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	<title>meditec International - Das Fachmagazin für die Medizintechnik &#187; Laser</title>
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	<description>Technik und Branchenmagazin für die Entscheider und Führungskräfte der Medizintechnik-Industrie</description>
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		<title>Sicher F&#252;gen im staubfreien Raum</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 13:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laser]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/anlauf-gemue_laseranlage-150x150.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Der Schweizer Kunststoffverarbeiter Gem&#252; Medical investiert in neue Schwei&#223;techniken auf Laserbasis, um neben Spritzguss, mechanischer Bearbeitung, Rapid Prototyping und Montage jetzt auch den Schritt zu einem F&#252;geverfahren im Reinraum zu wagen. 
Nicht nur die Nachfrage nach medizintechnischen Hilfsmitteln und Produkten steigt, auch die Hersteller sind unabl&#228;sslich auf der Suche nach neuen Materialverbindungen oder Verfahren, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schweizer Kunststoffverarbeiter Gem&uuml; Medical investiert in neue Schwei&szlig;techniken auf Laserbasis, um neben Spritzguss, mechanischer Bearbeitung, Rapid Prototyping und Montage jetzt auch den Schritt zu einem F&uuml;geverfahren im Reinraum zu wagen. <span id="more-1710"></span></p>
<div id="attachment_1712" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-1712" title="anlauf-gemue_laseranlage" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/10/anlauf-gemue_laseranlage.jpg" alt="Gegen&uuml;ber dem Ultraschallschwei&szlig;en punktet der Laser auch bei der Sauberkeit, denn Ultraschall erzeugt zwischen den F&uuml;gepartnern durch Reibung unerw&uuml;nschte Partikel." width="250" height="368" /><p class="wp-caption-text">Gegen&uuml;ber dem Ultraschallschwei&szlig;en punktet der Laser auch bei der Sauberkeit, denn Ultraschall erzeugt zwischen den F&uuml;gepartnern durch Reibung unerw&uuml;nschte Partikel.</p></div>
<p>Nicht nur die Nachfrage nach medizintechnischen Hilfsmitteln und Produkten steigt, auch die Hersteller sind unabl&auml;sslich auf der Suche nach neuen Materialverbindungen oder Verfahren, mit denen sie bessere Produkte kosteng&uuml;nstig anbieten k&ouml;nnen. Dabei verdr&auml;ngen Hochleistungs-Kunststoffe in der Medizintechnik aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften immer h&auml;ufiger herk&ouml;mmliche Materialien wie Metall. F&uuml;r Entwickler bieten Thermoplaste eine Vielfalt an Gestaltungsm&ouml;glichkeiten. Insbesondere die M&ouml;glichkeit, Funktionen zu integrieren, freut die Konstrukteure und stachelt zu neuen Produktentw&uuml;rfen an. Kunststoffe sind deshalb in fast allen medizinischen Bereichen auf dem Vormarsch. Der Schweizer Kunststoffverarbeiter Gem&uuml; Medical beispielsweise investiert jetzt in neue Schwei&szlig;techniken auf Laserbasis. Die offensichtlichen Vorteile des Laserschwei&szlig;ens haben die Gem&uuml;-Ingenieure dazu bewogen, mehr als in der Vergangenheit auf diese Technologie zu setzen. Eine vorhandene Serienanlage wurde nach Gem&uuml;-Spezifikationen weiter entwickelt und erf&uuml;llt die Reinraumerfordernisse f&uuml;r medizinische Komplettl&ouml;sungen aus Kunststoff. Nach Firmenangaben tr&auml;gt diese Weiterentwicklung dazu bei, neben Spritzguss, mechanischer Bearbeitung, Rapid Prototyping und Montage jetzt auch den Schritt zu einem F&uuml;geverfahren im Reinraum zu wagen. Vieles spricht f&uuml;r das Laserschwei&szlig;en von Kunststoffen. Medizintechniker sch&auml;tzen das partikelfreie Arbeiten mit dem Lichtwerkzeug. Der energiereiche Strahl kommt mit dem Werkstoff nicht in mechanische Ber&uuml;hrung und verursacht deshalb so gut wie keinen Abrieb an der Oberfl&auml;che. Das r&uuml;ckstandsfreie F&uuml;gen von Bauteilen ist in der Reinraumfertigung wichtig, denn es vermeidet nicht nur Verunreinigungen, sondern macht auch den Einsatz von Klebstoffen &uuml;berfl&uuml;ssig. Beim Einsatz von Klebstoffen beispielsweise ist mit unerw&uuml;nschten Aerosolen und D&auml;mpfen zu rechnen. Diese sind nur schwer zu kontrollieren und k&ouml;nnen sich an ung&uuml;nstigen Orten in Form von Ablagerungen niederschlagen. Zudem wird mit dem Klebstoff eine zus&auml;tzliche Materialkomponente verwendet. Ein erh&ouml;hter Zulassungsaufwand bei registrierungspflichtigen Medizinprodukten ist die Folge.</p>
<p>Gegen&uuml;ber dem Ultraschallschweissen punktet der Laser ebenfalls bei der Sauberkeit. W&auml;hrend der Ultraschall die zu f&uuml;genden Teile nicht nur h&ouml;heren mechanischen Belastungen aussetzt, entstehen zwischen den F&uuml;gepartnern aufgrund von Reibung unerw&uuml;nschte Partikel. Auch das Einbringen der Energie stellt eine gr&ouml;&szlig;ere Herausforderung dar, wird doch das ganze Bauteil durch den Ultraschall in Schwingung versetzt und kann unter Umst&auml;nden Schaden nehmen.</p>
<p>Der Laserstrahl hingegen l&auml;sst sich pr&auml;zise einstellen und exakt auf die F&uuml;gestelle positionieren, ohne die Umgebung einer unzumutbaren Belastung zu unterziehen. Kein Wunder, dass die Zahl der Anwendungsf&auml;lle w&auml;chst. Derzeit sind es chirurgische Instrumente, Ballonkatheter, Mikrotierplatten, Geh&auml;use von Blutpumpen und Kartuschen f&uuml;r die Mikrofluidik. Morgen k&ouml;nnen es Dosiersysteme oder komplette Analyseger&auml;te sein.</p>
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