GE Healthcare sieht China und Indien als Wachstumstreiber

China und Indien werden nach Einschätzung des CEO der GE Healthcare zum Gewinnwachstum der Sparte beitragen. Die beiden Länder seien die Wachstumstreiber für die Einheit, sagte der Manager der zu General Electric (GE) gehörenden Sparte GE Healthcare, John Dineen.  GE Healthcare ist unter anderem in den Bereichen medizinische Bildgebung und Diagnostik sowie Patientenmonitoring tätig.
Die GE-Sparte verbuchte in den Jahren 2008 und 2009 rückläufige Gewinne. Als Grund hierfür wird die Investitionszurückhaltung vieler Krankenhäuser in den entwickelten Ländern vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise genannt. Im vergangenen Jahr ging der Nettogewinn von GE Healthcare um 15% auf 2,42 Mrd USD zurück, während der Umsatz um 8% auf 16,02 Mrd USD fiel.

Indien und China, die derzeit 9% zum Gesamtumsatz von GE Healthcare beisteuerten, werden laut Dineen in den nächsten Jahren zweitstellig wachsen. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Einführung neuer Designs, die auf die Erfordernisse der beiden Märkte ausgerichtet seien.

Im laufenden Jahr 2010 will GE Healthcare 40 Scanner für die Computertomographie in Indien verkaufen. Diese werden in dem Land gefertigt und kosten 200.000 USD das Stück. In den nächsten zwei Jahren soll der Absatz dieser Scanner in Indien verdoppelt werden.