Siemens-Hörgerätesparte hat 2009 weniger umgesetzt

Die Hörgerätesparte der Siemens AG hat einer Meldung der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires  zufolge  im Jahr 2009 eine geringere Marge erzielt und weniger umgesetzt als im Vorjahr. Aus diesem Grund hätten Beteiligungsgesellschaften weniger für die Sparte geboten als von dem Münchener DAX-Konzern erwartet.

Nach Aussagen eines Informanten sank der Umsatz des Geschäftsbereichs im vergangenen Jahr auf 550 Mio von 565 Mio EUR. Zudem habe die Profitabilität nachgelassen. Die Marge habe knapp unter 30% gelegen und damit fast 5 Prozentpunkte weniger als 2008.

 Siemens will bei einem Verkauf der Hörgerätesparte dem Vernehmen nach 2 Mrd EUR erzielen. Finanzinvestoren sind aber wohl nur bereit, 1,5 Mrd bis 1,6 Mrd EUR auf den Tisch zu legen.

Unter den Bietern befindet sich das Londoner Beteiligungsunternehmen Permira, dass sich mit Nordic Capital zu einem gemeinsamen Gebot zusammengefunden hat. Zu den weiteren Interessenten zählt ein Konsortium um den australischen Implantathersteller Cochlear, Hellman & Friedman sowie Kohlberg Kravis Roberts & Co., Cinven Group, und Bain Capital.