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	<title>meditec International - Das Fachmagazin für die Medizintechnik &#187; Mikrosystemtechnik</title>
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	<description>Technik und Branchenmagazin für die Entscheider und Führungskräfte der Medizintechnik-Industrie</description>
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		<title>Technik auf Schrumpf-Kurs</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mikrosystemtechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/183-Anlauf-nanopore.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Die Miniaturisierung von Bauteilen bietet der Medizintechnik ein gro&#223;es Spektrum an neuen Verfahren und Produktideen. Vorst&#246;&#223;e in kleinste Dimensionen sind gefragter denn je, nicht nur bei den Systemherstellern, sondern auch im klinischen Bereich. Wer das Potenzial der Mikro- und Nanotechniken richtig aussch&#246;pft, hat die Nase vorne.
Sie bewegen kaum wahrnehmbare Blutmengen und dosieren Medikamente im Nanoliterbereich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Miniaturisierung von Bauteilen bietet der Medizintechnik ein gro&szlig;es Spektrum an neuen Verfahren und Produktideen. Vorst&ouml;&szlig;e in kleinste Dimensionen sind gefragter denn je, nicht nur bei den Systemherstellern, sondern auch im klinischen Bereich. Wer das Potenzial der Mikro- und Nanotechniken richtig aussch&ouml;pft, hat die Nase vorne.<span id="more-2800"></span><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-2801" title="183-Anlauf-nanopore" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/183-Anlauf-nanopore.jpg" alt="" width="150" height="158" />Sie bewegen kaum wahrnehmbare Blutmengen und dosieren Medikamente im Nanoliterbereich. Miniaturisierte Pumpen und Dosiereinrichtungen sind in der modernen Medizintechnik nicht mehr wegzudenken. Streichholzschachtelgro&szlig;e Mikroreaktoren untersuchen gleich am Point-of-Care Patientenproben von Speichel, Blut oder Abstrichen nach Krankheitserregern, Proteinen oder anderen kleinzelligen Bausteinen.</p>
<p>Ohne Mikro- und Nanotechnik w&auml;ren schnelle und effiziente Untersuchungsmethoden und Detektionsverfahren nicht realisierbar. F&uuml;r Cord Schl&ouml;telburg, neuer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Biomedizinische Technik (DGBMT) im Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), erschlie&szlig;en Mikrotechniken den Herstellern von medizinischen Ger&auml;ten und Hilfsmitteln neue Bet&auml;tigungsfelder und M&auml;rkte: „Viele Innovationen im medizinischen Umfeld haben ihren Ursprung in mikrotechnischen Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren“, betont der DGBMT-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer.</p>
<p>In Zukunft w&auml;chst der Anteil von Schl&uuml;sseltechnologien am Weiterbau des Gesundheitssystems noch deutlich. Laut VDE-Studie Medtech 2020 geh&ouml;ren die Bereiche molekulare Bildgebung, Telemedizin und intelligente Implantate zu den weltweit wichtigsten Anwendungsfeldern der am st&auml;rksten nachgefragten medizinischen Leistungen in der Diagnostik und Therapie.</p>
<p>Als besonders attraktive Innovationsfelder hat Schl&ouml;telburg den Bereich der molekularen Biomarker und das Telemonitoring ausgemacht. In der bildgebenden Diagnostik zeichnen sich neue Wege durch fluoreszierende Kontrastmittel ab, die Krebszellen von normalen Zellen unterscheiden.</p>
<p>Solche Kontrastmittel beruhen auf nanoskaligen Partikeln, die sich an molekulare Biomarker anbinden und ein ausreichend starkes Signal im Zielgewebe f&uuml;r die Bilderfassung verursachen. Das Messen biochemischer Prozesse in-vivo ist zwar immer noch kostspielig und setzt modernes Hightech-Equipment voraus, aber f&uuml;r die Krebsbek&auml;mpfung und Herz-Kreislauf-Diagnostik sind biomedizinische Untersuchungen unerl&auml;sslich.</p>
<p>Pr&auml;zisere Abbildungsmethoden und ultrafeine Messverfahren sind nicht nur f&uuml;r die Fr&uuml;herkennung wichtig. Krebsforscher und Radiologen schw&auml;rmen bereits von nadelfeinen Messsonden, die sich mit Sensoren best&uuml;ckt in das Tumorgebiet lenken lassen, den molekularen Aufbau des Geschw&uuml;rs analysieren und dem Mediziner umfassende Informationen auch f&uuml;r therapeutische Gegenma&szlig;nahmen liefern. Das miniaturisierte Laborsystem auf einem Biochip ist dabei nur ein Hilfsmittel der minimalinvasiven Diagnostik.</p>
<p>Der Schritt zur Entwicklung k&uuml;nstlicher Nanomaschinen, die den in Zellen von Lebewesen arbeitenden nat&uuml;rlichen Inspektions- und Reparaturmechanismen nachempfunden sind, ist f&uuml;r begeisterte Nanoingenieure nicht weit. In der industriellen Praxis indes sind solche Visionen noch reine Zukunftsmusik: „Die Erwartungen an die Mikrosystemtechnik richten sich derzeit auf die weitere Miniaturisierung von Komponenten und Systemen sowie kleine, handliche und energieeffiziente Ger&auml;te, die auch f&uuml;r den mobilen Einsatz geeignet sind“, sagt Uwe Kleinkes, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des internationalen Fachverbands f&uuml;r Mikrotechnik, Nanotechnologie und Neue Materialien IVAM in Dortmund.</p>
<p>Beispielsweise befasst sich die Schweizer Sensorschmiede Sensirion mit planaren, mikrofluidischen Substraten. Dank innovativer Aufbau- und Verbindungstechnik konnten die Schweizer Sensorhersteller einen thermischen Sensor-Chip entwickeln, der Fl&uuml;ssigkeiten und Luftblasen im Mikroliterbereich durch die Wand des im Substrat verlaufenden Kanals hindurch misst. Die mediengetrennte Massenstrommessung funktioniert aufgrund der au&szlig;ergew&ouml;hnlich hohen Sensitivit&auml;t eines winzigen, digitalen Mikrochips mit einer Abmessung von 2,2 mal 3.5 Millimeter.</p>
<p>In dem Chip findet neben dem Sensorelement noch die komplette digitale Erfassungs- und Auswerteelektronik Platz sowie ein Speicher f&uuml;r die Linearisierung und Temperaturkompensation. Die Vorteile dieser hochintegrierten Sensorsysteme ist deren leichte Integrierbarkeit in anwendungsspezifische Ger&auml;te, was sich auch kostensenkend im Hinblick auf das Gesamtsystem auswirkt. Mikropumpen, die kleinste Mengen von Gasen oder Fl&uuml;ssigkeiten f&ouml;rdern, leisten bereits seit l&auml;ngerem unsch&auml;tzbare Dienste in der Medizin- und Analysetechnik.</p>
<p><strong>Neue Spezialisten betreten die B&uuml;hne<br />
</strong>Die Bartels-Mikropumpen mit ihren extrem kleinen Abmessungen und geringem Gewicht sind fast vollst&auml;ndig aus Kunststoff produziert und lassen sich in hohen St&uuml;ckzahlen kosteng&uuml;nstig herstellen. Die D&uuml;sseldorfer Mikrotechniker haben den Pumpenaufbau derart vereinfacht, dass sich trotz hoher Genauigkeitsanforderungen sogar Einwegprodukte herstellen lassen.</p>
<p>Die einfachsten Modelle bestehen aus Spritzgussteilen f&uuml;r Geh&auml;use und Pumpkammer, einem Piezoaktor und zwei passiven Ventilen. Erst bei h&ouml;heren Anspr&uuml;chen an die F&ouml;rderleistung oder unter Einsatzbedingungen mit variierenden Temperaturen und wechselndem Druck in den Messkan&auml;len erweitert der Hersteller das Systemdesign mit einer Doppelaktorkonfiguration und zugeh&ouml;riger elektronischer Steuerung.</p>
<p>Die zunehmende Miniaturisierung von Bauteilen ruft weitere Spezialisten auf den Plan. Je kleiner die Systeme konzipiert sind, desto schwieriger wird ihre Herstellung. Um zum Beispiel aus einem Titan-Werkst&uuml;ck ein Feinsieb f&uuml;r medizinische Anwendungen herzustellen, sind L&ouml;cher mit einem Durchmesser von 0,15 mal 0,8 Millimeter f&uuml;r Filteraufgaben n&ouml;tig. Der Schweizer Werkzeugspezialist Sphinx baut hierf&uuml;r Mikrobohrer aus Hartmetallen mit Ultrafeinkorn und einer Oberfl&auml;chenstrukturierung im Nanometerbereich. Die sehr feinen Strukturen sorgen f&uuml;r einen gleichm&auml;&szlig;igen Verschlei&szlig; &uuml;ber alle Schneiden am Mikrobohrer.</p>
<p>Die lediglich geringen Toleranzabweichungen, die in solchen F&auml;llen zul&auml;ssig sind, erfordern eine hohe Verschlei&szlig;- und Biegebruchfestigkeit des Materials. Und auch die Maschinen m&uuml;ssen sich f&uuml;r die Mikrozerspanung oder das Mikrobohren eignen. Bei einem unruhigen Lauf der Spindeln und Vorschub-achsen hilft das beste Werkzeug nichts.</p>
<p>In der Mess- und Pr&uuml;ftechnik machen immer h&auml;ufiger mobile Detektionssysteme von sich Reden. Extrem miniaturisierte Spektrometer sind mit einem Filter-Sensor-Chip ausgestattet, der Wellenl&auml;ngen pixelgenau erfasst und Blutzucker oder Cholesterinwerte ermittelt. Das Institut f&uuml;r Nanostrukturtechnologie und Analytik hat zusammen mit dem Start-up-Unternehmen Opsolution Nanophtonics in Kassel ein inzwischen patentiertes Herstellungsverfahren entwickelt, das die industrielle Fertigung hochspezifischer Nano-Filter erm&ouml;glicht. Qualit&auml;tskontrolle und Fertigungseffizienz sind dabei das A und O. „Es gibt noch viel zu tun“, unterstreicht IVAM-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Kleinkes. -Andreas Beuthner-</p>
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		<title>Welche Architektur ist die richtige?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mikrosystemtechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/182-k-AufmacherFotolia_3924820_L.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Mikroprozessoren und elektronische Schaltungen pr&#228;gen mehr denn je die Eigenschaften medizinischer Ger&#228;te. Der Trend weist in Richtung hochintegrierter Multicore-Systeme und kompakterer und vor allem energieeffizienterer Plattformen. Doch erst eine offene, sichere und ma&#223;geschneiderte Systemarchitektur macht aus der medizinischen Hardware ein hilfreiches Werkzeug. Der richtige Formfaktor vermeidet Kosten.

Moderne Diagnose- und Therapiemethoden sind auf elektronische Systeme in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mikroprozessoren und elektronische Schaltungen pr&auml;gen mehr denn je die Eigenschaften medizinischer Ger&auml;te. Der Trend weist in Richtung hochintegrierter Multicore-Systeme und kompakterer und vor allem energieeffizienterer Plattformen. Doch erst eine offene, sichere und ma&szlig;geschneiderte Systemarchitektur macht aus der medizinischen Hardware ein hilfreiches Werkzeug. Der richtige Formfaktor vermeidet Kosten.<span id="more-2790"></span><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-2793" title="The Brain is Thinking (Processor)" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/182-g-AufmacherFotolia_3924820_L.jpg" alt="" width="470" height="470" /></p>
<p>Moderne Diagnose- und Therapiemethoden sind auf elektronische Systeme in den Arbeitsger&auml;ten angewiesen &#8211; von den bildgebenden Verfahren bis zu implementierbaren Pulsoximetern, vom Medical PC bis zur elektrischen Biopsie-Zange. In allen F&auml;llen er&ouml;ffnen die rasant fortschreitenden Entwicklungen in der Prozessor- und Chipsatzindustrie dem Ger&auml;tehersteller neue Perspektiven.</p>
<p>Vor allem zwei Trends im Bereich der so genannten Embedded Systeme geben der Medizinger&auml;teelektronik neue Impulse: Zum einen gibt es heute hochintegrierte Multicore-Systeme, die eine Leistung bringen, die noch vor wenigen Jahren das Attribut Supercomputer verdient h&auml;tten. Der zweite Trend betrifft kompaktere und vor allem energieeffizientere Plattformen, die durch Miniaturisierung, drahtlose Vernetzung und lange Akkulaufzeiten einen zunehmenden Mobilit&auml;tsgrad erm&ouml;glichen und zu bedienerfreundlichen, multifunktionalen Devices mit hohem Vernetzungsgrad f&uuml;hren.</p>
<p>Wer das Potenzial dieser neuen Technologien in neuen Applikationen umsetzen m&ouml;chte, steht vor einer schwierigen Gratwanderung. Matthias Wufka, Software-Ingenieur bei dem Technologie- und Beratungsunternehmen Z&uuml;hlke, geht von einem st&uuml;rmischen Wachstum des Marktes f&uuml;r biomedizinische Ger&auml;te aus. Dabei stellt sich allerdings die Frage, ob die Elektronikbranche den steigenden Anforderungen gewachsen ist: „In die Embedded-System-Entwicklungen m&uuml;ssen in jedem Fall Sicherheitsfunktionen einflie&szlig;en“, unterstreicht Wufka. Druck auf die Entwickler &uuml;ben nicht zuletzt das Medizinproduktegesetz (MPG) und weitere Regularien wie die neugefasste EU-Norm 60601-1 oder die f&uuml;r Software in Medizinger&auml;ten geltende DIN EN 62304 aus.</p>
<p><strong>Innovationszyklen verk&uuml;rzen sich</strong><br />
Mehr denn je setzt die Entwicklung von Embedded Systemen Expertenwissen voraus, das nicht jedem Ger&auml;tehersteller im eigenen Hause zur Verf&uuml;gung steht. Erschwerend kommt hinzu, dass die Innovationszyklen der Prozessortechnologien kurz sind und daraus immer neue Systemarchitekturen mit zunehmendem Integrationsgrad entstehen, dies je nach Hersteller und Medizinger&auml;t mit unterschiedlichem Wertsch&ouml;pfungsgrad vom Computermodul bis hin zum Medical PC mit kundenspezifischem Housing.</p>
<p>Elektronikspezialisten wie Kontron verweisen in diesem Zusammenhang auf zwei Entwicklungen, die f&uuml;r Medizinger&auml;te wichtig sind: Mehr Funktionen auf kleinerem Raum bieten so genannte Computer-on-Modules (COM) und CPU-Boards mit Multicore-Prozessoren. „Der Single-Board-Computer ist mitunter die kosteneffizientere Alternative zu den komplexeren Ger&auml;te mit mehreren CPU-Boards“, sagt Ingrid Hildebrandt, Product Marketing Managerin bei Kontron. Allerdings sorgt die Vielfalt bei der Prozessor- und Chipsatztechnologie f&uuml;r eine steigende Anzahl der verf&uuml;gbaren Embedded Formfaktoren: „Die Wahl des passenden Embedded Formfaktors ist von entscheidender Bedeutung, denn nicht alle Angebote der Industrie halten langfristig das, was sie versprechen“, warnt Hildebrandt.</p>
<p>Propriet&auml;re Schnittstellen, eine falsche Steckverbindung oder die fehlende Unterst&uuml;tzung aktueller Mikroprozessoren verwandeln ein Computermodul in einen r&uuml;ckw&auml;rtsgewandten Exoten. Neben den Formfaktoren Gr&ouml;&szlig;e, Leistung und Eigenschaften spielt die kundenspezifische Anpassungsf&auml;higkeit eine wichtige Rolle, und daf&uuml;r sind betagtere Baureihen nicht konzipiert. Eine goldene Regel f&uuml;r die Auswahl indes gibt es nicht. Trotz Standardisierungsbestrebungen droht bei der Board-Auswahl und den dazu passenden Erweiterungsbaugruppen wegen des fehlenden anwendungsspezifischen Zuschnitts die kostspielige Fehlentwicklung.</p>
<p><strong>x86er-Architektur besonders attraktiv</strong><br />
Eine Richtschnur auf der Suche nach der geeigneten Plattform ist der so genannte Small-Form-Faktor (SFF). In diesem Bereich tummeln sich Boards mit Abmessungen von 100 Millimetern und kleiner. F&uuml;r Medizinger&auml;te, wie Tablet-PCs oder portable Patientenmonitoringsysteme, die sich durch einen hohen Grad an Energieeffizienz und Mobilit&auml;t auszeichnen m&uuml;ssen, empfiehlt sich der Blick auf den ETX-COM-Standard (Embedded Technology Extended). Wer Energieeffizienz, Kompaktheit und drahtlose Konnektivit&auml;t auf der Agenda stehen hat, sollte sich mit Intel&#8217;s Atom-Prozessortechnologie befassen, die auch f&uuml;r die weit verbreitete Computerplattform x86 von Intel geeignet ist.</p>
<p>Die Verwendung einer x86er-Rechnerarchitektur ist f&uuml;r Medizinger&auml;tehersteller besonders attraktiv, denn diese bietet aufgrund ihrer hohen Verbreitung eine ebenso hohe Verf&uuml;gbarkeit bereits etablierter Benutzeroberfl&auml;chen sowie eine breite Code- und Entwicklerbasis. Weitaus h&ouml;here Rechenleistungen als im SFF-Segment &uuml;blich, erfordern High-Performance-Applikationen, wie bildgebende Verfahren oder Surgical-Guidance-Anwendungen. W&auml;hrend die Auswahlkriterien f&uuml;r das elektronische Innenleben der kompakten und mobilen Devices vielf&auml;ltig sind, verlangen die Highend Systeme, meist bildgebende Diagnoseverfahren und bildverarbeitende Server, nur nach einem: Rechenleistung.</p>
<p>Ein klarer Fall f&uuml;r Multiprozessor- oder Multicoresysteme. Zwar setzen Entwickler auch hier auf Low-Power-Konzepte und eine offene Peripherieanbindung, doch bei den Schnittbildern eines Computertomographen oder der 4D-Untersuchung biochemischer Prozesse liegt die technische Herausforderung in der Schnelligkeit der Signalverarbeitung oder dem exakten Schnittbild bei Ganzk&ouml;rperuntersuchungen.</p>
<p>Das vorherrschende Format im High-End heisst ATX (Advanced Technology Extended) und erlaubt Mainboardabmessungen von bis zu 305 mal 244 Millimeter. Die ATX-Spezifikation ist bereits in die Jahre gekommen und hat Erweiterungen wie den aus dem Serverbereich bekannten Extended-ATX-Formfaktor (EATX) erfahren. Neueste Embedded Boards, wie beispielsweise das Kontron EATX Motherboard KTC5520 sind kleine Kraftwerke mit Quad-Core-Prozessoren und f&uuml;r Medical-Imaging-Workstations geeignet. Auch wenn f&uuml;r die zeit- und kosteneffiziente Umsetzung neuer Medical Devices zahlreiche langzeitverf&uuml;gbare Embedded-Computing-Plattformen sowohl auf SFF- als auch auf High-Performance-Ebene zur Verf&uuml;gung stehen, ist dennoch Vorsicht angesagt.</p>
<p>Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Berliner Elektronikdienstleisters Alpha Board, Gregor Gro&szlig;, kennt die St&auml;rken und Schw&auml;chen der meisten Leiterplatten und schw&ouml;rt auf ein Design-Testing noch bevor ein erster Prototyp die Fertigungsstra&szlig;e verl&auml;sst: „Mit Simulation lassen sich Fehler in der Signalintegrit&auml;t und vor allem bei der elektromagnetischen Vertr&auml;glichkeit des Designs schon im Anfangsstadium eines Layoutprozesses ausschlie&szlig;en“, sagt Gro&szlig;.</p>
<p>Kommen mehrere Plattformen in die engere Wahl hilft ein genauerer Blick auf die Anbieter: Lange Gew&auml;hrleistungsfristen und ein starker Support durch die gesamte Embedded-Computer-Industrie sind Indiz f&uuml;r zukunftssichere Technik. Formfaktoren, die in gro&szlig;en St&uuml;ckzahlen abgesetzt werden, also einen entsprechend gro&szlig;en Marktanteil haben, geh&ouml;ren hier ebenfalls dazu, wie das Gespr&auml;ch mit Herstellern, die ein breites Portfolio an Standardbaugruppen anbieten. F&uuml;r Medical PC sind entsprechende Zertifikate des Herstellers erforderlich. So lassen sich zumindest die ersten H&uuml;rden bei neuen Projekten umgehen. -Andreas Beuthner-</p>
<div id="attachment_2794" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2794" title="K&uuml;hle Rechner - Neuartige Chips erm&ouml;glichen Energie-Recycling in" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/182-Chip.jpg" alt="" width="150" height="108" /><p class="wp-caption-text">Abmessung und Stromverbrauch schrumpfen: Alexander Ishii, Mitbegr&uuml;nder des Start-Up-Unternehmens Cyclos Semiconductor, zeigt ein Chip-Design, das 30 bis 75 Prozent des urspr&uuml;nglich verbrauchten Stroms einspart.„Formfaktoren im kleinen Format sind zukunftsweisend, denn die Prozessorfertigungstechnologien werden immer feiner“, sagt Ingrid Hildebrandt, Product Marketing Managerin bei Kontron. </p></div>
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		<title>Mikrosysteme erobern Medizintechnik</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/09/08/mikrosysteme-erobern-medizintechnik/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 07:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mikrosystemtechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/anlauf_bartels-150x150.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Vom miniaturisierten Messlabor bis zur biomechanisch gesteuerten Beinprothese – die Hersteller von integrierten Mikrosystemen haben l&#228;ngst das Feld der medizinischen Ger&#228;te und Applikationen entdeckt. Europaweit ist die Jagd auf vielversprechende L&#246;sungen bereits voll im Gang.

Den Stein ins Rollen brachten die vielen elektronischen Helfer, die im Windschatten der Mikroelektronik seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom miniaturisierten Messlabor bis zur biomechanisch gesteuerten Beinprothese – die Hersteller von integrierten Mikrosystemen haben l&auml;ngst das Feld der medizinischen Ger&auml;te und Applikationen entdeckt. Europaweit ist die Jagd auf vielversprechende L&ouml;sungen bereits voll im Gang.<br />
<span id="more-1667"></span></p>
<div id="attachment_1670" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-1670" title="anlauf_bartels" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/anlauf_bartels.jpg" alt="Ma&szlig;geschneiderte Mikropumpen sind nicht nur klein, sondern verf&uuml;gen &uuml;ber flexibel anpassbare Parameter, um sie beispielsweise als Dosiersystem f&uuml;r Medikamente einzusetzen. " width="470" height="313" /><p class="wp-caption-text">Ma&szlig;geschneiderte Mikropumpen sind nicht nur klein, sondern verf&uuml;gen &uuml;ber flexibel anpassbare Parameter, um sie beispielsweise als Dosiersystem f&uuml;r Medikamente einzusetzen. </p></div>
<p>Den Stein ins Rollen brachten die vielen elektronischen Helfer, die im Windschatten der Mikroelektronik seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden sind. W&auml;hrend sich die Halbleiterelektronik mit der Miniaturisierung von elektrischen Schaltungen und Komponenten wie Transistoren oder Speicherelementen f&uuml;r informationstechnische Anwendungen befasst, zielen die Mikrosysteme auf die Integration mechanischer, biologischer und optischer Funktionen auf einem Tr&auml;gerchip oder -substrat, meist in Kombination mit einer elektronischen Signalverarbeitung „on board“. Eine wichtige Voraussetzung, um im weiten Umfeld medizinischer Ger&auml;tetechnik einen festen Platz einzunehmen. Was einst in industriefernen Universit&auml;tslabors unter der Bezeichnung Mikromechanik und Mikrostrukturtechnik begann, hat sich rasch zu einem beachtlichen Innovationsmotor mit veritablen Wachstumsaussichten f&uuml;r industrielle Anwender entwickelt. Mikrosysteme sind als digitale Assistenten in chemischen und pharmazeutischen Labors nicht mehr wegzudenken. Als so genannte Lab-on-a-chip-Systeme schrumpfen schrankgro&szlig;e Analyseger&auml;te auf die Gr&ouml;&szlig;e einer Streichholzschachtel. Im Bereich der medizinischen Diagnostik und der In-vivo Funktions&uuml;berwachung messen intelligente Mikrosensoren den Blasen-, Hirn- oder Blutdruck, w&auml;hrend Retina-Implantate das Sehverm&ouml;gen erkrankter Patienten wieder herstellen. In modernen Dialysatoren f&uuml;r die Blutw&auml;sche stecken mehr als 10 000 Kapillarmembranen mit einer aktiven Oberfl&auml;che von rund 1,5 Quadratmetern. So genannte Polysulfon-Membranen verf&uuml;gen &uuml;ber multifunktionale Oberfl&auml;chen, die sich mit zus&auml;tzlichen diagnostischen und therapeutischen Mikrosensoren koppeln lassen.</p>
<p><strong>Vitalparameter immer im Blick</strong></p>
<p>Gro&szlig;e Hoffnungen setzen Mediziner in neuere Entwicklungsaktivit&auml;ten rund um die &Uuml;berwachung von Vitalparametern wie K&ouml;rpertemperatur, Herzfunktionen oder Atemfrequenz. Das indirekte Messen von Sauerstoff im Blut mittels chipbasiertem Fingerpulsoximeter gilt bereits als schnelle, kosteng&uuml;nstige und vor allem nicht-invasive Technik der Patienten&uuml;berwachung. Professor Kerstin Wessig von der Evangelischen FH Darmstadt, sieht im sensor- und computergest&uuml;tzten Patienten-Monitoring den Durchbruch f&uuml;r eine mobile Gesundheitsassistenz, die durch eine drahtlose Vernetzung von Patient und Arzt schnelle und kosteng&uuml;nstige Versorgungspfade &ouml;ffnet: „Die Patientenklingel im station&auml;ren Umfeld ist ein Auslaufmodell, ebenso erlauben Sensorchips am K&ouml;rper oder in der Kleidung die Fern&uuml;berwachung von Gesundheitsparametern rund um die Uhr“, sagt Prof. Wessig auf einem Kongress des Fachverbands Biomedizinische Technik (fbmt) in W&uuml;rzburg.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1671" title="zwischenablage012" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/zwischenablage012.jpg" alt="" width="470" height="437" /></p>
<p>Ambient Assisted Living (AAL) hei&szlig;t das aktuelle Forschungs- und Anwendungsgebiet, in dessen Mittelpunkt das Therapiemanagement und die altersgerechte Versorgung vor allem chronisch kranker oder hilfsbed&uuml;rftiger  Patienten steht. Der Fraunhofer-Wissenschaftler Peter Georgieff sieht in den n&auml;chsten vier Jahren ein wachsendes Marktpotenzial f&uuml;r AAL-Systeme: „Die Entwicklung von altersgerechten Assistenzsystemen f&uuml;r die Gesundheit spielt eine Schl&uuml;sselrolle in einem leistungsf&auml;higen Gesundheitswesen“, unterstreicht Georgieff.</p>
<p>Mehrere Forschungs- und Entwicklungsinstitute arbeiten an mobilen Assistenzsystemen oder AAL-Anwendungen, die in naher Zukunft die Lebensqualit&auml;t von Senioren sichern und verbessern sollen. Initiativen wie das Medizintechnische Test- und Anwendungszentrum (Metean) des Fraunhofer-Instituts f&uuml;r Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen bewerten medizinische Sensorentwicklungen hinsichtlich ihrer Einsatzreife im Alltag. Der Bewegungssensor „Actisens“, der am Handgelenk getragen wird und Bewegungsaktivit&auml;ten klassifiziert sowie aufzeichnet, geh&ouml;rt zu den neuen &Uuml;berwachungsger&auml;ten, die auch St&uuml;rze oder andere Notlagen erkennen. Die Daten lassen sich aus dem integrierten Flash-Speicher &uuml;ber eine schnurlose Bluetooth-Verbindung auslesen.</p>
<p>Die AAL-Szenarien und die medizinische Fernbetreuung basieren zu einem Gro&szlig;teil auf Mikrosystemtechniken. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r Messungen am so genannten Point of Care. Bei den gegenw&auml;rtigen Entwicklungen zur Miniaturisierung in der vorklinischen Analytik werden gern Parallelen zu den Erfolgen in der Mikroelektronik gezogen. Durch die Miniaturisierung elektronischer Bauteile konnten ganze Rechenzentren zu kleinen Computern schrumpfen und heutzutage kann sich kaum noch jemand vorstellen, wie das Leben ohne die vielen elektronischen Helfer aussehen w&uuml;rde. Fachleute sind sich einig, dass dieser Erfolg durch die Miniaturisierung immer komplexerer Komponenten und Systeme zustande kam. Der Siegeszug der Miniaturisierung erfasst ganze Chemie- und Analysen-Laboratorien. Viele Ger&auml;te schrumpfen auf Westentaschen-Format und sind f&uuml;r den mobilen Einsatz geeignet. Der gesamte Analysevorgang wird vereinfacht und ist weniger kostspielig, denn es werden nur noch winzige Mengen an Substanzen ben&ouml;tigt, um Messergebnisse zu erhalten. Deshalb verspricht man sich auch in der Diagnostik viel von solchen geschrumpften Analysenlaboren, weil damit selbst komplexe Analysen direkt vor Ort gemacht werden k&ouml;nnen. Das lange Warten auf die Laborwerte k&ouml;nnte bald der Vergangenheit angeh&ouml;ren, denn der Patient erh&auml;lt das Ergebnis sofort in der Arztpraxis von einem scheckkartengro&szlig;en Ger&auml;t.</p>
<div id="attachment_1669" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img class="size-full wp-image-1669" title="fhg_fit" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/fhg_fit.jpg" alt="Ein multifunktionales Mikrosystem erstellt von einer chemischen Substanz ein pr&auml;zises toxikologisches Profil. Bild: FhG FIT" width="175" height="170" /><p class="wp-caption-text">Ein multifunktionales Mikrosystem erstellt von einer chemischen Substanz ein pr&auml;zises toxikologisches Profil. Bild: FhG FIT</p></div>
<p>Ein anderes Beispiel ist Smart Health. Die von der TU Berlin in Zusammenarbeit mit der Shanghai Jiao Tong University im Rahmen eines neu gegr&uuml;ndeten Gemeinschaftsinstituts ins Leben gerufene Smart-Health-Plattform steht im Mittelpunkt einer ubiquit&auml;ren Gesundheitsunterst&uuml;tzung, die medizinische Dienste sowie zus&auml;tzliche Krankheitserkennungs- und eine Wellness-Applikationen anbieten soll. Sie besteht aus einer modularen Sensorplattform, die vom Benutzer am K&ouml;rper getragen wird und in ein Shirt, Schuhe oder Armb&auml;nder integriert ist. Die Sensorplattform misst verschiedene Parameter wie Puls, Blutsauerstoff, Beschleunigungsdaten, EKG- sowie EEG- Daten und Blutdruck. Die Daten werden mittels Nahverkehrsfunk geb&uuml;ndelt und &uuml;ber eine Weitverkehrsfunkverbindung in ein so genanntes System Level Gateway (SLG) eines Medical Service Center &uuml;bertragen.</p>
<p>Das Smart Health Framework unterst&uuml;tzt TU-Ingenieure auch bei der Entwicklung eines Multi-Modul-Biodiagnosebaukastens, der europ&auml;ische Unternehmen dabei unterst&uuml;tzt spezifische Lab-on-Chip-Systeme f&uuml;r die Analyse biologischer Proben zusammenzustellen. Ein erster Demonstrator besteht aus einem Einweg-Lab-on-Chip in Kombination mit einem Ausleseger&auml;t, das mit einem Krankenhausinformationssystem kommunizieren kann. Zuk&uuml;nftige Produktversionen sollen zu einem tragbaren und am Point of Care einsatzbereiten System schrumpfen, mit dem sich Nukleins&auml;uren und Proteine detektieren lassen. Neben dem Aufbereiten von biologischen Probentypen bringen die Entwickler dem Hightech-Ger&auml;t auch die Schnellanalyse biologischer Informationen bei. Daraus, so die Hoffnungen der Entwickler, entstehen neue Ans&auml;tze f&uuml;r die Krebsdiagnostik.</p>
<div id="attachment_1668" class="wp-caption alignright" style="width: 185px"><img class="size-full wp-image-1668" title="fhg_igb" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/fhg_igb.jpg" alt="Materialforschung und Mikroelektronik erlauben die Kombination von biologischen mit technischen Systemen. Bild: Fraunhofer IGB" width="175" height="146" /><p class="wp-caption-text">Materialforschung und Mikroelektronik erlauben die Kombination von biologischen mit technischen Systemen. Bild: Fraunhofer IGB</p></div>
<p>Die Mikrosystemtechnik ist zudem Wegbereiter f&uuml;r Analysesysteme im Bereich der minimalinvasiven Laserchirurgie. Damit die schonende Schnitteigenschaft des Lasers voll zum Tragen kommt und bei mikroskopisch schmalen Schnitten ausschlie&szlig;lich das gew&uuml;nschte Gewebe durchtrennt wird, soll ein Festk&ouml;rper-UV-Laser-Mikrosystem das Geschehen am Operationsort beobachten und analysieren. Ein Mikrosystem erfasst dabei die Fluoreszenzanregung des Gewebes durch das Laserlicht und analysiert dessen Spektrum mit einem Mikrospektrometer. Daraus ergeben sich R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den Gewebetyp, so dass der Laserschnitt sich exakt ausf&uuml;hren l&auml;sst.</p>
<p>Andreas Beuthner</p>
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