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 07:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie + Perspektiven]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=1613</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/anlauf-150x150.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Die Entwicklung von Systemf&#252;hrerschaften in der medizintechnischen Industrie gewinnt an Bedeutung. Jedenfalls deutet eine Studie des Fraunhofer-Instituts f&#252;r Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) genau darauf hin. Erkennbar ist zudem: Systemf&#252;hrer zeichnen sich vor allem durch ihr Kooperationsverhalten im Wertsch&#246;pfungssystem aus.

Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit, wusste schon Arthur Schopenhauer und ahnte nicht, dass sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklung von Systemf&uuml;hrerschaften in der medizintechnischen Industrie gewinnt an Bedeutung. Jedenfalls deutet eine Studie des Fraunhofer-Instituts f&uuml;r Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) genau darauf hin. Erkennbar ist zudem: Systemf&uuml;hrer zeichnen sich vor allem durch ihr Kooperationsverhalten im Wertsch&ouml;pfungssystem aus.<span id="more-1613"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1614" title="Gear_greenman_white" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/anlauf.jpg" alt="" width="470" height="353" /><br />
Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit, wusste schon Arthur Schopenhauer und ahnte nicht, dass sich die Gesundheitswirtschaft und mit ihr die Medizintechnik zu einem wichtigen Wachstums- und Innovationstreiber entwickeln w&uuml;rde. Die deutsche medizintechnische Industrie ist heute in vielen Produktbereichen f&uuml;hrend, z.B. bei chirurgischen Pr&auml;zisionsinstrumenten oder in Bereichen der Bildgebung. Es handelt sich zudem um eine Branche, die weniger stark von den aktuellen wirtschaftlichen Verwerfungen betroffen ist, da sowohl die demographische Entwicklung als auch ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein der Menschen einem drastischen Nachfrageeinbruch entgegenstehen.</p>
<p>In einer Umfrage aus dem Herbst 2008 hat das IAO die wirtschaftlichen Kennzahlen von fast 170 deutschen Medizintechnikunternehmen zusammengetragen. Das Ergebnis zeigt eine insgesamt positive Entwicklung der Rendite, wobei es Unterschiede innerhalb der einzelnen Teilsegmente bzw. Produktgruppen gibt.</p>
<div id="attachment_1617" class="wp-caption alignright" style="width: 185px"><a href="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/grafik-s17.jpg"><img class="size-full wp-image-1617" title="grafik-s17" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/grafik-s17.jpg" alt="Transformation der Wertsch&ouml;pfungskette in der Medizintechnik Durch die Transformation der Wertsch&ouml;pfungskette r&uuml;cken systemf&uuml;hrende Anbieter medizintechnischer Produkte st&auml;rker an die Patienten heran.  Quelle: IBM Institute for Business Value 2006: Who's in charge here?, Studie, S. 5. " width="175" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Transformation der Wertsch&ouml;pfungskette in der Medizintechnik: Durch die Transformation der Wertsch&ouml;pfungskette r&uuml;cken systemf&uuml;hrende Anbieter medizintechnischer Produkte st&auml;rker an die Patienten heran. Quelle: IBM Institute for Business Value 2006: Who</p></div>
<p>Die Medizintechnik ist aber nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch in Bezug auf ihr Innovationsverhalten bemerkenswert. Zum einen gibt es kaum eine andere Branche, in der die Grenzen zwischen neuen Technologien und wissenschaftlichen Disziplinen so stark verschwimmen. Zum anderen operiert die medizintechnische Industrie in einem speziellen Markt- und Innovationsumfeld, welches besonderen – allerdings nicht immer innovationsfreundlichen – Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten folgt.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die Gesundheitswirtschaft vor einer revolution&auml;ren Entwicklung steht: Revolution&auml;r deshalb, weil das Gesundheitswesen in den kommenden Jahren einen &auml;hnlichen Trend zu geschlossenen Informations- und Wertsch&ouml;pfungsketten durchlaufen wird, wie er heute bereits in der Automobilwirtschaft zu beobachten ist. Im Zentrum dieser Entwicklung stehen Informations- und Kommunikationstechnologien, die neue Formen der Interaktion und des Informationsaustausches zwischen Patienten, &Auml;rzten, medizintechnischen Produkten und den Akteuren des Gesundheitssystems erm&ouml;glichen. Im Zuge der damit verbundenen Transformation der Wertsch&ouml;pfungskette r&uuml;cken systemf&uuml;hrende Anbieter medizintechnischer Produkte st&auml;rker an die Quelle der Information, sprich: n&auml;her an die Patienten, heran. Intelligente Implantate und biomechanische Sensoren senden ihre Daten an den Arzt und an den Hersteller, der als ‚Systemf&uuml;hrer‘ die Produktkomponenten zusammenf&uuml;hrt, steuert und die Informationsfl&uuml;sse im Wertsch&ouml;pfungsprozess koordiniert.</p>
<p>Im Rahmen einer empirischen Studie wurden solche Systemf&uuml;hrerschaften in der Medizintechnik genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurde davon ausgegangen, dass in der medizintechnischen Industrie die Entwicklung und Ausbildung von Systemf&uuml;hrerschaften und die damit verbundene Neupositionierung in einer ver&auml;nderten Wertsch&ouml;pfungskette f&uuml;r die Unternehmen eine der gro&szlig;en Herausforderungen f&uuml;r die Zukunft darstellt.</p>
<div id="attachment_1615" class="wp-caption alignleft" style="width: 151px"><a href="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/bienzeisler.jpg"><img class="size-full wp-image-1615" title="bienzeisler" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/bienzeisler.jpg" alt="Studien-Autor Bernd Bienzeisler: „Das Gesundheitswesen wird einen &auml;hnlichen Trend zu geschlossenen Informations- und Wertsch&ouml;pfungsketten durchlaufen wie die Automobilwirtschaft.“" width="141" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Studien-Autor Bernd Bienzeisler: „Das Gesundheitswesen wird einen &auml;hnlichen Trend zu geschlossenen Informations- und Wertsch&ouml;pfungsketten durchlaufen wie die Automobilwirtschaft.“</p></div>
<p>Aber was zeichnet Systemf&uuml;hrer aus? Eine verbindliche Begriffsdefinition hierzu findet sich jedenfalls nicht. In der Regel spricht man von Systemf&uuml;hrerschaft, wenn ein Unternehmen in einem spezifischen Gebiet die Deutungshoheit f&uuml;r die Definition der systemischen Schnittstellen erreicht. In diesem Fall produziert das Unternehmen nicht mehr alle Komponenten selbst, sondern f&uuml;gt die Komponenten zu einem komplexen System zusammen und steuert das Wertsch&ouml;pfungssystem. Immer wichtiger wird dabei die Definition informationstechnischer Standards (Protokolle/Datenformate etc.) und das Engagement in entsprechenden Standardisierungs- und Normungsgremien. Vor allem gro&szlig;e Unternehmen sind hier stark engagiert. So geh&ouml;rt Siemens zweifellos zu den Systemf&uuml;hrern im Bereich bildgebender Verfahren. Daneben gibt es aber auch kleine Unternehmen, die innerhalb ausgew&auml;hlter Teilbereiche Innovations- und Systemf&uuml;hrerschaften aufgebaut haben.</p>
<p><strong>Die Hemmwirkung von Innovationsblockaden ist deutlich geringer</strong></p>
<p>Eine Frage war, ob Systemf&uuml;hrer wirtschaftlich erfolgreicher sind als andere Unternehmen. Es galt heraus zu finden, was Systemf&uuml;hrer im Hinblick auf ihr Innovationsverhalten auszeichnet. Die Untersuchungsergebnisse zeigen dabei, dass Systemf&uuml;hrer nicht nur wirtschaftlich erfolgreicher sind, sondern auch deutlich besser mit den typischen Innovationsblockaden des Gesundheitssystems zurecht kommen (z.B. Fragen der Kostenerstattung, Produktzulassung, Finanzierung etc.).</p>
<div id="attachment_1616" class="wp-caption alignright" style="width: 158px"><img class="size-full wp-image-1616" title="klemisch" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/klemisch.jpg" alt="Studien-Autorin Michaela Klemisch: „Immer &ouml;fter scheitern Entwicklung und Einf&uuml;hrung neuer Medizinprodukte an systemischen H&uuml;rden.“" width="148" height="185" /><p class="wp-caption-text">Studien-Autorin Michaela Klemisch: „Immer &ouml;fter scheitern Entwicklung und Einf&uuml;hrung neuer Medizinprodukte an systemischen H&uuml;rden.“</p></div>
<p>Die Ergebnisse lassen zum anderen auf einige Besonderheiten des Innovationsverhaltens von Systemf&uuml;hrern schlie&szlig;en: Systemf&uuml;hrer pflegen deutlich intensivere Beziehungen zu Netzwerk- und Kooperationspartnern. Besonders auff&auml;llig ist, dass Unternehmen mit Systemf&uuml;hrer-Status sehr viel enger mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen kooperieren, aber auch h&auml;ufiger Teil eines regionalen Innovationsclusters sind.</p>
<p>Netzwerkbeziehungen und r&auml;umliche Innovationscluster spielen f&uuml;r die medizintechnische Industrie traditionell eine wichtige Rolle. So ist es kein Zufall, dass die bahnbrechende Innovation des R&ouml;ntgens ausgerechnet im Berlin der Jahrhundertwende entstand. Nur dort war zu dieser Zeit eine kritische Masse an feinmechanischen Werkst&auml;tten vorhanden, die wichtige Innovationsimpulse gaben und erforderliche Pr&auml;zisionsteile liefern konnten.</p>
<p>Heute allerdings haben es die Unternehmen nicht allein mit technologischen Herausforderungen zu tun. Immer &ouml;fter scheitert die Entwicklung und Einf&uuml;hrung neuer Medizinprodukte an den systemischen H&uuml;rden des Gesundheitssystems. Wie stark die medizintechnischen Unternehmen die wachsenden strukturellen Abh&auml;ngigkeiten und Zw&auml;nge dieses Systems als Innovationsblockade wahrnehmen, zeigt sich auch daran, dass die Zukunft des Medizintechnik-Standortes Deutschland insgesamt kritisch beurteilt wird.</p>
<p>Derartige Einsch&auml;tzungen sind ernst zu nehmen und sollten die Verantwortlichen auf den Plan rufen, den Abbau von Innovationsblockaden voranzutreiben. Sie sind aber zugleich eine Aufforderung an die Unternehmen, sich st&auml;rker mit strategischen Fragestellungen zur Erreichung von Systemf&uuml;hrerschaften auseinander zu setzen.</p>
<p>Bernd Bienzeisler, Michaela Klemisch</p>
<p><a href="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/zwischenablage01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1618" title="zwischenablage01" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/zwischenablage01.jpg" alt="" width="470" height="512" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kennziffern steuern den Workflow</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/02/16/kennziffern-steuern-den-workflow/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 12:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie + Perspektiven]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=589</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/02/43_klinik_business.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Die Zeichen f&#252;r Krankenh&#228;user stehen auf Privatisierung und einer immer st&#228;rkeren betriebswirtschaftlichen Ausrichtung ihrer Leistungen und Prozesse. Das Universit&#228;tsklinikum Aachen setzt dabei auf Softwareunterst&#252;tzung aus dem Business-Bereich.

Krankenh&#228;user und Gesundheitseinrichtungen wollen nicht zu den Verlierern der Gesundheitsreform geh&#246;ren. Ein viel versprechender Ausweg, um dem Teufelskreis wachsender Kosten unter Beibehaltung eines hohen medizinischen Standards zu entrinnen, sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeichen f&uuml;r Krankenh&auml;user stehen auf Privatisierung und einer immer st&auml;rkeren betriebswirtschaftlichen Ausrichtung ihrer Leistungen und Prozesse. Das Universit&auml;tsklinikum Aachen setzt dabei auf Softwareunterst&uuml;tzung aus dem Business-Bereich.</p>
<p><span id="more-589"></span><br />
<a href="http://Keine"><img class="alignleft size-full wp-image-591" title="43_klinik_business" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/02/43_klinik_business.jpg" alt="" width="150" height="146" /></a>Krankenh&auml;user und Gesundheitseinrichtungen wollen nicht zu den Verlierern der Gesundheitsreform geh&ouml;ren. Ein viel versprechender Ausweg, um dem Teufelskreis wachsender Kosten unter Beibehaltung eines hohen medizinischen Standards zu entrinnen, sind wirkungsvolle Instrumente, die Aufgaben und Ziele unter einen Hut bringen. Seit drei Jahren setzt das medizinische Controlling des Universit&auml;tsklinikums Aachen (UKA) auf ein Softwaresystem, das eigentlich aus dem Bereich des Unternehmenscontrollings stammt: Kennziffern oder so genannte Key Performance Indicators (KPI) steuern den Workflow innerhalb der verschiedenen Abteilungen und mit Partnerunternehmen.</p>
<p>Die Informationen f&uuml;r das Kennziffernsystem stammen aus einem Data Warehouse, das seine Daten aus dem Krankenhausinformationssystem (KIS) und anderen operativen Applikationen wie der Materialwirtschaft, der Investionssteuerung und dem Personalkosten-Controlling bezieht. Eine wichtige Voraussetzung allerdings liegt in der Messbarkeit der erfassten Arbeitsschritte.</p>
<p><strong>Verantwortliche erhalten Gesamtbild</strong><br />
Die Methode ist in der Unternehmens-IT nicht neu. So genannte Balanced Scorecards (BSC) sollen die Leistungsf&auml;higkeit und Produktivit&auml;t einer Organisation erfassen und auf die vorgegebenen Ziele ausrichten. Dabei geht es den Gr&uuml;ndern dieses Konzeptes, Robert Kaplan und David Norton, nicht ausschlie&szlig;lich um das Finanzcontrolling. Im Gegenteil, die Kennziffern dr&uuml;cken eine Vielzahl von auch schwer greifbaren Erfolgsfaktoren wie Mitarbeiter­motivation oder Kundenzufriedenheit aus. Dadurch, so die Intention der beiden US-&Ouml;konomen, erhalten F&uuml;hrungsteams ein realistisches Gesamtbild der Unternehmensaktivit&auml;ten.</p>
<p>Es gibt nicht viele Softwareschmieden, die sich auf das schwierige Feld der analytischen Software und Balanced Scorecards wagen. Unternehmen schrecken h&auml;ufig vor dem Einsatz einer BSC-Applikation zur&uuml;ck und begn&uuml;gen sich mit Tabellenprogrammen wie Microsoft Excel oder setzen Eigenentwicklungen ein. Viele Marktbeobachter sehen einen deutlichen Nachholbedarf vor allem auf Seiten der Softwareanbieter.</p>
<p>Kaplan und Norton verstehen Balanced Scorecards als Top-down-Proze&szlig;. Das F&uuml;hrungsteam gibt Visionen, Ziele und Strategien vor. Dabei treten einzelne Aspekte in den Vordergrund, etwa die Prozesse, die f&uuml;r Mitarbeiter, Stationsteams oder Verwaltungseinheiten am wichtigsten sind. Allerdings mahnen bereits die BSC-Erfinder vor Missverst&auml;ndnissen ihrer Methode: Beispielsweise herrscht nicht immer Einvernehmen dar&uuml;ber, welche Zielgruppe mit der Dienstleistung oder dem Produkt adressiert werden soll oder wie Qualit&auml;t definiert wird. Um so mehr kommt es auf Kennzahlen an, die aus komplexen und nebul&ouml;sen Vorstellungen pr&auml;zise Konzepte formen.</p>
<p><strong>Prozessoptimierung im medizinischen Controlling</strong><br />
Das Kennziffernsystem am Aachener Uniklinikum ist Teil eines neu entstandenen Berichtswesens. Die technologische Basis stammt vom Heidelberger Softwarehaus SAS Institute. Kernst&uuml;ck ist das Data Warehouse, das verschiedene Quellsysteme f&uuml;r die betriebswirtschaftlichen Auswertungen nutzt, darunter Softwaremodule von SAP f&uuml;r Finanzwirtschaft, Controlling, Personalverwaltung und Materialwirtschaft. Der Clou einer Data-Warehouse-Architektur besteht darin, dass aus dem un&uuml;bersichtlichen Dickicht zahlloser Datens&auml;tze eine &uuml;bersichtliche und f&uuml;r Managementzwecke geeignete Informationsbasis entsteht.</p>
<p>Dem Bereich Medizinisches Controlling kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Der Gesch&auml;ftsbereich ist zust&auml;ndig f&uuml;r das Controlling der Kodierung und der Dokumentation der angefallenen Leistungen, die nach umfassenden internen Kontrollen zur Abrechnung mit den Krankenkassen freigegeben werden. Das Abrechnungsprozedere ist nach DRG (Diagnosis Related Group) standardisiert. W&auml;hrend die &Auml;rzte ihre Behandlungsf&auml;lle nach vordefinierten Schl&uuml;sseln f&uuml;r Diagnose und Therapien kategorisieren, erstellt die neue Software daraus sehr schnell und pr&auml;zise die DRG-Kodierung f&uuml;r die Leistungsabrechnung.<br />
Solche Standardisierungsschritte sind ein wichtiges Element zur Ausweitung des betriebswirtschaftlichen Finanzreportings in Richtung Prozess-Controlling und der Definition einheitlicher Steuergr&ouml;&szlig;en. Mit einer Datenkonsolidierung ist n&auml;mlich der Anspruch verbunden, ein gemeinsames Regelwerk an Begriffen und Vorgehensweisen in den einzelnen Fachabteilungen zu schaffen. Was beispielsweise als Notfall zu gelten hat, darf nicht in einzelnen Abteilungen verschieden interpretiert werden. F&uuml;r Ablauf- und Arbeitsprozesse gilt dasselbe. Wei&szlig; die rechte Hand nicht, was die linke tut, sind Pannen vorprogrammiert.</p>
<p><strong>Informationsportal bietet strategische Vorteile</strong><br />
Die Basis f&uuml;r die Berechnung der Schl&uuml;sselindikatoren sind die Informationen aus dem Berichtswesen. S&auml;mtliche Berichte stehen in einem zentralen Informationsportal zur Verf&uuml;gung. Anwender aus dem Patienten-Management, dem Medizin- und Finanz-Controlling sowie den Fachabteilungen und Kliniken k&ouml;nnen jederzeit Abfragen starten und mit einer schnellen Antwort rechnen. Je nach Umfang der Suche kann es wenige Minuten bis einige Stunden dauern. Doch w&auml;hrend die Anwender vor der Einf&uuml;hrung des Data Warehouse oft Wochen oder gar Monate auf Berichte warten mussten, ben&ouml;tigt das IT-System jetzt f&uuml;r das Gros der Anfragen vier Stunden. Der Vorteil: Ein Oberarzt oder Klinikdirektor kann heute sehr viel fr&uuml;her steuernd in Prozesse eingreifen, wenn es um die Auslastung der Operationss&auml;le geht oder Neuanschaffungen ins Haus stehen. -abeu-</p>
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