Patientenüberwachung dank Pumpentechnik
Mit Hilfe von Monitoren werden in vor allem in der Intensivmedizin die Vitalparameter von Patienten gemessen und überwacht. Einen wichtigen Parameter des so genannten Monitorings stellt die kontinuierliche und genaue Messung des Blutdrucks dar.
Der Task Force Monitor ist ein Diagnosesystem zur nichtinvasiven Überwachung aller Herz-Kreislaufwerte. Diese werden online und für jeden Herzschlag separat ermittelt. Zwei in die Elektronik integrierte Mikropumpen der Firma Schwarzer Precision liefern dabei die erforderliche Druckluft für die oszillometrische und die Beat-to-beat-Blutdruckmessung. Bei der Beat-to-beat-Blutdruckmessung handelt es sich um eine Methode, die es erlaubt, den Blutdruck nichtinvasiv und für jeden einzelnen Herzschlag über eine Ringmanschette am Finger zu messen.
Dabei wird mit Hilfe eines Lichtsignals die Absorption des Lichts durch den Blutfluss im Finger bestimmt. Gleichzeitig übt die Manschette Druck auf das Blutgefäß aus und hält dieses so entspannt. Verändert sich der Absorptionsgrad des Lichts und damit also der Gefäßdurchmesser, muss der Luftdruck rasch und präzise nachgeregelt werden, damit der Ausgangszustand des entspannten Blutgefäßes wieder erreicht wird. Daher nennt sich diese Regelkreis-Methode auch „Vascular Unloading Technique“.
Für das Nachregeln des Luftdrucks wird eine Exzenter-Membranpumpe von Schwarzer Precision verwendet. Die Pumpe erfüllt völlig andere Anforderungen als die der oszillometrischen Messung.
Sie muss sehr fein anzusteuern sein, um schnellstmöglich und äußerst präzise Druckänderungen in der Manschette zu regulieren. Eine Exzenter-Membranpumpe vom Typ SP 600 EC erfüllt diese Aufgabe bestens. Durch die exakte Regelung der Motordrehzahl können geringste Druckschwankungen in der Fingermanschette innerhalb von Sekundenbruchteilen und nahezu in Echtzeit optimal und zuverlässig ausgeglichen werden.

