Philips ermöglicht nichtinvasive Behandlung von Uterusmyomen

Im Rahmen des Europäischen Radiologenkongresses in Wien gab Philips heute die Verfügbarkeit eines neuen Systems für die Myom-Therapie bekannt. Das Sonalleve MR-HIFU ist eine nichtinvasive Alternative zu den herkömmlichen operativen Methoden zur Entfernung von Uterusmyomen bei Frauen. Es kombiniert MRT-Bildgebung mit hoch intensiver fokussierter Ultraschalltherapie (HIFU). Während der nichtinvasiven Behandlung werden Ultraschallwellen auf den Zielbereich innerhalb des Myoms gerichtet. Aufgrund der Energieübertragung und der Bündelung des Ultraschalls in diesem vorher definierten Focus, steigt die Temperatur im Myom-Gewebe auf etwa 60 °C, was zur Ablösung (Ablation) des Gewebes führt. Die Magnetresonanztomographie (MRT) wird dabei zur dreidimensionalen Therapieplanung im Vorfeld, zur Temperaturüberwachung in Echtzeit während der Ablation und zur Nachbeobachtung verwendet. 

Während der stressfreien, nichtinvasiven MR-HIFU-Behandlung spürt die Patientin fast keine Schmerzen. Sie kann das Krankenhaus am selben Tag verlassen, und die meisten Patientinnen sind innerhalb von zwei Tagen in der Lage, ihre normalen Tagesaktivitäten wieder aufzunehmen. Die volumetrische Ablation mit Echtzeitfeedback steigert die Effizienz und ermöglicht Behandlungszeiten von etwa zwei Stunden, was Sonalleve MR-HIFU zu einer effizienten Therapieoption macht. 

„Sonalleve MR-HIFU ist eine neue Technik, die nur geringen Stress für die Patientin bedeutet. Damit haben wir eine gute Methode gefunden, Uterusmyome zu entfernen“, kommentiert Prof. Dr. Klaus Diedrich, Ärztlicher Direktor Campuszentrum Lübeck.

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