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	<title>meditec International - Das Fachmagazin für die Medizintechnik &#187; Robotik</title>
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	<description>Technik und Branchenmagazin für die Entscheider und Führungskräfte der Medizintechnik-Industrie</description>
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		<title>Roboterassistenz erleichtert Therapie</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 14:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Robotik]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/46-01-k.bmp" alt="Illustration" style="float: left;" />Die Roboter machen mobil, ihr Einsatzspektrum in der Medizin w&#228;chst. Zu den Pluspunkten z&#228;hlen Ausdauer, die enorme Flexibilit&#228;t und Zuverl&#228;ssigkeit. Roboterhersteller sind &#252;berzeugt, dass das Potenzial der unerm&#252;dlichen Helfer noch l&#228;ngst nicht ausgesch&#246;pft ist. 

Medizinroboter und Assistenzsysteme haben Konjunktur. Das unterstreichen nicht nur Vertreter der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Computer- und Roboterassistierte Chirurgie (CURAC), sondern auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Roboter machen mobil, ihr Einsatzspektrum in der Medizin w&auml;chst. Zu den Pluspunkten z&auml;hlen Ausdauer, die enorme Flexibilit&auml;t und Zuverl&auml;ssigkeit. Roboterhersteller sind &uuml;berzeugt, dass das Potenzial der unerm&uuml;dlichen Helfer noch l&auml;ngst nicht ausgesch&ouml;pft ist. <span id="more-2112"></span><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-2114" title="46-01-g" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/46-01-g.bmp" alt="" /></p>
<p>Medizinroboter und Assistenzsysteme haben Konjunktur. Das unterstreichen nicht nur Vertreter der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Computer- und Roboterassistierte Chirurgie (CURAC), sondern auch Mediziner aus unterschiedlichen Fachgebieten, wie der Orthop&auml;die und Neurochirurgie. Die zunehmende Zahl computergest&uuml;tzter Systeme in der Kardiologie belegt ebenfalls diesen Trend. „Die Vernetzung von Automatisierungstechnik, Sensorik und Medizin weckt gro&szlig;es Interesse&#8221;, best&auml;tigt Gernot Kronreif, Wissenschafter der &ouml;sterreichischen Profactor Gruppe und ehemaliger Co-Pr&auml;sident der Society for Medical Innovation and Technology (SMIT).</p>
<p>Im europ&auml;ischen Cyberknife Zentrum in M&uuml;nchen sind computer- und bildgest&uuml;tzte Robotersysteme schon l&auml;nger im Einsatz. Die &Auml;rzte gehen mit Hilfe einer bildgef&uuml;hrten Robotersteuerung und einer pr&auml;zisen Strahlendosis gegen gef&auml;hrliche Tumorzellen vor. Ein robotergef&uuml;hrter Bestrahlungskopf lenkt zerst&ouml;rende Strahlenb&uuml;ndel in das Tumorgewebe, wobei die umliegenden, gesunden Strukturen geschont werden. Diese nicht-invasive Behandlungsm&ouml;glichkeit gilt als vielversprechend in der Krebstherapie.</p>
<p>Seit einigen Jahren schon besch&auml;ftigt sich der Roboterhersteller Kuka aus Augsburg mit potenziellen Anwendungen in der Medizintechnik. Meist sind es entwicklungsgetriebene Projekte, in die Forschungsinstitute und Kliniken miteingebunden sind, denn es geht auch darum, das Zukunftspotenzial heutiger Robotertechnik f&uuml;r Anwendungen im schwierigen Feld der medizinischen Therapie und Diagnostik auszuloten. Es gibt eine ganze Reihe von Einsatzm&ouml;glichkeiten in der Medizintechnik. Pr&auml;zise Patienten-Handlingsysteme sind in der Partikeltherapie wichtig, die ohnehin mit einem hohen apparativen Aufwand verbunden ist. So bringt ein mehrachsiger Industrieroboter von Kuka den Patiententisch in der Behandlungskammer einer Partikeltherapie-Anlage in die erforderliche Position, um eine optimale Tumorbestrahlung zu gew&auml;hrleisten. Der Roboter bewegt den Patiententisch translatorisch in die horizontale sowie in die vertikale Richtung. Die Translations- und Rotationsbewegungen des Patiententisches bestimmen die Lage und die Entfernung des Patienten zur Bestrahlungseinheit.</p>
<p>Auch die Cyberknife-Technik nutzt die Fertigkeiten moderner Roboter f&uuml;r die Strahlentherapie. An Stelle des Skalpells arbeitet dabei ein robotergef&uuml;hrter Bestrahlungskopf mit geb&uuml;ndelten Strahlen, die durch ihre hohe Energie pr&auml;zise das Tumorgewebe zerst&ouml;ren. Wichtig f&uuml;r den Therapieerfolg ist die exakte F&uuml;hrung des Bestrahlungskopfes. Jede Bewegung des Patienten wird im Sub-Millimeterbereich verfolgt und sofort vom System korrigiert. Auf Grund dieser extrem schnellen und hoch pr&auml;zisen Korrekturmechanismen bleiben dem Patienten belastende Kopf- oder K&ouml;rperbefestigungen erspart &#8211; ein weiterer Erfolg f&uuml;r diese innovative Behandlungsalternative f&uuml;r Tumorpatienten. Viele Fragen zu Sicherheit, Effektivit&auml;t und Kosten/Nutzen-Verh&auml;ltnis sind noch unbeantwortet.</p>
<p>Eine wegweisende Kooperation ist Kuka mit der Rheinisch-Westf&auml;lischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen eingegangen. Innerhalb dieser Zusammenarbeit sollen neue Anwendungen, wie die Begleitung von Reha-Ma&szlig;nahmen und Verbesserungen in der fokussierten Strahlentherapie, erforscht werden.<br />
Ziel der Zusammenarbeit sind beispielsweise mechatronische Physiotherapeuten, die extrem beweglich und belastbar die Menschen bei den &Uuml;bungseinheiten unterst&uuml;tzen. 	-Uwe Fink-</p>
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