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	<title>meditec International - Das Fachmagazin für die Medizintechnik &#187; Forschung + Entwicklung</title>
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	<description>Technik und Branchenmagazin für die Entscheider und Führungskräfte der Medizintechnik-Industrie</description>
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		<title>Kaltes Plasma killt die Keime / Prof. Klaus-Dieter Weltmann im meditec-Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 13:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mediklein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem noch jungen Feld der Plasmamedizin werden langsam die technologischen Trends und k&#252;nftigen Anwendungsbereiche erkennbar. Zu diesem hochinnovativen Sektor der Medizinforschung befragte Dr. Helmut Bruckner exklusiv f&#252;r meditec INTERNATIONAL Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann (Bild) , den Direktor des Leibniz-Instituts f&#252;r Plasmaforschung und Technologie in Greifswald.
Was ist das Neue und Besondere am Einsatz von Plasma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem noch jungen Feld der Plasmamedizin werden langsam die technologischen Trends und k&uuml;nftigen Anwendungsbereiche erkennbar. Zu diesem hochinnovativen Sektor der Medizinforschung befragte Dr. Helmut Bruckner exklusiv f&uuml;r <strong>meditec INTERNATIONAL</strong> Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann (Bild) , den Direktor des Leibniz-Instituts f&uuml;r Plasmaforschung und Technologie in Greifswald.<a href="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/07/Abb-mt-310-int-Weltmann.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3332" title="Abb mt 310 int Weltmann" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/07/Abb-mt-310-int-Weltmann-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p><strong>Was ist das Neue und Besondere am Einsatz von Plasma f&uuml;r medizinische Zwecke?<br />
</strong>&Uuml;blicherweise basieren therapeutische Ans&auml;tze auf einer Wirksubstanz oder einem physikalischen Prinzip. Das Besondere an der in der Medizin eingesetzten Plasma-Technologie ist, dass sich bei ihr &#8211; gewisserma&szlig;en wie bei einem Cocktail &#8211; verschiedene Wirkprinzipien kombinieren lassen. Hier spielen mehrere Komponenten zusammen und erg&auml;nzen sich gegenseitig. Je nach Konzentration dieser Komponenten wirkt der Cocktail anders. Durch die Variation der technischen Betriebsparameter des Plasmas – wie Spannung, Gasart, Gaszus&auml;tze, Gasfluss, geometrische Faktoren und Zeit – lassen sich die Zutaten in bestimmten Grenzen einstellen: dadurch sind sie an den jeweiligen Anwendungsfall optimal adaptierbar.</p>
<p><strong>Die Plasmamedizin in Greifswald wird interdisziplin&auml;r betrieben. Welche Sparten sind dort mit welchen Aufgaben in die Forschungsarbeiten involviert?<br />
</strong>Die Aufgabenverteilung richtet sich nach den konkreten m&ouml;glichen Anwendungen in der Medizin: Die physikalische Seite der Plasmamedizin wird vom Leibniz-Institut f&uuml;r Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald) betrieben. Hier werden die n&ouml;tigen, als Plasmaquellen fungierenden Ger&auml;te entwickelt und in ihren physikalischen Eigenschaften charakterisiert. Diese werden dann zielgerichtet in den anderen Instituten und Kliniken erprobt. Je nach den erzielten Resultaten werden sie schlie&szlig;lich in einem Feedback-Verfahren vom INP weiterentwickelt. Ehe die Ger&auml;te in die H&auml;nde von „Nicht-Physikern“ und „Nicht-Ingenieuren“ gegeben werden, werden sie auf der Grundlage von biologischen Effekten, unter Verwendung von in-vitro Testsystemen (Mikroorganismen, Zellsystemen) gr&uuml;ndlich untersucht.</p>
<p>Die medizinischen, pharmazeutischen und biochemischen Aspekte werden von den Instituten f&uuml;r Hygiene und Umweltmedizin, dem Zentrum f&uuml;r Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie den Instituten f&uuml;r Pharmazie und Biochemie in Greifswald untersucht. Dar&uuml;ber hinaus arbeiten wir eng mit der Zellbiologie und der Orthop&auml;die in Rostock zusammen. Weitere Partner sind die Charite und das Unfallkrankenhaus in Berlin, die Fachhochschulen in Stralsund, die Hochschule Neubrandenburg und das Forschungszentrum Wismar.</p>
<p><strong>Welche Aspekte sind f&uuml;r die Entwicklung eines „Tissue Tolerable Plasma“ zu bedenken und zu pr&uuml;fen?</strong><br />
Vor allem muss ein solches Plasma die richtige Temperatur haben. Des Weiteren m&uuml;ssen die Wirkkomponenten (Strahlung, geladene Teilchen, elektrische Felder, Radikale) f&uuml;r den konkreten Anwendungsfall zuverl&auml;ssig und reproduzierbar eingestellt sein. Die therapeutische Wirkung muss gr&ouml;&szlig;er sein als m&ouml;gliche Nebenwirkungen, die vorab untersucht werden m&uuml;ssen. Wie bei Arzneimitteln ist auch im Falle von Plasma manches eine Frage der Dosis.</p>
<p><strong>Welche k&uuml;nftigen Anwendungsbereiche sehen Sie f&uuml;r die Plasmamedizin?</strong><br />
Neben einer Vielzahl von Anwendungen zur Keimreduzierung in der Dermatologie und Zahnmedizin erscheint die Behandlung lokalisierter Tumore aussichtsreich. Ebenso ist es mit der Behandlung infekti&ouml;ser Schleimhauterkrankungen, der Verhinderung hypertropher Narben- und Keloidbildung, der Abtragung oberfl&auml;chlicher Zellschichten in der refrakt&auml;ren Chirurgie sowie der F&ouml;rderung einer Wirkstoffpenetration in Haut und Schleimh&auml;uten. Es bestehen begr&uuml;ndete Chancen, dass Tissue Tolerable Plasma (TTP) durch Oberfl&auml;chenbearbeitung die Implantateinheilung verbessert. Insgesamt wird ein umfangreiches Anwendungsfeld bei Implantaten und Prothesen erschlossen, beispielweise bei der Vorbehandlung von Implantatmaterialien oder bei der Bek&auml;mpfung einer Bildung von Biofilmen.</p>
<p><strong>Sehen Sie Akzeptanz-Probleme f&uuml;r Plasma-Anwendungen?</strong><br />
Da ist es wie bei der Einf&uuml;hrung neuer Medikamente und Behandlungsmethoden: Zun&auml;chst sind grundlegende Untersuchungen zu m&ouml;glichen Nebenwirkungen notwendig, die Zeit und Geld kosten. Doch wenn sorgf&auml;ltig gearbeitet wird sowie die Ger&auml;te als Medizinprodukte zugelassen sind und klinische Studien erfolgreich die Wirkung nachgewiesen haben, wird es kaum Akzeptanz-Probleme geben. Bei innovativen Verfahren wie der Plasmamedizin ist jedoch mit &auml;hnlich langen Zeitr&auml;umen zu rechnen wie bei der Einf&uuml;hrung neuer Medikamente.</p>
<p><strong>Wie teuer sind Plasma-medizinische Anwendungen?</strong><br />
Das ist abh&auml;ngig vom jeweiligen Anwendungsfall. Es ist m&ouml;glich, Plasmen zu erzeugen, die preislich nur unwesentlich oberhalb von 100 Euro liegen. Diese sind aber nicht f&uuml;r jede Applikation geeignet und Ger&auml;te mit entsprechender Steuerung k&ouml;nnen auch im Bereich einiger 10.000 Euro und mehr angesiedelt sein.</p>
<p><strong>Wie positioniert sich die deutsche Plasmamedizin-Forschung im internationalen Vergleich?<br />
</strong>Es gibt weltweit zwei gro&szlig;e Player: Derzeit am sichtbarsten sind die USA, gefolgt von Deutschland mit den Zentren in Greifswald/Rostock und M&uuml;nchen. Im europ&auml;ischen Vergleich sind die beiden deutschen Zentren zusammen f&uuml;hrend.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><em>Tipp: Lesen Sie dazu den Leitbeitrag Forschung + Entwicklung in der soeben erschienenen Ausgabe 3-2010 des Magazins meditec INTERNATIONAL (Seite 22)</em></p>
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		<title>Sparpotenzial f&#252;rs Diagnostiklabor</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/185-k-cobas_c701.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />In der In-vitro-Diagnostik l&#228;sst sich vieles automatisieren ohne Qualit&#228;tseinbu&#223;en der Ergebnisse oder Verlust an medizinischer Aussagekraft. In Laboren mit hohem Testaufkommen hat die Prozessautomation eine wettbewerbsrelevante Bedeutung.

Biotechnologen und Chemiker ben&#246;tigen Zeit, um Inhaltsstoffe von Patientenproben oder Indikationen f&#252;r die Diagnose ausfindig zu machen. Wer da mit Probenhandling, Papierlisten und Pipettensuche besch&#228;ftigt ist, muss sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der In-vitro-Diagnostik l&auml;sst sich vieles automatisieren ohne Qualit&auml;tseinbu&szlig;en der Ergebnisse oder Verlust an medizinischer Aussagekraft. In Laboren mit hohem Testaufkommen hat die Prozessautomation eine wettbewerbsrelevante Bedeutung.<span id="more-2805"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2807" title="185-g-cobas_c701" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/185-g-cobas_c701.jpg" alt="" width="470" height="313" /></p>
<p>Biotechnologen und Chemiker ben&ouml;tigen Zeit, um Inhaltsstoffe von Patientenproben oder Indikationen f&uuml;r die Diagnose ausfindig zu machen. Wer da mit Probenhandling, Papierlisten und Pipettensuche besch&auml;ftigt ist, muss sich in Geduld fassen. Schneller geht es, wenn wichtige Analyseschritte einschlie&szlig;lich der eigentlichen Messung innerhalb eines automatisierten Workflows stattfinden. „Weniger manuelle Arbeitsschritte erh&ouml;hen die Effizienz im Labor, schlie&szlig;en Verwechslungen aus und reduzieren die Fehlerh&auml;ufigkeit“, sagt J&uuml;rgen Redmann, Mitglied der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Roche Diagnostics.</p>
<p>Ein steigender Wettbewerbs- und Kostendruck sowie eine wachsende Erwartungshaltung gegen&uuml;ber den Leistungen einer modernen Labormedizin zwingen dazu, neue Wege zu beschreiten. Einen Effizienzsprung in der Reorganisation von analytischen Abl&auml;ufen sieht Roche Diagnostics in einem Plattform-Konzept f&uuml;r den Serumarbeitsplatz. Der Kerngedanke ist ein modularer Systemaufbau mit einem hohen Automatisierungsgrad, der die Bed&uuml;rfnisse von sehr gro&szlig;en Laboratorien mit viel Probenaufkommen bis zu kleinen Basislaboren auch mit speziellen Fragestellungen abgedeckt.</p>
<p>Das j&uuml;ngste Mitglied der Cobas-Plattform von Roche heisst Cobas 8000 Modular Analyzer Series und ist f&uuml;r den Serumarbeitsplatz konzipiert. Das neue Flaggschiff der Division Diagnostics von Roche ist auf Hochdurchsatz getrimmt und schafft bis zu 8 400 Tests pro Stunde und, je nach Anwendungsfall, drei bis 15 Millionen Tests pro Jahr. Die Cobas-Plattform besteht aus mehreren Modulen, die sich miteinander kombinieren lassen, so dass am Ende ma&szlig;geschneiderte L&ouml;sungen ihre Untersuchungen aufnehmen. „Es gibt insgesamt 38 verschiedene Kombinationsm&ouml;glichkeiten der einzelnen Module“, sagt Harald Borrmann, Leiter Verkauf Labordiagnostik der Roche Diagnostics.</p>
<p>Das Basismodell enth&auml;lt bis zu vier analytische Module mit Schwerpunkttests f&uuml;r die klinisch-chemische und immunochemische Diagnostik. Erste Anwender &auml;u&szlig;ern sich begeistert, besonders &uuml;ber die schnelle Proben- und Reagenz-Pipettierung und die Ultraschallmischung von Proben durch unabh&auml;ngige Proben- und Reagenznadeln. F&uuml;r diagnostische Untersuchungen stehen im Endausbau mehr als 180 Parameter zur Verf&uuml;gung. Zwar ben&ouml;tigen nur wenige Hochleistungslabors eine solche F&uuml;lle an Testoptionen, aber auch kleinere Labors mit h&ouml;herem Arbeitsvolumen sch&auml;tzen den modularen Aufbau, vor allem wenn sie mit anderen Labors kooperieren: „Wir arbeiten mit elf Laborgemeinschaften zusammen und m&uuml;ssen permanent unsere Arbeitsabl&auml;ufe optimieren“, sagt Roland Imdahl vom Labor Schottdorf MVZ in Augsburg.<br />
-Andreas Beuthner-</p>
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		<title>Nano-Spritze</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/172-3-smi-04-bild-spritze.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Bei der Arbeit mit einem Rasterkraftmikroskop (AFM) am Institut f&#252;r Biomedizinische Technik in Z&#252;rich kamen Dr. Tomaso Zambelli und seine Kollegen darauf, ein ganz neues Imstrument zu kreieren:

Aus der Idee, zwei Elemente zusammen zu schlie&#223;en &#8211; die ultra-feine Me&#223;nadel und die sensitive Kraftkontrolle via Laserstrahl des klassischen AFM &#8211; lie&#223; sich die kleinste bislang bekannte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Arbeit mit einem Rasterkraftmikroskop (AFM) am Institut f&uuml;r Biomedizinische Technik in Z&uuml;rich kamen Dr. Tomaso Zambelli und seine Kollegen darauf, ein ganz neues Imstrument zu kreieren:</p>
<p><span id="more-2696"></span></p>
<div id="attachment_2697" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2697" title="172-3-smi 04 bild spritze" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/172-3-smi-04-bild-spritze.jpg" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Mit der Nano-Spritze l&auml;sst sich, im Gegensatz zu herk&ouml;mmlichen manuellen Systemen, die Kraft der Nadel auf eine Zelle so pr&auml;zise dosieren, dass sie nicht gesch&auml;digt wird (Bild: Pascal Behr, Cytosurge)</p></div>
<p>Aus der Idee, zwei Elemente zusammen zu schlie&szlig;en &#8211; die ultra-feine Me&szlig;nadel und die sensitive Kraftkontrolle via Laserstrahl des klassischen AFM &#8211; lie&szlig; sich die kleinste bislang bekannte Spritze realisieren. Mit dieser Kombination war das Fluid force microscope (FluidFM) geschaffen, das an der Nadelspitze einen Durchmesser von 200 Nanometern hat. Damit lassen sich Stoffe wie Nukleins&auml;uren oder Medikamente erstmals problemlos und auf h&ouml;chst schonende Weise in einzelne Zellen einbringen.</p>
<p>Eine Kernkomponente des System lie&szlig;en die Z&uuml;rcher Forscher von dem auf Mikrofabrikation spezialisierten Schweizer Zentrum f&uuml;r Elektronik und Mikrotechnik (CSEM) in Neuchatel entwickeln: Dort wurde im Cantilever, dem Verbindungsst&uuml;ck von der Messnadel zum Steuerger&auml;t, ein Mikrokanal von 500 Nanometern Durchmesser verlegt. Durch diesen Kanal werden die Fl&uuml;ssigkeiten gef&uuml;hrt, die dann &uuml;ber die Messnadel in eine Zelle eingespritzt werden.</p>
<p>F&uuml;r m&ouml;gliche Anwendungen des FluidFM sind der Fantasie bis auf weiteres keine Grenzen gesetzt: So lassen sich mit dem System beispielsweise auch Viren in einzelne Zellen einbringen, Injektionen von Wirkstoffen in Echtzeit beobachten oder selbst schwache elektrische Signale registrieren. Vor allem in der Materialwissenschaft oder bei der Produktion von Mikrosensoren er&ouml;ffnet das System neue M&ouml;glichkeiten.<br />
<a href="http://www.biomed.ee.ethz.ch" target="_blank">www.biomed.ee.ethz.ch</a></p>
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		<title>Magen-Schrittmacher</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im klinischen Alltag werden Elektroden routinem&#228;&#223;ig dazu verwendet, die elektrischen Aktivit&#228;ten des Herzen f&#252;r diagnostische Zwecke zu registrieren. Der am Bioengineering Institute der Universit&#228;t von Auckland in Neuseeland arbeitende Doktorand Peng Du hatte nun k&#252;rzlich die Idee, entsprechende Elektroden auch an einem anderen Organ einzusetzen: Er registrierte bei Operationen am offenen Bauch die elektrischen Signale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im klinischen Alltag werden Elektroden routinem&auml;&szlig;ig dazu verwendet, die elektrischen Aktivit&auml;ten des Herzen f&uuml;r diagnostische Zwecke zu registrieren. <span id="more-2694"></span>Der am Bioengineering Institute der Universit&auml;t von Auckland in Neuseeland arbeitende Doktorand Peng Du hatte nun k&uuml;rzlich die Idee, entsprechende Elektroden auch an einem anderen Organ einzusetzen: Er registrierte bei Operationen am offenen Bauch die elektrischen Signale des Magens. Die auf der Magenoberfl&auml;che des Patienten angebrachten flexiblen Elektroden bedecken dabei etwa 70 Prozent der Magenoberseite.</p>
<p>&Uuml;ber elektrische Impulse werden beispielsweise die Kontraktionen und die Entleerung des Magens gesteuert. Eine unter der Regie des Jungforschers eingeleitete Studie soll daher jetzt zu einem besseren Verst&auml;ndnis der elektrischen Aktivit&auml;ten des Magens f&uuml;hren. Mit ihrer Grundlagenarbeit versuchen Peng Du und seine Kollegen „zu bestimmen, was normale und was abnormale elektrische Magenaktivit&auml;t ist.“ Auf Basis dieser Erkenntnisse sollen dann entsprechende Ger&auml;te f&uuml;r die Magendiagnostik entwickelt werden. „Einige Medizintechnikfirmen haben bereits gro&szlig;es Interesse an unserer neuen Methode zur Messung der elektrischen Magenaktivit&auml;t gezeigt“, sagt der an dem Forschungsprojekt beteiligte Dr. Greg O’Grady <a href="http://www.wissenschaft-neuseeland.de" target="_blank">www.uniservices.co.nz<br />
www.wissenschaft-neuseeland.de</a></p>
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		<title>Gelaserte Mikrostruktur</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/172-2-smi-02-bild.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Bei h&#246;rgesch&#228;digten und geh&#246;rlosen Menschen l&#228;sst sich heute mit Hilfe von H&#246;rschnecken-Implantaten das H&#246;rverm&#246;gen deutlich verbessern. Dreh- und Angelpunkt f&#252;r die Funktionst&#252;chtigkeit dieser Technologie ist die gezielte Gestaltung der Mikrostruktur der Cochlea-Implantate.

Eine optimale Oberfl&#228;chenarchitektur gew&#228;hrleistet, dass das Implantat sich leichter mit den Nerven verbindet, zugleich st&#246;rendes Bindegewebswachstum minimiert wird und die Signale von den Elektroden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei h&ouml;rgesch&auml;digten und geh&ouml;rlosen Menschen l&auml;sst sich heute mit Hilfe von H&ouml;rschnecken-Implantaten das H&ouml;rverm&ouml;gen deutlich verbessern. Dreh- und Angelpunkt f&uuml;r die Funktionst&uuml;chtigkeit dieser Technologie ist die gezielte Gestaltung der Mikrostruktur der Cochlea-Implantate.</p>
<p><span id="more-2691"></span></p>
<div id="attachment_2690" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2690 " title="172-2-smi 02 bild" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/172-2-smi-02-bild.jpg" alt="" width="150" height="74" /><p class="wp-caption-text">Wie gut H&ouml;rschnecken-Implantate den H&ouml;rnerv durch elektrische Signale stimulieren, h&auml;ngt entscheidend von der Oberfl&auml;chengestaltung dieser Implantate ab (Bild: LZH). </p></div>
<p>Eine optimale Oberfl&auml;chenarchitektur gew&auml;hrleistet, dass das Implantat sich leichter mit den Nerven verbindet, zugleich st&ouml;rendes Bindegewebswachstum minimiert wird und die Signale von den Elektroden besser weitergeleitet werden. Um diese theoretischen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen, wird derzeit am Laser Zentrum Hannover (LZH), in Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), ein neuartiges Mikrostrukturierungsverfahren f&uuml;r die Oberfl&auml;che von H&ouml;rschnecken-Implantaten entwickelt. Als Instrument zur Bearbeitung der aus Silikon und Platin bestehenden Implantatoberfl&auml;chen dient ein Femtosekunden-Laser. Dieses Hightech-Ger&auml;t bringt mit seinen extrem kurzen Impulsen gezielt die erw&uuml;nschten Strukturen, beispielsweise f&uuml;nf Mikrometer breite Rillen in die Elektrodenoberfl&auml;che ein, ohne die Leitf&auml;higkeit oder Biovertr&auml;glichkeit des Implantats negativ zu beeinflussen. Die ersten Zellwachstumsversuche in vitro haben gezeigt, dass nach dieser Art der Oberfl&auml;chenbehandlung die Nervenzellen leichter entlang des Implantats wachsen und der H&ouml;rnerv besser stimuliert wird.<br />
<a href="http://www.lzh.de" target="_blank">www.lzh.de</a></p>
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		<title>Antihaft-Anker</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 07:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/173-smi-03-bild.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />In der Materialtechnik werden derzeit mit hauchd&#252;nnen Nanor&#246;hrchen st&#228;ndig neue Anwendungsbereiche erschlossen. Die aus einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen bestehenden R&#246;hrchen lassen sich in Sechseckstrukturen zu sehr langen Hohlzylindern formen, die nur so dick sind, wie das Zehntausendstel eines Haares. 
Das Problem bei solchen Materialien ist, dass sie sich leicht verwickeln und miteinander verkleben. Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Materialtechnik werden derzeit mit hauchd&uuml;nnen Nanor&ouml;hrchen st&auml;ndig neue Anwendungsbereiche erschlossen. Die aus einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen bestehenden R&ouml;hrchen lassen sich in Sechseckstrukturen zu sehr langen Hohlzylindern formen, die nur so dick sind, wie das Zehntausendstel eines Haares. <span id="more-2684"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2685" title="173-smi 03 bild" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/173-smi-03-bild.jpg" alt="" width="150" height="105" />Das Problem bei solchen Materialien ist, dass sie sich leicht verwickeln und miteinander verkleben. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben sich die Arbeitsgruppen um die Professoren Dirk Guldi und Andreas Hirsch von der Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg etwas einfallen lassen. Die Wissenschaftler haben eine Art molekularen Anker entwickelt, der sich an der Au&szlig;enwand der Kohlenstoffzylinder anlagert. Der Anker wirkt dort wie eine Antihaftbeschichtung, die ein Verkleben der Nanor&ouml;hrchen verhindert und sie dar&uuml;ber hinaus wasserl&ouml;slich macht. „Diese Entwicklung erleichtert die Prozessierbarkeit von Kohlenstoff-Nanor&ouml;hrchen enorm“, betont Professor Guldi.</p>
<p>Da das Anker-Molek&uuml;l au&szlig;erdem noch lichtempfindlich ist, ist diese Struktur dazu in der Lage, elektrische Ladungen an das Nanor&ouml;hrchen abzugeben. Diese Tatsache l&auml;sst sich dazu benutzen, die Eigenschaften der R&ouml;hrchen gezielt zu ver&auml;ndern, woraus sich Perspektiven f&uuml;r verschiedene industrielle Anwendungen ergeben.<br />
<a href="http://www.chemie.uni-erlangen.de/department/dirk-guldi " target="_blank">www.chemie.uni-erlangen.de/department/dirk-guldi </a></p>
<hr />
]]></content:encoded>
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		<title>Sicherer zur Brustkrebsdiagnose</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2010/03/15/sicherer-zur-brustkrebsdiagnose/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 07:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/172k-Anlauf-karoshi.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />Vorsorge und Diagnostik von Brustkrebs m&#252;ssen sicherer werden. Fakt ist: Die R&#246;ntgen-Mammographie &#252;bersieht zwischen 25 und 40 Prozent der Brustkrebsf&#228;lle. Neue Verfahren, die aufhorchen lassen, hei&#223;en beispielsweise Elastographie und optische Mammographie.
In f&#252;nf bis zehn Jahren k&#246;nnten sie zulassungsreif sein.


Je fr&#252;her Krebstumore sicher diagnostiziert werden, je besser sind die Heilungsaussichten und entsprechend wichtig ist die Vorsorge. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorsorge und Diagnostik von Brustkrebs m&uuml;ssen sicherer werden. Fakt ist: Die R&ouml;ntgen-Mammographie &uuml;bersieht zwischen 25 und 40 Prozent der Brustkrebsf&auml;lle. Neue Verfahren, die aufhorchen lassen, hei&szlig;en beispielsweise Elastographie und optische Mammographie.<br />
In f&uuml;nf bis zehn Jahren k&ouml;nnten sie zulassungsreif sein.</p>
<p><span id="more-2675"></span><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-2679" title="Brustkrebs" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/172g-Anlauf-karoshi.jpg" alt="" width="470" height="470" /></p>
<p>Je fr&uuml;her Krebstumore sicher diagnostiziert werden, je besser sind die Heilungsaussichten und entsprechend wichtig ist die Vorsorge. Nur, die dabei eingesetzte R&ouml;ntgen-Mammographie &uuml;bersieht zwischen 25 und 40 Prozent der Brustkrebsf&auml;lle. Und etwa 80 Prozent der auf Grund der Mammographie durchgef&uuml;hrten Biopsien ergeben keinen Krebs. Abgesehen von den Schmerzen und dem damit verbundenen psychischen Stress sind Biopsien nicht gerade billig: Die Kosten liegen zwischen 120 und 600 Euro.</p>
<p>Und bei der gro&szlig;en Anzahl eigentlich &uuml;berfl&uuml;ssiger Biopsien kommen da einige 100 000 Euro pro Jahr und Land zusammen. Ein Grund f&uuml;r die mangelnde Sensibilit&auml;t der konventionellen Mammographie ist, dass sie nur anatomische Details abbildet ohne funktionale Informationen zu liefern, aber gerade diese funktionalen Informationen sind f&uuml;r eine sichere Diagnose unumg&auml;nglich. MRI (Magnetic Resonance Imaging) kann das, aber dieses Verfahren ist viel zu aufw&auml;ndig und zu teuer, um sich f&uuml;r Screenings zu eignen.</p>
<p><strong>Ultraschall-Elastographie f&uuml;hrt weiter<br />
</strong>Mediziner nehmen schon jetzt die Sonographie da zu Hilfe, wo die Mammographie nicht eindeutig ist. Leider haben die Ultraschallbilder wegen ihrer schlechten Unterscheidbarkeit zwischen krebsartigem und gutartigem Gewebe den leidigen Nebeneffekt, die Zahl der Biopsien eher zu erh&ouml;hen. Am Elizabeth Wende Breast Center in Rochester wurde unter der Leitung von Dr. Stamatia Destounis eine Studie durchgef&uuml;hrt, wie man mehr Genauigkeit durch die so genannte Ultraschall-Elastographie erreichen kann. Der Hintergrund: M&ouml;glicherweise kann man b&ouml;sartige Tumore an ihrer H&auml;rte erkennen.</p>
<p>Die Ultraschall-Elastographie misst die Komprimierbarkeit und die mechanischen Eigenschaften des Gewebes mit Hilfe von Ultraschallsignalen. Bei der noch laufenden Studie erstellte das Forschungsteam von 179 Patienten 184 Elastogramme. Von den 134 durchgef&uuml;hrten Biopsien ergaben 56 Krebs. „Das Problem ist, dieses Verfahren quantifizierbar zu machen“, bringt es Ludwig Isken, Produktmanager Ultraschall bei Philips auf den Punkt. Die Gr&uuml;nde: Die Gewebeverformungen auch durch einen starken Ultraschallimpuls sind gering und Herzschlag und Atmung des Patienten sorgen f&uuml;r Bewegungen, welche die Gewebeverformungen durch Ultraschall &uuml;berlagern und verf&auml;lschen. „Dazu kommt, dass man noch nicht so genau wei&szlig;, ab welcher Festigkeit das Gefundene b&ouml;sartig ist“, so Ludwig Isken. Abhilfe verspricht die Ausbreitung von Scherwellen im Brustgewebe, die von einem Ultraschallpuls erzeugt wurden, zu detektieren und zu untersuchen.</p>
<p>Was Krebstumore noch von gutartigen Lesionen unterscheidet, ist die Angiogenese. Durch das starke Wachstum eines Tumors und dem damit verbundenen starken Bedarf an N&auml;hrstoffen entsteht um Tumore ein dichtes Geflecht von kleinen Blutgef&auml;&szlig;en. Da das Volumen der Angiogenese deutlich gr&ouml;&szlig;er ist als das des eigentlichen Tumors, kann eine Methode, die die Angiogenese detektiert, auch Tumore sehen, die f&uuml;r die Mammographie noch unsichtbar sind.</p>
<p>Diese Angiogenese nutzt die optische Mammographie aus. Kontinuierliche Laserstrahlen aus dem nahen Infrarot durchleuchten das Brustgewebe und die Wellenl&auml;nge wird so gew&auml;hlt, dass sie von H&auml;moglobin absorbiert wird, nicht aber von Wasser oder Fett. „Deshalb arbeitet das System auch unabh&auml;ngig von der Dichte des Gewebes und ermittelt nur die Verteilung von Blut in der Brust“, beschreibt Steve Ponder, Direktor Advanced Development bei Imaging Diagnostic Systems Inc. aus Fort Lauderdale deren Entwicklung CTLM (Computer Tomography Laser Mammography).</p>
<p><strong>Ber&uuml;hrungsfrei statt gequetscht<br />
</strong>Die Patientinnen werden sich freuen: Statt die Brust schmerzhaft gequetscht zu bekommen liegt die Patientin hier entspannt auf einer Liege und die Brust h&auml;ngt in den Messraum hinein. Dieser Messraum enth&auml;lt eine Laserdiode und Detektoren. Die Messeinrichtung rotiert um die Brust und tastet sie so ber&uuml;hrungsfrei ab. Rein theoretisch kommt das Verfahren ohne Kontrastmittel aus.</p>
<p>„Es ist noch zu fr&uuml;h, die optische Mammographie als ein Screening-Werkzeug zu bezeichnen, aber man kann sagen, dass es ein diagnostisches Werkzeug werden k&ouml;nnte“, ist sich Huabei Jiang, Professor f&uuml;r Biomedical Engineering an der Universit&auml;t Florida sicher. In diesem Punkt sind Huabei Jiang und Dr. Alexander P&ouml;llinger von der Charité in Berlin einer Meinung. Alexander P&ouml;llinger arbeitet seit 2001 mit CTLM von Imaging Diagnostic Systems. „An der Charité wurden seither etwa 300 Untersuchungen gemacht, momentan als Zusatz zur normalen Mammographie.</p>
<p>Meiner Erfahrung nach kommt man f&uuml;r stichhaltige Ergebnisse aber nicht ohne Kontrastmittelvergabe aus“, fasst Alexander P&ouml;llinger zusammen.<br />
Bei der Forschungsgruppe der Charité f&uuml;hrt man auch dynamische Messungen durch. Dabei wird das Kontrastmittel sehr schnell verabreicht und mittels optischem Tomographen wird dann ermittelt wie das Kontrastmittel am Tumor anflutet. „Das Kontrastmittel flutet in Tumorgewebe viel schneller an als bei gesundem“, berichtet Alexander P&ouml;llinger.</p>
<p>Um solche Messungen machen zu k&ouml;nnen muss das System eine entsprechend hohe Bildrate haben. „Unser DYNOT-System (dynamischer optischer Tomograph) macht etwa zwei Bilder pro Sekunde und braucht bis zu mehreren Minuten f&uuml;r einen Brustscann. Mit dieser hohen Bildrate kann die Blutflussdynamik erfasst werden“, berichtet Dr. Christoph H. Schmitz Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von NIRx Medizintechnik GmbH &uuml;ber das von ihm entwickelte System. Das Ganze besitzt einen hohen dynamischen Messebereich und hat mit Lichtintensit&auml;ten &uuml;ber neun Gr&ouml;&szlig;enordnungen keine Probleme.</p>
<p>In einer gemeinsamen Studie der Charité und PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) untersuchte man eine weitere Variante: die Fluoreszenzmammographie. Dr. Dirk Grosenick von der PTB: „Das in unserer Studie verwendete Kontrastmittel ICG wird innerhalb von etwa 10 Minuten aus dem Blut abgebaut. Im Bereich von Karzinomen sind die Kapillaren l&ouml;chrig und das Kontrastmittelmolek&uuml;l kann in das Tumorgewebe austreten. Dort ist es f&uuml;r einige Stunden nachweisbar.“ Durch die starke Bindung des ICG-Molek&uuml;ls an Plasmaproteine des Bluts wirkt das Kontrastmittel als Makromolek&uuml;l.</p>
<p>Dieser sperrige Verbund braucht relativ gro&szlig;e L&ouml;cher in den Kapillaren, um austreten zu k&ouml;nnen, und im Bereich b&ouml;sartiger Tumore ist dies gegeben. Gutartige L&auml;sionen erzeugen zu kleine Kapillarl&ouml;cher f&uuml;r ICG, so dass sich hier Unterscheidungsm&ouml;glichkeiten ergeben. „Allerdings k&ouml;nnen auch Entz&uuml;ndungen zu einer erh&ouml;hten Durchl&auml;ssigkeit von Kapillaren f&uuml;hren. Nun stellt sich die Frage, ob das ICG dort auch l&auml;nger eingelagert wird, bemerkt Dirk Grosenick.</p>
<p><strong>Fernziel Spektrographie?</strong><br />
Aber Forscher denken schon weiter: Huabei Jiang will &#8211; &auml;hnlich wie bei der Analyse der Atmosph&auml;re ferner Planeten &#8211; mit Spektrographie die Chemie der Brust detektieren f&uuml;r eine noch sicherere Diagnose. „Die zehn Wellenl&auml;ngen aus dem Infrarot-Bereich zwischen 600 und 960 nm sind so gew&auml;hlt, dass zum Beispiel jeweils nur durch sauerstoffangereichertes H&auml;moglobin, Wasser oder Lipide absorbiert werden“, so Huabei Jiang. Mit einem solchen System k&ouml;nnte auch der Erfolg einer Krebstherapie effizient &uuml;berwacht werden. -Dr. Barbara Stumpp-</p>
<div id="attachment_2680" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2680" title="172-CSchmitz" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/172-CSchmitz.jpg" alt="Dr. Christoph Schmitz, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer NIRx Medizintechnik: „Mit etwa zwei Bildern pro Sekunde kann die Blutflussdynamik" width="150" height="200" /><p class="wp-caption-text">Dr. Christoph Schmitz, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer NIRx Medizintechnik: „Mit etwa zwei Bildern pro Sekunde kann die Blutflussdynamik</p></div>
<p> </p>
<div id="attachment_2676" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2676" title="172-sponder" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/172-sponder.jpg" alt="" width="150" height="172" /><p class="wp-caption-text">Steve Ponder, Direktor Advanced Development, Imaging Diagnostic Systems: „Die CTLM arbeitet unabh&auml;ngig von der Dichte des Gewebes.“</p></div>
<p> </p>
<div id="attachment_2677" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-2677 " title="172-P&ouml;llingerCharité" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/172-P&ouml;llingerCharité.jpg" alt="" width="150" height="226" /><p class="wp-caption-text">Dr. Alexander P&ouml;llinger, Charité Berlin: „Meiner Erfahrung nach kommt man f&uuml;r stichhaltige Ergebnisse nicht ohne Kontrastmittel-vergabe aus.“</p></div>
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		<title>Ein Stent l&#228;sst aufhorchen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 07:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img  src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/171k-Anlauf.jpg" alt="Illustration" style="float: left;" />F&#252;r die Behandlung von Koronar-Stenosen haben die Kardiologen seit kurzem eine zus&#228;tzliche Option zur Hand, den zur klinischen Anwendung zugelassenen Koronarstent Catania. Seine Leistungsf&#228;higkeit verdankt er der Arbeit von Oberfl&#228;chentechnikern.

Das Geheimnis der besonderen Wirksamkeit des Koronarstents Catania liegt in seinem Coating, einer nanod&#252;nnen Oberfl&#228;chenbeschichtung. Die Innovation aus den US-amerikanischen CeloNova-BioSciences-Entwicklungslabors unterst&#252;tzt, wie ausf&#252;hrliche Untersuchungen ergaben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;r die Behandlung von Koronar-Stenosen haben die Kardiologen seit kurzem eine zus&auml;tzliche Option zur Hand, den zur klinischen Anwendung zugelassenen Koronarstent Catania. Seine Leistungsf&auml;higkeit verdankt er der Arbeit von Oberfl&auml;chentechnikern.<span id="more-2668"></span><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-2672" title="Officeworker" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/171g-Anlauf.jpg" alt="" width="470" height="313" /></p>
<p>Das Geheimnis der besonderen Wirksamkeit des Koronarstents Catania liegt in seinem Coating, einer nanod&uuml;nnen Oberfl&auml;chenbeschichtung. Die Innovation aus den US-amerikanischen CeloNova-BioSciences-Entwicklungslabors unterst&uuml;tzt, wie ausf&uuml;hrliche Untersuchungen ergaben, einerseits die Endothelbildung und verringert zugleich die Thrombogenit&auml;t. Letztere ist der entscheidende Parameter, der die H&auml;ufigkeit akuter Thrombosen und Restenosen reflektiert.</p>
<p>Die vorgelegten Daten lie&szlig;en die Kardiologen-Community bereits aufhorchen: Auf der Euro-PCR-Tagung 2009 in Barcelona wurden die Ergebnisse von vier Studien zum Catania-Stent vorgestellt. Auf dieser Veranstaltung der European Association of Percutaneous Cardiovascular Interventions (ESACI) wurden die Resultate, die dieses Stent-System bei Anwendungen im Koronarbereich sowie im Unterschenkel erzielte, ausf&uuml;hrlich referiert. W&auml;hrend eines Zeitraums von 18 Monaten traten bei den untersuchten Patienten der ersten First-in-Man-Studien (FIM) keinerlei Thrombosen, Herzinfarkte oder Todesf&auml;lle auf. Bemerkenswert ist, dass dabei innerhalb dieser Studien auf eine durchgehende Behandlung mit dualen Thrombozyten-hemmenden Therapeutika verzichtet werden konnte. Eine der prospektiven Studien sei hier kurz skizziert.</p>
<p>Bei der zw&ouml;lfmonatigen Atlanta-Studie, wurden 55 Patienten mithilfe des Koronarstent-Systems Catania gegen symptomatische isch&auml;mische Herzerkrankungen behandelt, die aufgrund von erstmalig obstruktiven L&auml;sionen nativer Koronararterien aufgetreten waren. Bei dieser an einer sehr komplexen Population von FIM-Patienten durchgef&uuml;hrten Studie trat nach den zw&ouml;lf Monaten kein einziger Todesfall auf. Die Herzinfarkt-, Schlaganfall-, Thrombose-Raten sowie die aortokoronare Bypass-Rate blieben bei glatten „null Prozent“. Eine Revaskularisierung der L&auml;sionen trat in 10,9 Prozent der F&auml;lle auf, wobei nur der Anteil von 3,6 Prozent klinisch begr&uuml;ndet war. Die bin&auml;re Restenoserate lag bei 6,8 Prozent. Bei allen Patienten konnte nach 30 Tagen die duale Antithrombozytentherapie eingestellt werden.</p>
<p>Die Daten aus den durchgef&uuml;hrten Angiokardiographien und intravaskul&auml;ren Ultraschalluntersuchungen aller Patienten wurden sofort nach der Implantation der Stents und im Rahmen einer Nachsorgeuntersuchung nach sechs Monaten von unabh&auml;ngigen -Laboren untersucht. In einer Untergruppe von 15 zuf&auml;llig ausgew&auml;hlten Patienten wurden insgesamt 19 028 Stentstreben (struts) analysiert. Die Untersuchung mithilfe der Koh&auml;renztomographie (Coherence Tomography) ergab eine vollst&auml;ndige Endothelbildung und eine Abdeckungsquote der Stentstreben von 99,5 Prozent.</p>
<p>Nun ein genauerer Blick auf das Coating selbst, dem der Catania-Stent seine guten Ergebnisse verdankt. Die Ummantelung ist aus dem Werkstoff Polyzene-F gefertigt, einer origin&auml;ren Entwicklung von CeloNova BioSciences. Seiner chemischen Natur nach ist dieses Material ein anorganisches Polyphosphazene-Polymer, aufgebaut aus einem Phosphor-Stickstoff-Ger&uuml;st, an das Trifluorethoxy-Seitengruppen angelagert sind.<br />
Die Stent-Oberfl&auml;chen sind mit einer lediglich 35 bis 40 Nanometer d&uuml;nnen Beschichtung aus diesem Polymer versehen. Aufgrund seiner negativ polarisierten Oberfl&auml;che weist das Material die Infiltration von Bakterien ab. Bei Labortests mit Bakterienkulturen ( E.coli, Staphylococcus epiderm., MRSA u.a.) wurde gezeigt, dass sich die Beschichtung hemmend  auf das Bakterienwachstum auswirkt. Zu den vielf&auml;ltigen Eigenschaften von Polyzene-F geh&ouml;rt es, dass es biokompatibel ist sowie antithrombotisch und entz&uuml;ndungshemmend wirkt.</p>
<p>Nach den durchgef&uuml;hrten Untersuchungen ist insbesondere die hohe Gleitf&auml;higkeit des Nanocoatings daf&uuml;r verantwortlich, dass das erw&uuml;nschte Endothel-Zellwachstum stimuliert wird, ohne eine Thrombozytenaktivierung anzuregen. Au&szlig;erdem kaschiert das Coating die Pr&auml;senz des Stents gegen&uuml;ber der k&ouml;rpereigenen Abwehr. Es ist keinerlei Respons des immunologischen Komplementsystems oder der Koagulations-Kaskade in Bezug auf das Polymer zu verzeichnen.</p>
<p><strong>Gut in Gef&auml;&szlig;e einschiebbar<br />
</strong>Die Gleitf&auml;higkeit der Polymer-Oberfl&auml;che bewirkt zugleich, dass die Einschiebbarkeit in die Gef&auml;&szlig;e sehr gut ist. Desweiteren ist der Catania-Stent au&szlig;erordentlich flexibel, so dass er sich selbst an sehr verschlungene anatomische Gegebenheiten anpassen l&auml;sst.</p>
<p>Der Catania-Stent bietet sich somit als Alternative zu den bisher g&auml;ngigen System-Philosophien der Bare-Metal-Stents (BMS) und der Drug-eluting-Stents (DES) an: Er weist die an den medikamentenbeschichteten Stents gesch&auml;tzten Vorteile auf. Er &uuml;berwindet aber zugleich einige Nachteile, die bei der DES-Technik nach wie vor auftreten, wie das nicht leicht zu beherrschende Thrombosepotenzial. Dadurch entf&auml;llt bei Catania der sonst nicht unerhebliche Kostenaufwand der Behandlung mit einer dualen Thrombozyten-hemmenden Therapie, die wegen ihrer l&auml;ngerfristigen Notwendigkeit auch die Compliance der Patienten auf eine gr&ouml;&szlig;ere Probe stellt. Ein weiterer Vorteil von Catania gegen&uuml;ber den DE-Stents sind die vergleichsweise niedrigeren Produktionskosten. Der Catania-Stent, aus einer Kobalt-Chrom-Legierung gefertigt, ist in Europa derzeit in 60 Gr&ouml;&szlig;en erh&auml;ltlich: in L&auml;ngen von 8 bis 38 Millimetern und in acht Durchmessern von 2,0 bis 4,0 Millimetern. -Dr. Helmut Bruckner-</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2670" title="171-smi cata stent 02" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/171-smi-cata-stent-02.jpg" alt="" width="245" height="197" />Im Detail: Polyzene-F</strong><br />
Die von CeloNova BioSciences entwickelte Oberfl&auml;chenbeschichtung Polyzene-F wird als gleitf&auml;hig, antithrombotisch, antiinflammatorisch und bakterienresistent beschrieben. Nach Herstellerangaben eignet sie sich prinzipiell f&uuml;r die Beschichtung von medizinischen Implantaten.</p>
<p>Der Werkstoff Polyzene-F kann in Dicken von 40 bis &uuml;ber 200 Nanometern als Beschichtung alleine oder mit anderen Sub-stanzen verwendet werden. Er ist mit einer Vielzahl von Substraten kombinierbar, beispielsweise mit Metallen, Keramiken oder anderen Polymeren. Er steht dabei f&uuml;r eine breite Palette von biowissenschaftlichen und industriellen Anwendungen zur Verf&uuml;gung. So kann Polyzene-F individuell an die gew&uuml;nschte Anwendung angepasst und auf verschiedene Weisen aufgebracht werden: Unter anderem als Beschichtung oder durch Extrusion, Weben oder Elektrospinnen. Dabei ist die Dicke in einem Bereich von weniger als 50 Nanometern bis &uuml;ber 200 Nanometer variierbar. In jedem Fall nimmt das Tr&auml;germaterial die Eigenschaften des Polymers an.</p>
<div id="attachment_2669" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-2669" title="171-smi cata stent" src="http://meditec.mi-verlag.de/wp-content/uploads/2010/03/171-smi-cata-stent.jpg" alt="" width="470" height="190" /><p class="wp-caption-text">Das Catania-Koronarstent-System tr&auml;gt die CE-Kennzeichnung und ist derzeit bereits in Europa und im Nahen Osten auf dem Markt (Bild CeloNova BioSciences) </p></div>
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		<title>Spurensuche im Erbgut</title>
		<link>http://meditec.mi-verlag.de/2010/03/03/spurensuche-im-erbgut-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SchoettnerSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Technologiezentrum T&#252;bingen, das von dem Bioregio Stern Management betreut wird, firmiert seit kurzem das Center for Genomics and Transcriptomics, kurz CeGAT. Bioinformatiker und Naturwissenschaftler untersuchen das Erbgut mit modernsten Hochdurchsatz-Technologien. Das Dienstleistungszentrum analysiert Gene auf alle bisher beim Menschen als krankheitsverursachend bekannten Eigenschaften. CeGAT ist nicht nur der einzige kommerzielle Anbieter von DNA- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Technologiezentrum T&uuml;bingen, das von dem Bioregio Stern Management betreut wird, firmiert seit kurzem das Center for Genomics and Transcriptomics, kurz CeGAT. Bioinformatiker und Naturwissenschaftler untersuchen das Erbgut mit modernsten Hochdurchsatz-Technologien. <span id="more-1913"></span>Das Dienstleistungszentrum analysiert Gene auf alle bisher beim Menschen als krankheitsverursachend bekannten Eigenschaften. CeGAT ist nicht nur der einzige kommerzielle Anbieter von DNA- und RNA-Sequenzierungen in der Region, sondern auch das erste Unternehmen am deutschen Markt, das &uuml;ber den seit M&auml;rz 2009 auf dem Markt verf&uuml;gbaren Solid 3 Hochdurchsatz-Sequenzierer von Applied Biosystems verf&uuml;gt.</p>
<p>Es gibt zahlreiche Krankheiten wie zum Beispiel Tumorerkrankungen, Epilepsie, Herzerkrankungen oder auch Parkinson, die durch Mutationen in unterschiedlichen Genen hervorgerufen werden k&ouml;nnen. Eine Untersuchung der einzelnen in Frage kommenden DNA-Abschnitte nacheinander ist sehr langwierig und teuer. Deshalb fasst CeGAT kritische Gene in einem Diagnostik-Panel zusammen und sequenziert alle auf diesem Panel enthaltenen Gene mit der Hochdurchsatz-Technologie gleichzeitig. Damit wird die Untersuchung f&uuml;r den Patienten nicht nur deutlich schneller, sondern auch preisg&uuml;nstiger.</p>
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		<title>Telemedizin: Impulse aus Unterfranken erwartet</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mediklein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung + Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei unterfr&#228;nkische Forschungsverb&#252;nde aus Universit&#228;t und Industrie werden vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung im Spitzencluster &#8220;Medical Valley Metropolregion N&#252;rnberg&#8221; gef&#246;rdert. Bis zu sechs Millionen Euro flie&#223;en in die Fernbetreuung von Patienten mit chronischen Atemwegskrankheiten und Diabetes.Ziel der beiden Forschungsverb&#252;nde: Die Patienten sollen zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, aber mit moderner Technik von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei unterfr&auml;nkische Forschungsverb&uuml;nde aus Universit&auml;t und Industrie werden vom Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung im Spitzencluster &#8220;Medical Valley Metropolregion N&uuml;rnberg&#8221; gef&ouml;rdert. Bis zu sechs Millionen Euro flie&szlig;en in die Fernbetreuung von Patienten mit chronischen Atemwegskrankheiten und Diabetes.<span id="more-2236"></span>Ziel der beiden Forschungsverb&uuml;nde: Die Patienten sollen zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, aber mit moderner Technik von zentralen medizinischen Einrichtungen aus &auml;rztlich betreut werden.</p>
<p>Erreichen wollen die Projektpartner ihr Ziel mit Methoden der Telematik (Telekommunikation + Automatisierung + Informatik).  Dabei wird &uuml;ber Telekommunikationsverbindungen, etwa per Internet oder UMTS, ein Kontakt zwischen Patienten, &Auml;rzten und Pflegepersonal hergestellt, um rechtzeitig kritische Entwicklungen im Gesundheitszustand erfassen und darauf reagieren zu k&ouml;nnen. Die unterst&uuml;tzenden Ger&auml;te werden aus der Entfernung gewartet und auf ihr korrektes Funktionieren kontrolliert. Das verspricht eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei gleichzeitiger Reduktion der Kosten.</p>
<p>Im Spitzencluster &#8220;Medical Valley der Metropolregion N&uuml;rnberg&#8221; unter Leitung der Siemens AG sind die unterfr&auml;nkischen Projektpartner im Bereich Intelligente Sensorik eingebunden. Die finanzielle F&ouml;rderung des Clusters hat die Bundesministerin f&uuml;r Bildung und Forschung, Annette Schavan, in diesen Tagen bekannt gegeben. Insgesamt f&ouml;rdert das Ministerium f&uuml;nf solche Exzellenzcluster mit 200 Millionen Euro.</p>
<p>Das Zentrum f&uuml;r Telematik e.V. (Gerbrunn) koordiniert in diesem Cluster mit Industriepartnern aus Unterfranken die Projekte &#8220;Fernbetreuung bei COPD und Heimbetreuung&#8221; und &#8220;Unterst&uuml;tzung der Autonomie von Dialysepatienten durch Telematikmethoden&#8221;. Die Universit&auml;t W&uuml;rzburg ist in beiden Projekten durch den Lehrstuhl f&uuml;r Informatik VII (Robotik und Telematik) von Professor Klaus Schilling vertreten. Mit dabei sind im Projekt zu den Atembeschwerden die Missions&auml;rztliche Klinik W&uuml;rzburg (Professor Berthold Jany) sowie die Unternehmen Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke (Bad Kissingen), iWelt AG (Eibelstadt) und Cardinal Health Germany (H&ouml;chberg). Im Projekt zur Dialyse sind der Weltmarktf&uuml;hrer Fresenius Medical Care (Schweinfurt) und die Nephrologie-Abteilungen der Universit&auml;tskliniken W&uuml;rzburg und Erlangen als Partner aktiv.</p>
]]></content:encoded>
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