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	<title>meditec International - Das Fachmagazin für die Medizintechnik &#187; Interviews</title>
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	<description>Technik und Branchenmagazin für die Entscheider und Führungskräfte der Medizintechnik-Industrie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 14:27:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kaltes Plasma killt die Keime / Prof. Klaus-Dieter Weltmann im meditec-Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 13:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mediklein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem noch jungen Feld der Plasmamedizin werden langsam die technologischen Trends und k&#252;nftigen Anwendungsbereiche erkennbar. Zu diesem hochinnovativen Sektor der Medizinforschung befragte Dr. Helmut Bruckner exklusiv f&#252;r meditec INTERNATIONAL Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann (Bild) , den Direktor des Leibniz-Instituts f&#252;r Plasmaforschung und Technologie in Greifswald.
Was ist das Neue und Besondere am Einsatz von Plasma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem noch jungen Feld der Plasmamedizin werden langsam die technologischen Trends und k&uuml;nftigen Anwendungsbereiche erkennbar. Zu diesem hochinnovativen Sektor der Medizinforschung befragte Dr. Helmut Bruckner exklusiv f&uuml;r <strong>meditec INTERNATIONAL</strong> Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann (Bild) , den Direktor des Leibniz-Instituts f&uuml;r Plasmaforschung und Technologie in Greifswald.<a href="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/07/Abb-mt-310-int-Weltmann.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3332" title="Abb mt 310 int Weltmann" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/07/Abb-mt-310-int-Weltmann-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p><strong>Was ist das Neue und Besondere am Einsatz von Plasma f&uuml;r medizinische Zwecke?<br />
</strong>&Uuml;blicherweise basieren therapeutische Ans&auml;tze auf einer Wirksubstanz oder einem physikalischen Prinzip. Das Besondere an der in der Medizin eingesetzten Plasma-Technologie ist, dass sich bei ihr &#8211; gewisserma&szlig;en wie bei einem Cocktail &#8211; verschiedene Wirkprinzipien kombinieren lassen. Hier spielen mehrere Komponenten zusammen und erg&auml;nzen sich gegenseitig. Je nach Konzentration dieser Komponenten wirkt der Cocktail anders. Durch die Variation der technischen Betriebsparameter des Plasmas – wie Spannung, Gasart, Gaszus&auml;tze, Gasfluss, geometrische Faktoren und Zeit – lassen sich die Zutaten in bestimmten Grenzen einstellen: dadurch sind sie an den jeweiligen Anwendungsfall optimal adaptierbar.</p>
<p><strong>Die Plasmamedizin in Greifswald wird interdisziplin&auml;r betrieben. Welche Sparten sind dort mit welchen Aufgaben in die Forschungsarbeiten involviert?<br />
</strong>Die Aufgabenverteilung richtet sich nach den konkreten m&ouml;glichen Anwendungen in der Medizin: Die physikalische Seite der Plasmamedizin wird vom Leibniz-Institut f&uuml;r Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald) betrieben. Hier werden die n&ouml;tigen, als Plasmaquellen fungierenden Ger&auml;te entwickelt und in ihren physikalischen Eigenschaften charakterisiert. Diese werden dann zielgerichtet in den anderen Instituten und Kliniken erprobt. Je nach den erzielten Resultaten werden sie schlie&szlig;lich in einem Feedback-Verfahren vom INP weiterentwickelt. Ehe die Ger&auml;te in die H&auml;nde von „Nicht-Physikern“ und „Nicht-Ingenieuren“ gegeben werden, werden sie auf der Grundlage von biologischen Effekten, unter Verwendung von in-vitro Testsystemen (Mikroorganismen, Zellsystemen) gr&uuml;ndlich untersucht.</p>
<p>Die medizinischen, pharmazeutischen und biochemischen Aspekte werden von den Instituten f&uuml;r Hygiene und Umweltmedizin, dem Zentrum f&uuml;r Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie den Instituten f&uuml;r Pharmazie und Biochemie in Greifswald untersucht. Dar&uuml;ber hinaus arbeiten wir eng mit der Zellbiologie und der Orthop&auml;die in Rostock zusammen. Weitere Partner sind die Charite und das Unfallkrankenhaus in Berlin, die Fachhochschulen in Stralsund, die Hochschule Neubrandenburg und das Forschungszentrum Wismar.</p>
<p><strong>Welche Aspekte sind f&uuml;r die Entwicklung eines „Tissue Tolerable Plasma“ zu bedenken und zu pr&uuml;fen?</strong><br />
Vor allem muss ein solches Plasma die richtige Temperatur haben. Des Weiteren m&uuml;ssen die Wirkkomponenten (Strahlung, geladene Teilchen, elektrische Felder, Radikale) f&uuml;r den konkreten Anwendungsfall zuverl&auml;ssig und reproduzierbar eingestellt sein. Die therapeutische Wirkung muss gr&ouml;&szlig;er sein als m&ouml;gliche Nebenwirkungen, die vorab untersucht werden m&uuml;ssen. Wie bei Arzneimitteln ist auch im Falle von Plasma manches eine Frage der Dosis.</p>
<p><strong>Welche k&uuml;nftigen Anwendungsbereiche sehen Sie f&uuml;r die Plasmamedizin?</strong><br />
Neben einer Vielzahl von Anwendungen zur Keimreduzierung in der Dermatologie und Zahnmedizin erscheint die Behandlung lokalisierter Tumore aussichtsreich. Ebenso ist es mit der Behandlung infekti&ouml;ser Schleimhauterkrankungen, der Verhinderung hypertropher Narben- und Keloidbildung, der Abtragung oberfl&auml;chlicher Zellschichten in der refrakt&auml;ren Chirurgie sowie der F&ouml;rderung einer Wirkstoffpenetration in Haut und Schleimh&auml;uten. Es bestehen begr&uuml;ndete Chancen, dass Tissue Tolerable Plasma (TTP) durch Oberfl&auml;chenbearbeitung die Implantateinheilung verbessert. Insgesamt wird ein umfangreiches Anwendungsfeld bei Implantaten und Prothesen erschlossen, beispielweise bei der Vorbehandlung von Implantatmaterialien oder bei der Bek&auml;mpfung einer Bildung von Biofilmen.</p>
<p><strong>Sehen Sie Akzeptanz-Probleme f&uuml;r Plasma-Anwendungen?</strong><br />
Da ist es wie bei der Einf&uuml;hrung neuer Medikamente und Behandlungsmethoden: Zun&auml;chst sind grundlegende Untersuchungen zu m&ouml;glichen Nebenwirkungen notwendig, die Zeit und Geld kosten. Doch wenn sorgf&auml;ltig gearbeitet wird sowie die Ger&auml;te als Medizinprodukte zugelassen sind und klinische Studien erfolgreich die Wirkung nachgewiesen haben, wird es kaum Akzeptanz-Probleme geben. Bei innovativen Verfahren wie der Plasmamedizin ist jedoch mit &auml;hnlich langen Zeitr&auml;umen zu rechnen wie bei der Einf&uuml;hrung neuer Medikamente.</p>
<p><strong>Wie teuer sind Plasma-medizinische Anwendungen?</strong><br />
Das ist abh&auml;ngig vom jeweiligen Anwendungsfall. Es ist m&ouml;glich, Plasmen zu erzeugen, die preislich nur unwesentlich oberhalb von 100 Euro liegen. Diese sind aber nicht f&uuml;r jede Applikation geeignet und Ger&auml;te mit entsprechender Steuerung k&ouml;nnen auch im Bereich einiger 10.000 Euro und mehr angesiedelt sein.</p>
<p><strong>Wie positioniert sich die deutsche Plasmamedizin-Forschung im internationalen Vergleich?<br />
</strong>Es gibt weltweit zwei gro&szlig;e Player: Derzeit am sichtbarsten sind die USA, gefolgt von Deutschland mit den Zentren in Greifswald/Rostock und M&uuml;nchen. Im europ&auml;ischen Vergleich sind die beiden deutschen Zentren zusammen f&uuml;hrend.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><em>Tipp: Lesen Sie dazu den Leitbeitrag Forschung + Entwicklung in der soeben erschienenen Ausgabe 3-2010 des Magazins meditec INTERNATIONAL (Seite 22)</em></p>
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		<item>
		<title>„Die Zeit des Nischen-Daseins ist vorbei“</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2010/03/15/die-zeit-des-nischen-daseins-ist-vorbei/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/174-Gregor-Bischkopf-mB.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Die Medizintechnik ist dabei, ins Rampenlicht des industriellen Geschehens zu treten. Sie ist technisch anspruchsvoll und lockt mit Wachstumsraten von rund neun Prozent. Gregor Bischkopf, Veranstalter der Medtec Europe, verr&#228;t im meditec-Interview, warum er insbesondere Zulieferer anderer Industriezweige zum Markteintritt ermuntert.
Das Wachstum der Medizintechnik soll auch 2010 weitergehen. Was ist daf&#252;r verantwortlich?
In der Tat wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medizintechnik ist dabei, ins Rampenlicht des industriellen Geschehens zu treten. Sie ist technisch anspruchsvoll und lockt mit Wachstumsraten von rund neun Prozent. Gregor Bischkopf, Veranstalter der Medtec Europe, verr&auml;t im meditec-Interview, warum er insbesondere Zulieferer anderer Industriezweige zum Markteintritt ermuntert.<span id="more-2700"></span></p>
<div id="attachment_2701" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2701  " title="174-Gregor Bischkopf-mB" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/174-Gregor-Bischkopf-mB.jpg" alt="" width="150" height="84" /><p class="wp-caption-text">Gregor Bischkopf, Messemanager der Medtec Europe 2010: Die Eintrittsbarrieren in den Markt f&uuml;r Medizintechnik sind mit einem &uuml;berraschend geringen Aufwand zu meistern.</p></div>
<p><strong>Das Wachstum der Medizintechnik soll auch 2010 weitergehen. Was ist daf&uuml;r verantwortlich?<br />
</strong>In der Tat wird der Medizintechnik auch f&uuml;r 2010 ein weltweites Wachstum von rund neun Prozent vorhergesagt. Ein Grund daf&uuml;r liegt darin, dass die Medizintechnik ein enormes Innovationspotenzial enth&auml;lt und j&auml;hrlich nahezu zehn Prozent des erwirtschafteten Umsatzes in Forschung und Entwicklung reinvestiert werden. Ein weiterer Grund ist darin zu sehen, dass sich die Welt in einem demografischen Wandel befindet und die Bev&ouml;lkerung im Schnitt immer &auml;lter wird. F&uuml;r die Medizintechnik bedeutet dies, dass immer mehr medizinische Versorgung ben&ouml;tigt wird, die gleichzeitig wachsenden Anspr&uuml;chen gerecht werden soll und muss.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Welche Fertigungs-Dienstleistungen werden in der Medizintechnik gebraucht?<br />
</strong>Im Bereich der Medizintechnik wird das komplette Spektrum an Fertigungsdienstleistungen ben&ouml;tigt, wie beispielsweise auch im Transportwesen oder in der Luftfahrt. Gefordert wird Pr&auml;zisionsbearbeitung in geringen Toleranzen und mit hoher Qualit&auml;t. Dennoch stellen Unternehmen aus artverwandten M&auml;rkten immer wieder fest, dass die Eintrittsbarrieren in den Markt f&uuml;r Medizintechnik relativ niedrig und mit einem &uuml;berraschend geringen Aufwand zu meistern sind. Interessierte Firmen m&uuml;ssen sich allerdings bewusst sein, dass die Auftr&auml;ge aus der Medizintechnik oftmals vergleichsweise kleine St&uuml;ckzahlen betreffen, die einen hohen Pr&auml;zisionsgrad erfordern. Der Preisdruck in der Medizintechnik ist hingegen im Vergleich mit anderen M&auml;rkten gering, so dass ein niedriges Auftragsvolumen nicht unbedingt mit kleinem Auftragsumsatz gleichzusetzen ist. Die Eintrittsbarrieren sind auch dadurch so gering, da die Wertsch&ouml;pfungsketten in der Medizintechnik nicht unter solchem Kostendruck stehen, wie etwa in der Automobilindustrie. Hier gibt es keine festgeschriebene Zulieferkette, die durch einige Wenige kontrolliert wird.</p>
<p><strong>Inwieweit ist die Medtec Europe 2010 auch eine Plattform f&uuml;r diese Fertigungs-Dienstleistungen?<br />
</strong>Die Medtec Europe zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass hier die komplette Bandbreite an L&ouml;sungen f&uuml;r Hersteller aus der Medizintechnik pr&auml;sentiert wird. So k&ouml;nnen Messebesucher, die h&auml;ufig auch Entscheidungstr&auml;ger sind, bei Rohstofflieferanten die Basisprodukte beschaffen und sie dann selber auf Maschinen bearbeiten, die &uuml;brigens ebenfalls auf der Medtec Europe zu finden sind. Der Fachbesucher wird allerdings auch f&uuml;ndig, wenn er den Ein- und Zukauf von Halbfertigteilen oder Zulieferleistungen sucht.</p>
<p><strong>Welche Schwerpunkte dominieren die  Medtec Europe 2010?<br />
</strong>Die Medtec Europe bietet 2010 wieder vielf&auml;ltige Schwerpunkte, die wie bisher in Spezialpavillons abgebildet werden. Der Bereich Medical Packaging widmet sich dem gesamten Verpackungsspektrum in der Medizintechnik. Das reicht von Abf&uuml;llverfahren bis zu Verpackungsmaterialien, von den Herstellern von Einmalprodukten bis zu Outsourcern. Im Bereich Medical Plastics werden die neuesten Entwicklungen im Bereich der medizinischen Kunststoffe und Kunststoff-Verarbeitungsmaschinen vorgestellt. Automation &amp; Assembly steht ganz unter dem Motto der Automatisierung und Montage, die die Medizin- und Pharmaindustrie in ihren Produktionsstra&szlig;en ben&ouml;tigen. Schlussendlich gibt es noch den PrecisionTec-Pavillon, der den Herstellern von medizinischen Metallteilen, orthop&auml;dischen Implantaten und interventionalen-kardiologischen Ger&auml;ten die M&ouml;glichkeit bietet, Anbieter zu treffen, die neben den Rohstoffen auch die Maschinentechnologien verkaufen m&ouml;chten.</p>
<p><strong>Voraussichtlich wird die Medtec Europe 2010 knapp zweistellig wachsen, w&auml;hrend andere Messen deutliche Einbr&uuml;che hinnehmen m&uuml;ssen. Wie erkl&auml;ren Sie das?<br />
</strong>Nachdem die Medtec Europe 2009 ein Wachstum von rund 20 Prozent verzeichnen konnte, hoffen wir nat&uuml;rlich auch f&uuml;r 2010 auf eine &auml;hnliche Steigerungsrate. Die Vorzeichen sind sehr vielversprechend. Die Tatsache f&uuml;r den Erfolg der Medtec Europe liegt schlicht und ergreifend an der Thematik. Die Medizintechnik hat &uuml;ber viele Jahre ein „Schattendasein“ gef&uuml;hrt und entwickelt sich seit einiger Zeit zu einem sehr wichtigen, ernst zu nehmenden Industriesektor. Die Zeit des Nischendaseins ist vorbei. Die Medizintechnik zeichnet sich nicht nur durch die in ihr liegende Dynamik aus, sondern auch dadurch, dass sie recht unempfindlich gegen&uuml;ber sonstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie rezessiven Entwicklungen ist.</p>
<p><strong>Bereits letztes Jahr wurde die Medtec Europe durch die parallel veranstaltete Zuliefermesse S&uuml;dTec erg&auml;nzt. Dieses Jahr kommt mit der 3C Europe eine weitere Messe f&uuml;r Reinraumtechnik dazu. Was versprechen Sie sich von diesen Kombinationen?<br />
</strong>Nicht nur die 3C Europe wird die Medetc Europe im kommenden Jahr erg&auml;nzen, sondern ebenfalls die RapidWorld, die sich dem Additiven Manufacturing widmet.</p>
<p>Im Rahmen dieser Parallelmessen greifen wir Themen auf, die in der Medizintechnik eine wichtige Rolle spielen und die wir durch eine eigenst&auml;ndige Messe in einen besonderen Fokus r&uuml;cken. Aussteller aus diesen Bereichen haben somit die M&ouml;glichkeit, einen neuen Markt, die Medizintechnik, verst&auml;rkt anzusprechen. Zudem bewerben wir die Messen speziell in diesen Schaffenssektoren, damit die Aussteller nicht den Kontakt zu den anderen wichtigen Industrien verlieren. So wird der Bereich Reinraumtechnik in einem sehr fr&uuml;hen Stadium der Herstellung von medizintechnischen Produkten wichtiger, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Ebenfalls ist Additives Manufacturing unter Kostengesichtspunkten eine bedeutende Entwicklung, gerade im Bereich der Implantologie.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Technologietrends erkennen und integrieren&#8221;</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/11/11/technologietrends-erkennen-und-integrieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/20-01-k.bmp" alt="Illustration" style="float: left;" />Der Managing Director des Schweizer Medical Cluster, Peter Biedermann, geht davon aus, dass die weltweite Bedeutung des Standorts Bern weiter zunimmt. Dank einer gro&#223;z&#252;gigen F&#246;rderpolitik befinde sich die Region auf dem Weg zu einer Top-Adresse f&#252;r die Medizintechnik.
Welche besonderen St&#228;rken der Medizintechnik sehen Sie in der Region Bern?
Im Gro&#223;raum Bern kommen alle Erfolgsfaktoren f&#252;r eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Managing Director des Schweizer Medical Cluster, Peter Biedermann, geht davon aus, dass die weltweite Bedeutung des Standorts Bern weiter zunimmt. Dank einer gro&szlig;z&uuml;gigen F&ouml;rderpolitik befinde sich die Region auf dem Weg zu einer Top-Adresse f&uuml;r die Medizintechnik.<span id="more-1995"></span><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-1996" title="20-01-k" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/20-01-k.bmp" alt="" /><strong>Welche besonderen St&auml;rken der Medizintechnik sehen Sie in der Region Bern?</strong><br />
Im Gro&szlig;raum Bern kommen alle Erfolgsfaktoren f&uuml;r eine erfolgreiche Medizintechnikindustrie zusammen: Universit&auml;re Grundlagenforschung, angewandte Forschung, Zulieferunternehmen mit spezifischen F&auml;higkeiten, spezialisierte Dienstleistungserbringer &#8211; und als Kern und Motor des Systems &#8211; exportorientierte Hersteller. Die Region hat eine lange Tradition in der Mikrotechnik, Robotik und Automation.</p>
<p><strong>Der Schweizer Medizinalmarkt ist exportorientiert. Bedeutet das nicht auch globalen Wettbewerb mit seinen Abh&auml;ngigkeiten?</strong><br />
Die Schweizer Industrie verf&uuml;gt im Gegensatz zu gr&ouml;&szlig;eren L&auml;ndern &uuml;ber einen kleinen Heimmarkt, daher der hohe Exportanteil mancher Unternehmen mit mehr als 95 Prozent. Im Durchschnitt sind es 75 Prozent der fertigen Produkte. In der Tat sp&uuml;ren die Schweizer Produkthersteller, dass sie zunehmend das Know-how der lokalen, hochspezialisierten Zulieferer mit ausl&auml;ndischen Auftraggebern teilen m&uuml;ssen, die ihre Vorprodukte in der Schweiz beziehen.</p>
<p><strong>Zur Ansiedlungsstrategie im Gro&szlig;raum Bern: Wie hoch sind die Barrieren f&uuml;r ausl&auml;ndische Unternehmen?</strong><br />
Die Schweiz bietet gute Rahmenbedingungen wie langfristig stabile Entscheidungsgrundlagen, liberale Gesetzgebung, Schutz des freien Wettbewerbs und kooperative Beh&ouml;rden. Die Handels- und Gewerbefreiheit gestattet auch Ausl&auml;ndern, in der Schweiz ein Unternehmen zu gr&uuml;nden oder eine Beteiligung an einem Unternehmen zu besitzen. Die Wirtschaftsf&ouml;rderung Kanton Bern unterst&uuml;tzt und begleitet Unternehmen kostenlos bei ihrer Standortsuche und Ansiedlung im Kanton Bern.</p>
<p><strong>Das Ziel des Medical Cluster ist die Weiterentwicklung des schweizerischen Medtech-Standortes. Welche Rolle &uuml;bernimmt die Berner Region?</strong><br />
Der Kanton Bern ist in den Zielm&auml;rkten Deutschland, Frankreich, Italien, China, Indien und den USA t&auml;tig. Unsere Repr&auml;sentanten suchen nachhaltige Ansieldungsprojekte in diesen L&auml;ndern. Die sehr interdisziplin&auml;re Medizintechnik muss in Zukunft noch mehr daf&uuml;r aufwenden, neue Trends zu erkennen, zu bewerten und, wenn passend f&uuml;r das Unternehmen, in neue, zukunftstr&auml;chtige Produkt- und Verfahrensinnovationen umsetzen. Es ist eines der Ziele des Medical Clusters, die Medizintechnikindustrie dabei zu unterst&uuml;tzen. Wenn wir es schaffen, zusammen mit den bestgeeigneten Partnern, die optimalen Plattformen bereitzustellen, werden wir unseren Anteil zum weiteren Erfolg der Industrie leisten. Die Chancen, dass die weltweite Bedeutung unseres Standorts weiter zunimmt, sind sehr gut.</p>
<p><strong>Bei welchen Schl&uuml;sseltechnologien sehen Sie f&uuml;r die Schweiz das gr&ouml;&szlig;te Zukunftspotenzial?</strong><br />
Ich denke, bei Anwendungen, wo miniaturisiert wird und mechatronische und intelligente Systeme zur Anwendung kommen, hat die Schweiz gute Perspektiven. Die zuverl&auml;ssige und Qualitativ hochwertige Fertigung zu vern&uuml;nftigen Preisen wird auch in Zukunft gefragt sein. Diese F&auml;higkeit muss unbedingt bewahrt werden.                    -<em>Das Gespr&auml;ch f&uuml;hrte Andreas Beuthner</em>-</p>
<h4><span style="text-decoration: underline;">Mehr zum Thema Medtech-Markt Schweiz:</span></h4>
<p><a href="http://meditec.mi-verlag.de/2009/11/11/volle-aktion-im-kanton/#more-1988" target="_self">Volle Aktion im Kanton</a><br />
<a href="http://meditec.mi-verlag.de/2009/02/16/schweiz-setzt-auf-high-tech/" target="_self">Schweiz setzt auf High-Tech</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Clusterbildung und Nutzung von Synergien wichtig&#8221;</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/11/11/exklusiv-interview-mit-dr-morris-milner-clusterbildung-und-nutzung-von-synergien-wichtig/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 10:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=1967</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/12-01-k.bmp" alt="Illustration" style="float: left;" />Ma&#223;nahmen der Wirtschaftsf&#246;rderung sind ein wichtiger Anreiz f&#252;r Investitionen. Die kanadische Provinz Ontario f&#246;rdert Life Sciences st&#228;rker als vergleichbare Regionen und Staaten. Dr. Morris Milner, Vorsitzender der Life-Sciences-Plattform Health Technology Exchange erkl&#228;rt, was den Reiz f&#252;r Forscher und Unternehmer in Nordamerika ausmacht. 
Welche Rolle spielt Kanada im weltweiten Vergleich der Medizintechnik-Standorte?
Ontario finanziert ein sehr modernes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ma&szlig;nahmen der Wirtschaftsf&ouml;rderung sind ein wichtiger Anreiz f&uuml;r Investitionen. Die kanadische Provinz Ontario f&ouml;rdert Life Sciences st&auml;rker als vergleichbare Regionen und Staaten. Dr. Morris Milner, Vorsitzender der Life-Sciences-Plattform Health Technology Exchange erkl&auml;rt, was den Reiz f&uuml;r Forscher und Unternehmer in Nordamerika ausmacht. <span id="more-1967"></span><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-1968" title="12-01-k" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/11/12-01-k.bmp" alt="" /><strong>Welche Rolle spielt Kanada im weltweiten Vergleich der Medizintechnik-Standorte?</strong><br />
Ontario finanziert ein sehr modernes Gesundheitssystem aus &ouml;ffentlichen Mitteln. Jeder B&uuml;rger hat Anspruch auf alle verf&uuml;gbaren Leistungen. Die Provinz erreicht das unter anderem mit der Einf&uuml;hrung von Fallpauschalen f&uuml;r viele klinische Standardbehandlungen &#8211; wobei auf h&ouml;chste Qualit&auml;t geachtet wird. Das ist der Grund daf&uuml;r, dass neue Produkte und Behandlungsmethoden eine reelle Chance haben. Dazu kooperiert Ontario mit vielen renommierten Forschungseinrichtungen, Wissenschaftlern und Technikern.</p>
<p><strong>Was sind die wesentlichen Faktoren f&uuml;r eine erfolgreiche Entwicklung der Life Sciences?</strong><br />
In erster Linie Clusterbildung und die Nutzung von Synergien. Die Infrastruktur ist vorbildlich: Unternehmen und Forschungseinrichtungen k&ouml;nnen ganz unkompliziert auf besonders wichtige Ressourcen zugreifen &#8211; das sind zum Beispiel hervorragend ausgebildete Fachkr&auml;fte oder aber auch technische Ger&auml;te, die nur bei einem bestimmten Institut verf&uuml;gbar sind. Immer wichtiger wird die Kooperation mit internationalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, um die Kompetenz der lokalen und regionalen Strukturen zu st&auml;rken.</p>
<p><strong>Wie engagiert sich die kandische Regierung?</strong><br />
Ontario setzt auf integrative F&ouml;rderprogramme, die Forschungsergebnisse in Produkte umsetzen. Ein ganz typisches Beispiel daf&uuml;r ist das Innovationszentrum Mars in Toronto, wo sich auf einem 140.000 Quadratmeter gro&szlig;en Gel&auml;nde bislang 60 Forschungsinstitute, Start-Ups und Finanzdienstleister vernetzen. Marktf&auml;hige Produkte werden so deutlich schneller entwickelt. Hinzu kommen zahlreiche Finanzierungsprogramme f&uuml;r eine bessere Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie erhebliche Steuererleichterungen &#8211; ein gro&szlig;er Vorteil gegen&uuml;ber den USA.</p>
<p><strong>Was wollen Sie mit der Webplattform htx.ca erreichen?</strong><br />
Die <a href="http://www.htx.ca" target="_blank">htx.ca</a>,  Health Technology Exchange konzentriert sich auf einen klar definierten Teilbereich der Life Sciences: Medizintechnik und Hilfsmittelentwicklung f&uuml;r Reha-Ma&szlig;nahmen. Wir wollen Unternehmen der Branche umfassend beraten und sie mit den richtigen Ansprechpartnern zusammenzubringen, vor allem wenn es um Kontakte zwischen ausl&auml;ndischen und einheimischen Unternehmen geht. Ganz aktuell passen wir gemeinsam mit der in Berlin-Neuk&ouml;lln ans&auml;ssigen Firma SunPark ein elektronisches Unterst&uuml;tzungssystem f&uuml;r Senioren an die deutsche Infrastruktur und die lokalen kulturellen Besonderheiten an.</p>
<p>Mehr zu diesem Thema:<br />
<a href="http://meditec.mi-verlag.de/2009/11/11/kanada-lockt-medtech-branche/" target="_self">Kanada lockt Medtec-Branche</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Strahlend alternativlos</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/05/11/strahlend-alternativlos/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=1399</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/05/32-assmann_portrait.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Eine am Garchinger Excellencecluster MAP arbeitende Forschergruppe entwickelt radioaktive Implantatmaterialien. Mit speziellen Polymerfolien f&#252;r die Niedrig-Dosis-Brachytherapie soll es bald m&#246;glich sein, Harnr&#246;hrenstrukturen und Gallengangsverengungen dauerhaft zu therapieren.
Sie und ihre Arbeitsgruppe besch&#228;ftigen sich mit der Entwicklung von Implantaten, die als lokale Beta-Strahler eingesetzt werden. F&#252;r welchen therapeutischen Einsatzzweck sind diese vorgesehen?
Es geht zum Beispiel um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine am Garchinger Excellencecluster MAP arbeitende Forschergruppe entwickelt radioaktive Implantatmaterialien. Mit speziellen Polymerfolien f&uuml;r die Niedrig-Dosis-Brachytherapie soll es bald m&ouml;glich sein, Harnr&ouml;hrenstrukturen und Gallengangsverengungen dauerhaft zu therapieren.<span id="more-1399"></span><br />
<strong><a href="http://Keine"><img class="alignleft size-full wp-image-1400" title="32-assmann_portrait" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/05/32-assmann_portrait.jpg" alt="" width="150" height="171" /></a>Sie und ihre Arbeitsgruppe besch&auml;ftigen sich mit der Entwicklung von Implantaten, die als lokale Beta-Strahler eingesetzt werden. F&uuml;r welchen therapeutischen Einsatzzweck sind diese vorgesehen?<br />
</strong>Es geht zum Beispiel um die Behandlung von Harnr&ouml;hrenstrukturen. Dabei handelt es sich um eine Verengung der Harnr&ouml;hre, die verschiedene Ursachen haben kann: Infektionen oder Minitraumata, die zu Entz&uuml;ndungen und in der Folge zu lokalen Bindegewebswucherungen f&uuml;hren. Dies kann auch eine Folge der Entfernung der Prostata sein. Bisher sind Patienten mit derartigen Leiden oft lebenslang an eine Betreuung durch den Urologen gebunden, der die Verengung immer wieder aufweiten muss. Solche zur Struktur f&uuml;hrende Prozesse lassen sich aber auch durch den gezielten lokalen Einsatz von ionisierenden Strahlen behandeln, und wie wir hoffen dauerhaft. Strahlung kann ja nicht nur zur Tumorbek&auml;mpfung eingesetzt werden, sondern, mit geringerer Dosis, auch zur Wundheilungsmodulation oder Entz&uuml;ndungsminderung.</p>
<p><strong>Welche Strahlenquelle wird benutzt und wie wird sie hergestellt?<br />
</strong>Bei dieser Therapieform handelt es sich um eine so genannte Low-Dose-Rate Brachytherapie, also um eine Strahlentherapie &uuml;ber sehr kurze Distanz und eine Bestrahlungsdauer von mehreren Tagen. Wir setzen daf&uuml;r einen reinen Betastrahler auf der Basis des Phosphorisotops 32P ein. Bei der Herstellung wird ein neuartiges Verfahren angewandt. Im Moment soll dazu nur so viel gesagt werden: In eine biovertr&auml;gliche Polymerfolie wird eine Phosphorverbindung eingebracht. Diese Tr&auml;gerfolie mit den stabilen 31P-Atomen wird in einem Hochflussreaktor bestrahlt. Durch Neutroneneinfang entsteht dabei in geringem Umfang das instabile Radionuklid 32P. Die radioaktive Folie wird dann an vorher definierter Stelle punktgenau auf den therapeutischen Katheter aufgebracht, der damit zum radioaktiven Implantat wird.</p>
<p><strong>In welcher Form gelangt die Strahlenquelle an ihren Wirkort?<br />
</strong>Nach der operativen Beseitigung der Struktur wird wie &uuml;blich ein Dauerkatheter in die Harnr&ouml;hre eingelegt, nur enth&auml;lt der in diesem Fall die radioaktive Folie als therapeutischen Strahler, wird damit zum „funktionellen Implantat&#8221;.</p>
<p><strong>Wie lange wird der Katheter dort appliziert und mit welcher Dosis wird gearbeitet?</strong><br />
Die Verweildauer h&auml;ngt vom jeweiligen Fall ab, betr&auml;gt in etwa sieben Tage. Die innerhalb dieser Zeit entstehende Dosis soll etwa 15 Gy betragen. Die Strahlenwirkung ist lokal auf wenige Millimeter begrenzt, so dass nach au&szlig;en keine Strahlung abgegeben wird. Deshalb ist auch der Strahlenschutz f&uuml;r das Behandlungspersonal einfach. Wenige Millimeter Plexiglas sind vollkommen ausreichend, um die abgestrahlten Elektronen abzuschirmen. Auch die zeitliche Wirkung ist beschr&auml;nkt, da der Betatstrahler 32P nur eine Halbwertszeit von 14,3 Tagen aufweist.</p>
<p><strong><a href="http://Keine"><img class="alignright size-full wp-image-1401" title="32-assmann_stent" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/05/32-assmann_stent.jpg" alt="" width="150" height="113" /></a>Wenn die „Haltbarkeit&#8221; der Strahlenwirkung zeitlich so stark limitiert ist, muss die strahlende Folie ja wohl im Einzelfall auf Bestellung angefertigt werden, um gewisserma&szlig;en immer just in time verf&uuml;gbar zu sein?<br />
</strong>Richtig, sie wird von Fall zu Fall hergestellt. Doch das ist kein wirkliches Problem, da es einen gewissen, exakt berechenbaren Vorlauf gibt. Dies ist bei allen therapeutischen Radionukliden, die t&auml;glich eingesetzt werden und teilweise noch kurzlebiger sind, der Fall. Durch st&auml;rkere Bestrahlung l&auml;sst sich die Haltbarkeit, also die Zeitspanne bis zur Anwendung, auch ausdehnen.</p>
<p><strong>Wurde schon untersucht, auf welchem Weg die Strahlen wirken?<br />
</strong>Nach einer lokalen Entz&uuml;ndungsreaktion bildet sich in der Harnr&ouml;hre Bindegewebe, das zum &uuml;berwiegenden Teil aus Fibroblasten besteht. Insbesondere die Myofibroblasten k&ouml;nnen aufgrund ihrer kontraktilen Eigenschaften dazu f&uuml;hren, dass sich das Wundgewebe zusammenzieht und sich eine Struktur bildet. In den in Phasen ablaufenden Prozess der Wundheilung, an dem verschiedene Wachstumsfaktoren und inflammatorische Zytokine beteiligt sind, greifen die ionisierenden Strahlen ein, indem sie unter anderem die Aussch&uuml;ttung von humoralen Mediatoren vermindern. Aber der Prozess ist insgesamt noch keineswegs vollst&auml;ndig verstanden. F&uuml;r den Arzt ist letztlich entscheidend: Es wirkt!</p>
<p><strong>Wird diese Behandlungsmethode bereits klinisch erprobt?<br />
</strong>Im Moment befinden wird uns noch im Stadium des Tierversuchs. Die pr&auml;klinischen Tests werden an m&auml;nnlichen Kaninchen durchgef&uuml;hrt. Bei positivem Ergebnis werden wir im Laufe des n&auml;chsten Jahres voraussichtlich in die klinische Erprobung eintreten. Aber in anderen klinischen Bereichen ist die Strahlentherapie &#8211; dazu geh&ouml;rt unsere Entwicklung &#8211; Routine und seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Wir entwickeln f&uuml;r eine erprobte Therapieform einen neuartigen Strahlenapplikator.</p>
<p><strong>Wurden schon weitere Anwendungen ins Auge gefasst?<br />
</strong>Durchaus, diese Folien lassen sich auf alle m&ouml;glichen Arten von Implantaten aufbringen. So ist es naheliegend, sie beispielsweise bei Gallengangstenosen einzusetzen. Die Problematik ist hier sehr &auml;hnlich wie bei der Harnr&ouml;hre. Auch hier wird derzeit ein Stent eingesetzt, um den Gallenfluss wieder in Gang zu setzen. Dieser muss typisch alle vier Monate in einem endoskopischen Eingriff gewechselt werden. Bei gutartigen Gewebewucherungen des Gallengangs wollen wir zur Verminderung der Narbenbildung nach einem Aufdehnen der Engstelle einen nunmehr radioaktiven Stent einsetzen. Im Falle von b&ouml;sartigem Gewebe k&ouml;nnten sie auch mit st&auml;rkeren Dosen verabreicht werden, die das einwachsende Tumorgewebe zur&uuml;ckdr&auml;ngen. Auch hier sind wir bereits im Tierversuch.</p>
<p><strong>Wissen Sie schon etwas &uuml;ber die Akzeptanz dieses Verfahrens?<br />
</strong>Nun, es ist bekannt, dass viele &Auml;rzte Therapeutika auf Basis von ionisierenden Strahlen zur&uuml;ckhaltend gegen&uuml;ber stehen. Allein schon deshalb, weil es f&uuml;r diese Behandlungsformen eigene Zulassungsverfahren gibt. Dabei sei dahingestellt, wie sinnvoll die sind, jedenfalls gibt es sie. Hier gilt es gewiss noch einige prinzipielle Schwellen zu &uuml;berwinden. Doch f&uuml;r das vorgestellte Verfahren lohnt sich der Aufwand f&uuml;r &Auml;rzte und Patienten, da diese Behandlung der Struktur momentan alternativlos ist. Im Gegensatz zu systemischen Ans&auml;tzen, wo die Nebenwirkungen des verwendeten Pharmakons oft vielf&auml;ltig sind, ist die Strahlenwirkung &ouml;rtlich sehr begrenzt, ortsfest, und die Nebenwirkungen sind minimal.  <em>- Das Gespr&auml;ch f&uuml;hrte Dr. Helmut Bruckner -</em></p>
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		<title>Mit LED den Nerv getroffen</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/05/11/exklusivinterview-mit-rudolf-marka/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=1367</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/05/21-trumpf_marka.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Wer mehr sieht, kann besser arbeiten. Deshalb steht Lichttechnik im Operationssaal immer wieder im Brennpunkt der Raumplanung. Warum die LED ein gro&#223;es Zukunftspotenzial hat, erl&#228;utert Rudolf Marka, Leiter Entwicklung und Konstruktion der Trumpf Medizin Systeme.

Was hat Trumpf veranlasst sein OP-Leuchtensortiment auf LED-Basis zu stellen?
Bis vor etwa sechs Jahren hatten wir an OP-Leuchten nur Handelsware im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mehr sieht, kann besser arbeiten. Deshalb steht Lichttechnik im Operationssaal immer wieder im Brennpunkt der Raumplanung. Warum die LED ein gro&szlig;es Zukunftspotenzial hat, erl&auml;utert Rudolf Marka, Leiter Entwicklung und Konstruktion der Trumpf Medizin Systeme.</p>
<p><span id="more-1367"></span><br />
<strong><a href="http://Keine"><img class="alignleft size-full wp-image-1368" title="21-trumpf_marka" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/05/21-trumpf_marka.jpg" alt="" width="150" height="176" /></a>Was hat Trumpf veranlasst sein OP-Leuchtensortiment auf LED-Basis zu stellen?<br />
</strong>Bis vor etwa sechs Jahren hatten wir an OP-Leuchten nur Handelsware im Sortiment. Diese erf&uuml;llte irgendwann einfach nicht mehr die Anforderungen unserer Kunden. Mit herk&ouml;mmlichen Halogen- und Gasentladungslampen waren keine echten Innovationen in der Lichtgebung mehr m&ouml;glich. Es war klar, dass etwas ganz Neues entstehen musste. Und so kamen wir auf LEDs. Die hatte bis dato kein Leuchtenhersteller im medizinischen Bereich verwendet, sie boten aber damals schon deutliche Vorteile. Darin sahen wir die Chance f&uuml;r ein neues Produkt mit entscheidenden Alleinstellungsmerkmalen und Pluspunkten f&uuml;r &Auml;rzte und Kliniken.</p>
<p><strong>Was macht die Leuchtdiode so attraktiv in medizinischen Anwendungsfeldern?</strong><br />
F&uuml;r alle medizinischen Bereiche haben LEDs klar den Vorteil, dass sie weder UV- noch Infrarot-Licht, sondern nur sichtbares Licht erzeugen. Daraus resultiert eine geringere W&auml;rmeabgabe, aber auch eine h&ouml;here Energieeffizienz und zudem eine lange Lebensdauer. Bei OP-Leuchten erm&ouml;glichen sie zudem eine Vielzahl von Lichtmanipulationen. So l&auml;sst sich mittels der LEDs die Farbtemperatur der Leuchte regeln, was zu optimalen Kontrasten in jeder OP-Umgebung f&uuml;hrt, gerade f&uuml;r Chirurgen ist dies von gro&szlig;er Bedeutung. Zudem erzeugen die LEDs ein gro&szlig;fl&auml;chiges, gleichm&auml;&szlig;iges Lichtfeld fast ohne Schattenbildung, dadurch ist der Wundort optimal ausgeleuchtet, ohne das Sichtfeld des Operierenden einzuschr&auml;nken.</p>
<p><strong>Hat die LED-Technik das Interesse in der Medizin geweckt?</strong><br />
Wir haben mit unserer ersten OP-Leuchte auf LED-Basis sozusagen einen Nerv getroffen, als wir sie dann 2005 vorstellten. Jeder kannte mittlerweile Taschenlampen mit LEDs, in Verkehrsampeln wurden die ersten LEDs verbaut. Somit war dies eine Technik, die auf allgemeine Begeisterung stie&szlig;. Die technischen Vorteile waren und sind nicht von der Hand zu weisen und die Erfolge mit der iLED und unseren neuen OP-Leuchten TruLight 5000 best&auml;tigen dies. LEDs spielen aber beispielsweise auch in der Endoskopie eine wichtige Rolle bei der Lichtgebung und werden in immer mehr Bereichen im Krankenhaus eingesetzt.</p>
<p><strong>LED gilt als zukunftsweisende Lichttechnik &#8211; wie ist der Stand der Technik und mit welchen Weiterentwicklungen rechnen Sie?<br />
</strong>Die neuen Generationen der LEDs haben mittlerweile mehr als die doppelte Lichtausbeute als die LEDs, mit denen wir starteten. Heute kommt man mit den meisten auf 100 Lumen pro Watt, damals waren es 20 bis 30 Lumen pro Watt. Das wird sich in den n&auml;chsten zwei, drei Jahren sicherlich noch weiter entwickeln, wobei nat&uuml;rlich irgendwann eine S&auml;ttigung erreicht sein wird. Nehmen wir noch einmal das Beispiel der Ampeln. Die ersten auf LED-Technik hatten rund 30 LED-Elemente, heute kommen sie oft mit zwei aus. Es tut sich also st&auml;ndig etwas, auch in der Medizintechnik.</p>
<p><strong>LED hat viel mit Elektronik, Ansteuerungstechnik und Stromquelle zu tun. Wie hat Trumpf diese Themen gel&ouml;st?<br />
</strong>Diese Themen stellten nat&uuml;rlich auch f&uuml;r uns eine Herausforderung dar. Wir haben hier mit mehreren Entwicklungspartnern zusammengearbeitet und im Laufe der Zeit viel Know-how dazu gewonnen. Zuerst war es eine aufwendige Suche nach einem Hersteller geeigneter Hochleistungs-LEDs und nach Partnern mit genau jener speziellen Licht-Expertise, die wir f&uuml;r die Entwicklung unseres Operationslichts der Zukunft ben&ouml;tigten. Aber wie Sie sehen, hat sich das gelohnt.<br />
<em> - Das Gespr&auml;ch f&uuml;hrte Andreas Beuthner -</em></p>
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		<item>
		<title>„China wird Japan als zweitgr&#246;&#223;ten Gesundheitsmarkt &#252;berholen&#8221;</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/03/02/china-wird-japan-als-zweitgroeszten-gesundheitsmarkt-ueberholen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 14:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=867</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/03/tobias-weiler.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Exklusiv-Interview mit Dr. Tobias Weiler, Leiter Fachverband Medizintechnik, Spectaris
Der Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation(WTO) im Jahr 2001 hat der wirtschaftlichen Entwicklung der Volksrepublik einen kr&#228;ftigen Schub gegeben. Der Bedarf nach hochwertiger Medizintechnik ist weiterhin gro&#223;, erl&#228;utert Tobias Weiler.


Wie attraktiv ist der chinesische Markt f&#252;r die Medizinbranche?
F&#252;r die innovative deutsche Medizintechnik ist der chinesische Markt sehr attraktiv. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Exklusiv-Interview mit Dr. Tobias Weiler, Leiter Fachverband Medizintechnik, Spectaris<br />
Der Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation(WTO) im Jahr 2001 hat der wirtschaftlichen Entwicklung der Volksrepublik einen kr&auml;ftigen Schub gegeben. Der Bedarf nach hochwertiger Medizintechnik ist weiterhin gro&szlig;, erl&auml;utert Tobias Weiler.</p>
<p><span id="more-867"></span><br />
<strong><img class="alignleft size-full wp-image-868" title="tobias-weiler" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/03/tobias-weiler.jpg" alt="" width="150" height="105" /></strong></p>
<p><strong>Wie attraktiv ist der chinesische Markt f&uuml;r die Medizinbranche?<br />
</strong>F&uuml;r die innovative deutsche Medizintechnik ist der chinesische Markt sehr attraktiv. Der Bedarf nach High-tech ist nach wie vor gro&szlig;. Die bisherigen Erfahrungen der Unternehmen zeigen, dass Aufbau und Sanierung des Gesundheitssystems mit hohen Investitionen verbunden ist. Bisher liegt China auf Platz sechs der gr&ouml;&szlig;ten Gesundheitsm&auml;rkte der Welt, allerdings mit der Prognose, 2020 Japan zu &uuml;berholen und auf Platz zwei zu rangieren.</p>
<p><strong>Haben sich in China regionale Zentren f&uuml;r medTech-Companies gebildet?<br />
</strong>Der Medizintechnikmarkt in China ist sehr stark regionalisiert: Zentren sind hierbei vor allem die Region in und um Shanghai sowie das Perlfluss-Delta und die Hauptstadt Beijing.<br />
Gibt es eine High-tech-orientierte lokale Medizinindustrie?<br />
Bisher ist diese nicht sehr stark ausgebaut; die Prognose ist jedoch auch hier eine Zunahme insbesondere durch steigendes Humankapital und die enorme Anzahl von gut ausgebildeten Ingenieuren. Auf mittlere Sicht werden diese vermehrt in forschungs- und entwicklungsintesivere Segmente einsteigen.</p>
<p><strong>Ist China als Ziel- und Absatzmarkt f&uuml;r medizinische Produkte &uuml;berhaupt interessant oder wird es eher als Billiglohnland wahrgenommen?<br />
</strong>China ist interessant. Steigende Einkommen f&uuml;hren zu steigender Nachfrage. Damit wird sich die Volksrepublik weiter vom Image Billiglohnland weg entwickeln. Generell ist die Medizintechnik keine Branche, die in Billiglohnl&auml;ndern produziert. Die innovativen mittelst&auml;ndischen Unternehmen verlagern kaum ihre Produktion in Billiglohnl&auml;nder.</p>
<p><strong>Welche Trends zeichnen sich innerhalb Chinas hinsichtlich Akzeptanz von High-tech-Medizin und westlichen Standards ab?<br />
</strong>Wir nehmen eine deutliche Zunahme des Qualit&auml;tsbewusstseins wahr. So gibt es zum Beispiel entsprechende, Schulungen der Tongji Universit&auml;t im Rahmen eines Partnerschaftsabkommens zur Mitarbeiterschulung mit der Medizinischen Hochschule Hannover und der Charité in Berlin.</p>
<p><strong>Welche Zugangsbarrieren gibt es f&uuml;r hiesige Unternehmen und wie sind die Chancen f&uuml;r einen erfolgreichen Markteintritt?<br />
</strong>Der chinesische Markt f&uuml;r hochwertige Medizinger&auml;te aus Europa ist nicht unproblematisch. 2007 wurde der bislang gr&ouml;&szlig;te Korruptionsskandal der State Food and Drug Administration (SFDA) aufegdeckt. In seiner Folge legten weitere Kontrollma&szlig;nahmen und Umorganisationen f&uuml;r einige Monate die gesamte Genehmigungspraxis lahm. Lange Bearbeitungszeiten bei Registrierungsantr&auml;gen und Wartezeiten bis zu einem Jahr waren die Folge. Unklare Regelungen und Zust&auml;ndigkeits&uuml;berschneidungen zwischen der SFDA und der Quality Supervision Inspection and Quarantine (AQSIQ) sind nach wie vor an der Tagesordnung.</p>
<p><strong>Sehen Sie &Auml;nderungen an der einen oder anderen Stelle?<br />
</strong>Etwas Ruhe scheint unterdessen beim Thema RoHS (Restriction of the Use of Certain Hazardous Substances in Electrical and Electronic Equipment) eingekehrt zu sein. Bislang fallen elektronische Medizinger&auml;te zwar unter die chinesischen RoHS-Richtlinien, sind jedoch nicht Teil des Produktekatalogs, f&uuml;r den eine China Compulsary Certifciation (CCC) ben&ouml;tigt wird. Dies d&uuml;rfte sich, so die Einsch&auml;tzung des European Coordination Committee of the Radiological, Electromedical and Healthcare IT Industry mittelfristig nicht so schnell &auml;ndern.</p>
<p><strong>Welche Aussichten haben Unternehmen, die exportieren oder investieren wollen?<br />
</strong>Die Aussichten sind generell gut. Inwieweit das allgemein schwierige wirtschaftliche Umfeld die Exportaktivit&auml;ten in Richtung China beeinflussen wird, bleibt abzuwarten.<br />
- Das Gespr&auml;ch f&uuml;hrte Andreas Beuthner. -</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gr&#246;&#223;te Herausforderung ist der Kostendruck im Gesundheitswesen</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/02/16/groesste-herausforderung-ist-der-kostendruck-im-gesundheitswesen/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 11:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=577</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/02/36_interview-schweiz.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Die Schweizer Medtech-Branche profitiert vom st&#228;ndigen Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie. Doch auch im Musterland der Pr&#228;zision l&#228;uft nicht immer alles rund.
Sie bezeichnen die Medizintechnik-Branche als eine der Perlen der Schweizer Volkswirtschaft &#8211; worauf st&#252;tzten Sie Ihre Bewertung?
Die Bewertung st&#252;tzt sich auf die in den vergangenen Jahren st&#228;ndig hohen Wachstumsraten der Branche. Dank dem vergleichsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweizer Medtech-Branche profitiert vom st&auml;ndigen Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie. Doch auch im Musterland der Pr&auml;zision l&auml;uft nicht immer alles rund.</p>
<p><span id="more-577"></span><a href="http://Keine"><img class="alignleft size-full wp-image-578" title="36_interview-schweiz" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/02/36_interview-schweiz.jpg" alt="" width="150" height="225" /></a><strong>Sie bezeichnen die Medizintechnik-Branche als eine der Perlen der Schweizer Volkswirtschaft &#8211; worauf st&uuml;tzten Sie Ihre Bewertung?<br />
</strong>Die Bewertung st&uuml;tzt sich auf die in den vergangenen Jahren st&auml;ndig hohen Wachstumsraten der Branche. Dank dem vergleichsweise einfachen Marktzugang f&uuml;r neue Produkte gilt die Schweiz als Pilotmarkt, was dazu gef&uuml;hrt hat, dass namhafte Weltkonzerne den Standort Schweiz gew&auml;hlt haben.</p>
<p><strong>Was sind die St&auml;rken der Schweizer Medtech-Branche und wo liegt das gr&ouml;&szlig;te Wettbewerbspotential?<br />
</strong>Die Schweiz verf&uuml;gt &uuml;ber ein hohes Bildungsniveau, hervorragende Universit&auml;ten und Fachhochschulen und eine im internationalen Vergleich einmalige Berufsausbildung. Daher finden Medtech-Firmen in der Schweiz die Mitarbeitenden, die den hohen Anforderungen der Branche gen&uuml;gen. Zudem ist der Marktzugang f&uuml;r Innovationen rasch m&ouml;glich und vergleichsweise wenig aufw&auml;ndig.</p>
<p><strong>Was sind gerade die gro&szlig;en Themen im schweizerischen Gesundheitswesen?<br />
</strong>Zum 1. Januar 2008 trat das revidierte Krankenversicherungsgesetz in Kraft, das im Bereich der station&auml;ren Behandlung die Umstellung auf eine leistungsbezogene Spitalfinanzierung mit Fallpauschalen vorsieht. Bis Ende 2011 soll das System G-DRG fl&auml;chendeckend eingef&uuml;hrt werden. Die damit verbundenen Ver&auml;nderungen betreffen auch die MedTech-Branche. Der Kostendruck ganz allgemein im Gesundheitswesen stellt f&uuml;r die MedTech-Firmen eine grosse Herausforderung dar.</p>
<p><strong>Wie ist die Wettbewerbssituation &#8211; wie attraktiv ist die Schweiz f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren und welche Rolle spielt der</strong> <strong>Export?<br />
</strong>Als Branchenverband besch&auml;ftigen wir uns kaum mit der Attraktivit&auml;t der Schweiz f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder, wenn es darum geht, g&uuml;nstige Rahmenbedingungen f&uuml;r ihre wirtschaftlichen T&auml;tigkeiten zu schaffen. In der Schweiz herrscht in der MedTech-Branche ein gesunder, leistungsf&ouml;rdernder Wettbewerb, der daf&uuml;r sorgt, dass die MedTech-Firmen in der Regel &uuml;ber eine hohe Innovationskraft verf&uuml;gen. Der Anteil exportierter G&uuml;ter liegt bei 90 Prozent.</p>
<p><strong>FASMED fordert ein nationales Implantat-Register &#8211; wo liegen die Vorteile?<br />
</strong>F&uuml;r den FASMED ist die Qualit&auml;tssicherung ein wichtiges Anliegen. Wenn auch die Verantwortung in erster Linie bei den Leistungserbringern, also &Auml;rzte, Spit&auml;ler, liegt, setzt sich die Branche mit den wichtigsten Partnern f&uuml;r eine hohe Qualit&auml;t im Gesundheitswesen ein. Zus&auml;tzlich zur fl&auml;chendeckenden Sicherung der Behandlungsqualit&auml;t soll die kontinuierliche Datenerhebung zudem vermehrt Transparenz schaffen &#8211; sei dies betreffend Outcome-Schwankungen, regionale Differenzen oder Unterschiede zwischen Implantationstechniken, Implantaten, Nachbehandlungen. Die Qualit&auml;tssicherung ist umso notwendiger, als zurzeit mit der Einf&uuml;hrung der Nanotechnologie, neuer Prothesendesigns und Operationstechniken ein bedeutender Innovationsschub stattfindet. Das Gesundheitswesen in der Schweiz ist bereits heute qualitativ hochstehend. Dieser Standard muss im Minimum beibehalten werden.</p>
<p><strong>Bef&uuml;rchten Sie gr&ouml;&szlig;ere Verwerfungen angesichts der weltweiten Krisensituation?</strong><br />
Das l&auml;sst sich im Moment nicht abschlie&szlig;end beurteilen. Trotz Krise geht die demografische Entwicklung weiter. Die Leute werden immer &auml;lter. Die Erf&uuml;llung des Wunsches nach einer m&ouml;glichst hohen Lebensqualit&auml;t im Alter kann durch die Rezession zwar beeinflusst werden, wird aber fortbestehen.<br />
<em>Das Gespr&auml;ch f&uuml;hrte Andreas Beuthner</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>F&#252;r die Vermarktung ist ein Spin-Off erforderlich</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2009/02/16/fuer-die-vermarktung-ist-ein-spin-off-erforderlich/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 10:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meditec.mi-verlag.de/?p=556</guid>
		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/02/68_benorov.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Dr. Kamen Beronov, Wissenschaftler am Lehrstuhl f&#252;r Str&#246;mungsmechanik der Technischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Erlangen-N&#252;rnberg. Er entwickelt Simulationsanwendungen f&#252;r die Gef&#228;&#223;chirurgie. Ein Spin-Off soll k&#252;nftig die orts- und zeitunabh&#228;ngige Nutzung dieser Applikationen &#252;ber das Internet anbieten.








Wen sprechen Sie mit Ihrer Simulationsberechnung an?
Besonders interessiert sind kardiologische Zentren in den Universit&#228;tskliniken, in Landeskrankenh&#228;usern oder auch in Privatkliniken sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Dr. Kamen Beronov, Wissenschaftler am Lehrstuhl f&uuml;r Str&ouml;mungsmechanik der Technischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg. Er entwickelt Simulationsanwendungen f&uuml;r die Gef&auml;&szlig;chirurgie. Ein Spin-Off soll k&uuml;nftig die orts- und zeitunabh&auml;ngige Nutzung dieser Applikationen &uuml;ber das Internet anbieten.</div>
<div><span id="more-556"></span><br />
<strong><a href="http://Keine"><img class="alignleft size-full wp-image-557" title="68_benorov" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/02/68_benorov.jpg" alt="" width="150" height="198" /></a></strong></div>
<div><strong></strong></div>
<div><strong></strong></div>
<div><strong></strong></div>
<div><strong></strong></div>
<div><strong></strong></div>
<div><strong></strong></div>
<div><strong>Wen sprechen Sie mit Ihrer Simulationsberechnung an?<br />
</strong>Besonders interessiert sind kardiologische Zentren in den Universit&auml;tskliniken, in Landeskrankenh&auml;usern oder auch in Privatkliniken sowie Neuroradiologen, die Gehirngef&auml;&szlig;e behandeln. Ihnen stehen Computer-Tomographen zur Verf&uuml;gung, es fehlen aber Hardware und Software f&uuml;r die Simulationsberechnungen.</div>
<p><strong>Warum k&ouml;nnen die Krankenh&auml;user diese Applikation nicht an ein Universit&auml;tsrechenzentrum auslagern?<br />
</strong>Wir entwickeln unsere Simulations-Applikationen zwar am Rechenzentrum der Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg, aber der Dauerbetrieb ist dort nicht zu leisten. Diese Rechenzentren sind ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Universit&auml;t zust&auml;ndig und k&ouml;nnen aus rechtlichen Gr&uuml;nden keinen Support f&uuml;r die &Auml;rzte leisten. Als einzigen Ausweg sehe ich ein Spin-Off, das mit einem privaten Rechenzentrum in der Region kooperiert.</p>
<p><strong>Wie ist der Entwicklungsstand Ihrer Simulationssoftware?</strong><br />
Derzeit l&auml;uft eine erste Version, die bei der Blutstromsimulation vereinfachte Stent-Modelle berechnet. Der n&auml;chste Schritt besteht darin, die realen Verl&auml;ufe der Gittermuster von unterschiedlichen Stents in die Simulation einzubeziehen.</p>
<p><strong>Wer au&szlig;er Ihnen arbeitet noch an solchen Softwarel&ouml;sungen?</strong><br />
Hersteller von Magnetresonanz- und Computer-Tomographen wie Siemens und General Electrics entwickeln zusammen mit kommerziellen Software-Anbietern Simulationsanwendungen. Um diese zu bedienen, ben&ouml;tigen die &Auml;rzte eine Ingenieurausbildung. Unser Verfahren vereinfacht die Simulation und erfordert vom Arzt kaum Kenntnisse in der IT-Technik.</p>
<p><strong>Wie weit ist das Outsourcing-Modell gediehen?</strong><br />
Wir haben zusammen mit dem Provider Soft-Up ein Gesch&auml;ftskonzept ausgearbeitet. Dieses sieht vor, dass die Simulationsprozesse im Rechenzentrum von Miller Computertechnik laufen und die &Auml;rzte &uuml;ber Citrix-Terminalserver darauf zugreifen. Der n&auml;ch­ste Schritt ist ein Vermarktungsmodell f&uuml;r die orts- und zeitunabh&auml;ngige Nutzung dieser Dienste. Wir haben f&uuml;r mehrere Projekte Zusch&uuml;sse beantragt. Wie schnell wir die Entwicklungen abschlie&szlig;en k&ouml;nnen, h&auml;ngt unter anderem vom Finanzrahmen ab.<br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Das Interview f&uuml;hrte J&uuml;rgen Frisch</span></em></p>
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		<title>Das Ziel hei&#223;t investieren</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 10:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/02/39_uwe-kleinkes_ivam_gf.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Mobile Gesundheitsversorgung ist die Vision, die Uwe Kleinkes am meisten bewegt. meditec INTERNATIONAL sprach mit dem IVAM-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer &#252;ber die Potenziale bei Mikro- und Nanotechnologien.
F&#252;r Hersteller von Medizinprodukten versprechen Mikro- und Nanotechnologien gro&#223;e Fortschritte. 
Wo liegen die Potenziale?
Die Mitglieder des IVAM Fachverbandes f&#252;r Mikrotechnik machen Ger&#228;te m&#246;glich, die auf kleinem Bauraum sehr viele Funktionen innehaben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mobile Gesundheitsversorgung ist die Vision, die Uwe Kleinkes am meisten bewegt. meditec INTERNATIONAL sprach mit dem IVAM-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer &uuml;ber die Potenziale bei Mikro- und Nanotechnologien.<span id="more-547"></span><br />
<a href="http://Keine"><img class="alignleft size-full wp-image-548" title="39_uwe-kleinkes_ivam_gf" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2009/02/39_uwe-kleinkes_ivam_gf.jpg" alt="" width="150" height="226" /></a>F&uuml;r Hersteller von Medizinprodukten versprechen Mikro- und Nanotechnologien gro&szlig;e Fortschritte. <strong></strong></p>
<p><strong>Wo liegen die Potenziale?<br />
</strong>Die Mitglieder des IVAM Fachverbandes f&uuml;r Mikrotechnik machen Ger&auml;te m&ouml;glich, die auf kleinem Bauraum sehr viele Funktionen innehaben und sehr wenig Energie verbrauchen. Wenn Sie eine alternde Gesellschaft medizinisch versorgen wollen, brauchen Sie Home-Care-Ger&auml;te. Die Wartezimmer der Zukunft werden nicht gro&szlig; genug sein, um alle zu versorgenden Menschen aufzunehmen. Home Care umfasst beispielsweise Messger&auml;te mit Mikrosystemen. Diese sind klein und handlich. Patienten k&ouml;nnen medizinische Daten erfassen und zum Arzt senden. Das ist die Vision.</p>
<p><strong>Wie gut positioniert sehen Sie die Mikro- oder Nano-Industrie, wo liegen die Zielm&auml;rkte?<br />
</strong>Mikro und Nano sind zun&auml;chst einmal Technologien. Die Miniaturisierung ist jedoch ein Megatrend. Zielm&auml;rkte sind die Medizintechnik, der Automobilbereich, eigentlich alle Industrien, die Sensoren brauchen. Der IVAM Fachverband f&uuml;r Mikrotechnik betreibt Technologiemarketing. Das hei&szlig;t, wir setzen die Brille des Anwenders auf und erkl&auml;ren die Vorteile von Mikrosystemen gegen&uuml;ber alten L&ouml;sungen. Die Entwicklung gerade in Deutschland ist sehr gut. Bei den IVAM-Mitgliedsunternehmen waren Anfang der 90er-Jahre gerade mal ein paar hundert Mitarbeiter in dieser Hightech-Industrie besch&auml;ftigt. Jetzt sind es &uuml;ber 30 000. Das Ziel ist es nat&uuml;rlich, weiter zu wachsen.</p>
<p><strong>Wie international sind die Mikrotechnikunternehmen aufgestellt?</strong><br />
Die Branche ist sehr international. USA, Korea, Japan und unsere europ&auml;ischen Nachbarl&auml;nder sind die Hauptexportm&auml;rkte.</p>
<p><strong>Werden die Erfolge Ihrer Verbandsmitglieder durch die Weltwirtschaftskrise wieder zunichte gemacht?</strong><br />
Wir sehen die Krise als Chance. Viele Unternehmen waren in der Boom-Zeit damit ausgelastet, ihre g&auml;ngigen Produkte herzustellen. Jetzt haben die Entwicklungsabteilungen einen Anlass &#8211; und auch die Zeit &#8211; &uuml;ber neue Produkte und Anwendungsgebiete nachzudenken. Es geh&ouml;rt nat&uuml;rlich Mut und Weitsicht dazu, gerade jetzt in Neuentwicklungen zu investieren. Erfolgreiche Unternehmen machen das. Gerade die Medizintechnik ist als Branche derzeit jedoch sehr stabil und von der Krise eigentlich nicht betroffen.</p>
<p><strong>Viele Entwicklungen aus der Nanowelt stehen noch ganz am Anfang. Drohen hier nicht Verz&ouml;gerungen?</strong><br />
Man muss immer genau hinschauen, in welchem Entwicklungsstadium sich neue Technologien befinden. IVAM gibt als Fachverband gerne Orientierung. Auf dem n&auml;chsten Compamed-Fr&uuml;hjahrsforum in Frankfurt geht es um mobile Ger&auml;te f&uuml;r Diagnose und Analyse und neue Entwicklungen in der Endoskopie mit Mikro- und Nanotechnologien.</p>
<p><strong>Das Interesse von Hightech-Zulieferern, sich mit innovativen Produkten Marktanteile im Bereich Life Sciences zu sichern, ist gro&szlig;. Gibt es auch Innovationsh&uuml;rden?</strong><br />
Innovation ist als Durchsetzung einer Neuerung definiert, sie ist also nicht nur die Erfindung von etwas Neuem. Alte, erprobte Technologien abzul&ouml;sen erfordert viel Aufwand. F&uuml;r Blutzuckertests sind derzeit beispielsweise Teststreifen in der Anwendung. Doch diese nun durch ein elektronisches Lab-on-a-Chip abl&ouml;sen, das viel teurer ist? Um diese H&uuml;rde zu &uuml;berwinden, muss das Neue dem Anwender den Mehrwert bieten, den er bezahlen will. Beispielsweise kann das Lab-on-a-Chip die Blutzuckerdaten speichern und so das Krankheitsbild &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum darstellen. Eine weitere Innovationsh&uuml;rde neben den Kosten ist, dass viele Anwender die M&ouml;glichkeiten der Mikro- und Nanotechnologie noch nicht kennen. Wir arbeitet daran, diese M&ouml;glichkeiten publik zu machen. Themen wie Wireless Devices und das Outsourcing von Produktionsdienstleistungen werden die Diskussionen auch in Zukunft beherrschen.</p>
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